Instabile Bildlichkeit
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Nicolas Oxen
Über dieses Buch
Instabile Bildformen, die aus technischen Dysfunktionen, materieller Abnutzung oder digitalen »Glitches« entstehen, werden in diesem Band als Symptome einer prozessualen Zeitlichkeit digitaler Bewegtbilder betrachtet. Deren Entwicklung wird anhand konkreter medientheoretischer Analysen nachgezeichnet, die sich mit beschädigten VHS-Kassetten, verpixelten Handyvideos, sich zersetzenden Zelluloidfilmbildern und der (post-)digitalen Ästhetik des Datamoshing auseinandersetzen. Zeitphilosophische Theoriekonzepte von Gilles Deleuze, William James und Alfred N. Whitehead erweisen sich dabei als anschlussfähig für die Reflexion digitaler Temporalität.
Information zu Autoren / Herausgebern
Nicolas Oxen, geb. 1986, studierte Kultur- und Medienwissenschaft an der Bauhaus-Universität Weimar und an der Université Lumière Lyon 2. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er an der Bauhaus-Universität Weimar am Lehrstuhl für Philosophie audiovisueller Medien (Prof. Dr. Christiane Voss) und an der Kunstakademie Düsseldorf am Lehrstuhl für Philosophie (Prof. Dr. Ludger Schwarte) tätig. Als Visiting Scholar verbrachte er einen Forschungsaufenthalt an der Duke University (Program in Literature, Prof. Mark B.N. Hansen). Einen wichtigen Forschungsschwerpunkt stellt die medienphilosophische Auseinandersetzung mit der Zeitlichkeit technischer Medien dar. Weitere Forschungsfelder sind: Medienphilosophie, Medientheorie und Mediengeschichte des Bewegtbildes, Medienökologie, Filmphilosophie, Prozessphilosophie, politische Philosophie und digitale Kultur.
Rezensionen
»Oxens Arbeit leistet [...] einen wichtigen Beitrag zum anhaltenden Diskurs der digitalen Bildkulturen und stellt einen fundierten theoretischen Apparat zur Deutung zeitgenössischer Film- und Kunstproduktion unter den Vorzeichen des (Post-)Digitalen bereit.«
Fachgebiete
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Einleitung – Das digitale Bild gibt es nicht
7 - 1 Medienphilosophie
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1.1 Zwischen Renovierungsarbeit und Gelegenheitsphilosophie
19 -
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1.2 Positionen und Themen der Medienphilosophie
27 -
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1.3 Die ästhetische Dimension technischer Instabilität
39 - 2 Glitch
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Einleitung
47 -
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2.1 Ein neues Zeit-Bild
48 -
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2.2 Dauer als temporale Differenz
53 -
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2.3 Abweichende Bewegungen
60 - 3 Analysen
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3.1 Die Liquidation des Intervalls
65 -
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3.2 Analyse: Exilerfahrung auf VHS – »Flotel Europa«
69 -
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3.3 Analyse: Flucht mit dem Smartphone – »Meine Flucht«
93 - 4 Stream
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Einleitung
113 -
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4.1 Der Stream of Thought als Denkfigur
114 -
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4.2 Eine Theorie zeitlicher Relationen
118 -
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4.3 Streaming und die Relationalität digitaler Bildkulturen
125 - 5 Analysen
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5.1 Die zeitliche Dynamik digitaler Bildkulturen
133 -
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5.2 Analyse: Bill Morrison: »Decasia: The State of Decay«
137 -
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5.3 Analyse: Nicolas Provost – Datamoshing und Glitch
157 - 6 Prehension
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Einleitung
187 -
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6.1 Whiteheads Prozessphilosophie
188 -
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6.2 Der Begriff der prehension bei Whitehead
198 -
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6.3 Prehension und digitale Medienökologie
206 -
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Schluss – Eine unberechenbare Zukunft
215 -
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Danksagung
227 -
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Abbildungsverzeichnis
229 -
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Literatur
231