Kritische Audio-Edition
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Herausgegeben von:
Anke Bosse
und Wolfgang Lukas
Über dieses Buch
Ohne Zweifel bedürfen genuin im auditiven Medium existierende „Text"-Materialien – wie Hörspiele, Klanginstallationen, Soundperformances, musikalische Kompositionen oder Autoren/-innenlesungen – und deren Vernetzung mit anderen medialen Erscheinungsformen einer medienspezifischen Fasson der Textkritik. Da der gegenwärtige Stand systematischer Erwägungen hierzu als defizitär einzuschätzen ist, versammelt der Band Beiträge, die sich aus einer interdisziplinären Perspektive – der Literatur-, Editions-, Medien-, Archiv-, Sprach- und Musikwissenschaft, den Sound-Studies sowie Digital Humanities – mit Kriterien und Standards einer „Kritischen Audio-Edition" auseinandersetzen. Das Ausloten des Editionsobjekts „Audio-Text", Grundlagen einer Hörspielphilologie und -editorik bzw. einer hierfür zu entwickelnden Beschreibungssprache sowie editorische Herausforderungen, vor die etwa plurimediale „Mehrfachverwertungen" stellen, sind ebenso Gegenstand wie Aperçus von „Audiomaterial"-Produzenten und Medienarchivaren. Der Sammelband markiert einen Meilenstein auf dem Weg zu einer transdisziplinären und medienwissenschaftlich informierten Editionsphilologie, die den Bereich des Schriftsprachlichen zu akustischen „Texten" hin überschreitet.
Information zu Autoren / Herausgebern
Anke Bosse, Universität Klagenfurt, Klagenfurt am Wörthersee; Wolfgang Lukas, Bergische Universität Wuppertal, Wuppertal.
Zusatzmaterial
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhalt
V -
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Einleitung
1 -
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Das Gemurmel im Kopf. Ein Zwischenruf
9 - I. Kritische Audio-Edition in der Literatur- und Musikwissenschaft
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Kritische Audio-Edition. Implizites Wissen oder Disziplin?
15 -
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Die Aufführung der Aufnahme wird zum Text, oder: Was ist und wie macht man eine musikwissenschaftliche Audio-Edition?
31 -
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Grundfragen der Audio-Edition am Beispiel des Hörspiels Die Geschichte vom Franz Biberkopf (Alfred Döblin, Alfred Braun, Max Bing) von 1930
55 - II. Plurimediale Arbeitsprozesse und Medienwandel
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„mit den Augen hören“ – polyphone Notationen im Hörspiel. Partituren von Paul Wühr, Ferdinand Kriwet und Helmut Kopetzky
71 -
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Zwischen Materialisation und Realisation. Paul Pörtners OEuvre und die Grenzen der Edition
111 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Erzählung – Funkerzählung – Hörspiel. Plurimediale Mehrfachverwertung bei Paul Pörtner
125 - III. Modelleditionen und -konzepte zu einzelnen Autoren/Werken
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Skizzen einer kritischen Hörspieledition am Beispiel der O-Ton-Arbeiten Paul Wührs
137 -
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„I can only once in a life do a Lautsonate“. Kurt Schwitters’ Ursonate in einer multimedialen Hybridedition
147 -
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Intermediales Neuland. Zur Edition der Hörspiele Werner Koflers
167 - IV. Berichte aus der Praxis
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Was ich von mir aufhebe und was ich von mir wegwerfe – und vor allem: was die Produzenten von mir aufheben und was sie von mir wegwerfen. Erfahrungsbericht eines Hörspielautors zu akustischen Aufbewahrungsakten
177 -
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Bewahrung durch Transformation. Digitalisierung an audiovisuellen Archiven anhand ausgewählter Beispiele der Österreichischen Mediathek
189 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Angaben zu den Herausgeber:innen und Beiträger:innen
201
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Herstellerinformationen:
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13
10785 Berlin
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