Der Senat von Rom
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Frank M. Ausbüttel
Über dieses Buch
Der Senat von Rom entwickelte sich seit der hohen Kaiserzeit kontinuierlich weiter. Er verlor zwar seinen Einfluss auf außenpolitische und militärische Entscheidungen und seine Beschlüsse besaßen auch nicht mehr eine allgemeine rechtliche Gültigkeit, doch der rege Kontakt zum Hof des Kaisers zeigt, dass er von politischer Bedeutung war. Er bestätigte die Kaiser nach ihrer Erhebung durch das Heer im Amt und entschied über ihre Ehrungen. Die Kaiser wiederum tauschten sich mit ihm über innenpolitische und juristisch-administrative Themen aus. Zudem besaß der Senat richterliche Befugnisse bei Hochverratsprozessen.
Mit der Absetzung des letzten weströmischen Kaisers kam mit einer Ausnahme kein Kaiser mehr nach Rom. Die Ostgotenkönige benötigten allerdings den Senat, um ihre Herrschaft zu legitimieren und politisch-administrative Entscheidungen durchzusetzen.
Die Gotenkriege setzten vor allem der Senatorenschaft zu. Der Senat verlor daher seit dem späten 6. Jh. zunehmend an Bedeutung. Dennoch sprechen verschiedene Indizien dafür, dass er sich nicht auflöste, sondern bis in die karolingische Zeit fortbestand.
Die verschiedenen Aktivitäten und Entscheidungen des Senats sowie die Besuche der Kaiser werden in mehreren Anhängen übersichtlich zusammengefasst.
Information zu Autoren / Herausgebern
Frank M. Ausbüttel, Goethe-Universität, Frankfurt/Main.
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Vorwort
IX -
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Inhalt
XI -
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1 Einleitung
1 -
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2 Aufnahme und Zusammensetzung der Mitglieder
6 -
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3 Organisation und Verwaltung
21 -
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4 Formen der Kommunikation
37 -
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5 Verhältnis zu den Religionen
53 -
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6 Aufgaben und Kompetenzen
70 -
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7 Gerichtsbarkeit
111 -
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8 Kooperation mit der Volksversammlung
121 -
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9 Verhältnis zu den Gotenkönigen
125 -
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10 Der Senat von Constantinopel – eine Gegengründung?
136 -
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11 Das angebliche Ende des Senats
146 -
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12 Fazit
153 -
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Anhänge
157 -
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Abkürzungen
238 -
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Literaturverzeichnis
239 -
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Register
255
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