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Die Politisierbarkeit ökonomischer Modellwelten
About this book
Dem Zusammenhang zwischen wirtschaftswissenschaftlichen Modellen und modelliertem Wirtschaftsleben kommt eine Schlüsselbedeutung bei der Bewältigung gesellschaftlicher Krisen zu. Wenn ökonomische Modellwelten mit anderen Welten interagieren, spricht man von »Performativität«. Carsten Damm erforscht Phänomene politisierender Performativität, die sich dadurch auszeichnen, dass Personen ökonomische Modellwelten zur Rechtfertigung normativer Geltungsansprüche heranziehen. Damit stellt er nicht nur kritische Fragen an das Verhältnis zwischen Wirtschaftswissenschaft und Gesellschaft im Allgemeinen, sondern behandelt diese auch empirisch durch ein interdisziplinär entwickeltes Forschungsdesign mit Anschlusspotenzial für künftige Analysen.
Author / Editor information
Carsten Damm, geb. 1988, arbeitet als Software-Entwickler und -Architekt mit den Schwerpunkten Cloud, DevOps und Data Science. Er promovierte an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt in den Fachrichtungen Wirtschaft und Gesellschaft.
Reviews
Besprochen in:
Berliner Debatte Initial, 36 (2025), Ulrich Busch
Topics
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Frontmatter
1 -
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Editorial
2 -
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Inhalt
7 -
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Danksagung
9 -
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Vorwort
11 -
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Abbildungsverzeichnis
13 -
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Tabellenverzeichnis
15 -
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Einleitung
19 - 1. Performativistische Beobachtungen mit Parsons
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Einleitung
23 -
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1.1 Die Theorie symbolisch generalisierter Kommunikationsmedien
24 -
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1.2 Eine Feldbeobachtung
40 -
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1.3 Beobachten mit Parsons
48 - 2. Politisierung und ökonomische Modellwelten
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2.1 Die Politisierbarkeit von Welt
55 -
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2.2 Walrasianische Modellwelten
64 -
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2.3 Such- und Matchingmodellwelten
90 - 3. Das Forschungsdesign: Die Befragungssituation als Sprachspiel
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3.1 Empirische Sozialforschung zwischen Subsumtion und Sinnverstehen: Die Q-Methode
131 -
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3.2 Das Problem interner Selbstbeschreibung
136 -
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3.3 These 1: Sätze, die weiterführen, können nicht völlig unsinnig sein
145 -
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3.4 These 2: Sprachspiele antworten auf die Frage, wie Sprechen über Sprache gelingen kann
153 -
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3.5 These 3: Die Regeln von Sprachspielen lassen sich durch Ceteris-Paribus-Vergleich entdecken
168 - 4. Auswertung: Q-Methode, Ergebnisse und Interpretation
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4.1 Die Daten
191 -
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4.2 Die Methode
193 -
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4.3 Ergebnisse
200 -
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5. Schluss: Zusammenfassung, Kritik und Ausblick
231 -
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6. Literaturverzeichnis
239 - 7. Appendix
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7.1 Schlüssel der charakteristischen Modellaussagen
247 -
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7.2 Alle Kommentare zu den bewerteten Aussagen
249 -
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7.3 Technischer Anhang zur Feldbeobachtung
281