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The Purpose of Life / Die Sinne des Lebens

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Motivation, Sinn und Spiritual Care
This chapter is in the book Motivation, Sinn und Spiritual Care

Zusammenfassung

Der Artikel untersucht die Frage nach dem Sinn des Lebens, wobei das Wort „Sinn“ in der Bedeutung ‚Ziel, Zweck, Wert, der einer Sache innewohnt‘ (siehe: „Duden.de“) verwendet wird. Als Antwort auf diese Frage wird ein realistisch verstandener, ausgedünnter Pluralismus als theoretische Position vorgestellt, die sechs mögliche Antworten bietet: Glück, Wahrheit, Moralität, Schönheit, Liebe und Demut. Besondere Aspekte der hier vorgestellten Position sind die folgenden zwei: Erstens sind laut ihr die Sinne eines individuellen Lebens nicht einfach alle diese genannten, sondern jede Person hat ihr eigenes „Mosaik“ der Sinne des Lebens - geformt teilweise durch Zufall, teilweise durch Veranlagung und Prägung und teilweise durch fortlaufende Selbsterschaffung. Zweitens ist die Position durch einen nur moderaten epistemischen Anspruch gekennzeichnet - da sie als Resultat einer vier Jahre währenden Diskussion mit deutschen Gymnasiasten verstanden wird, und nicht als selbstevidente Wahrheit.Vier Argumente, die für diese Position sprechen, werden ins Feld geführt: Sie ist produktiv, sie vermeidet Despotismus, sie ist nicht von klassischen Gegenargumenten betroffen, die normalerweise gegen „objective-list theories of well-being“ aufgeführt werden, und sie erlaubt, dass die Sinne des Lebens sich im Verlauf eines individuellen Lebens verändern. Durch die Diskussion von ‚Ziel, Zweck,Wert, der dem Leben innewohnt‘ wird die oft auf Englisch gestellte Frage nach dem „meaning of life“ nicht vollständig beantwortet, da diese eher nach dem semantischen Gehalt des Wortes „Leben“ - also grob nach einem umfassenden Verständnis aller Aspekte des Lebens - zu fragen scheint. Allerdings ist mit einer Aussage über den Zweck des Lebens ein Teil des „Meaning of life“ erklärt - und vielleicht sogar der Teil, der viele Fragende am meisten interessiert.

Zusammenfassung

Der Artikel untersucht die Frage nach dem Sinn des Lebens, wobei das Wort „Sinn“ in der Bedeutung ‚Ziel, Zweck, Wert, der einer Sache innewohnt‘ (siehe: „Duden.de“) verwendet wird. Als Antwort auf diese Frage wird ein realistisch verstandener, ausgedünnter Pluralismus als theoretische Position vorgestellt, die sechs mögliche Antworten bietet: Glück, Wahrheit, Moralität, Schönheit, Liebe und Demut. Besondere Aspekte der hier vorgestellten Position sind die folgenden zwei: Erstens sind laut ihr die Sinne eines individuellen Lebens nicht einfach alle diese genannten, sondern jede Person hat ihr eigenes „Mosaik“ der Sinne des Lebens - geformt teilweise durch Zufall, teilweise durch Veranlagung und Prägung und teilweise durch fortlaufende Selbsterschaffung. Zweitens ist die Position durch einen nur moderaten epistemischen Anspruch gekennzeichnet - da sie als Resultat einer vier Jahre währenden Diskussion mit deutschen Gymnasiasten verstanden wird, und nicht als selbstevidente Wahrheit.Vier Argumente, die für diese Position sprechen, werden ins Feld geführt: Sie ist produktiv, sie vermeidet Despotismus, sie ist nicht von klassischen Gegenargumenten betroffen, die normalerweise gegen „objective-list theories of well-being“ aufgeführt werden, und sie erlaubt, dass die Sinne des Lebens sich im Verlauf eines individuellen Lebens verändern. Durch die Diskussion von ‚Ziel, Zweck,Wert, der dem Leben innewohnt‘ wird die oft auf Englisch gestellte Frage nach dem „meaning of life“ nicht vollständig beantwortet, da diese eher nach dem semantischen Gehalt des Wortes „Leben“ - also grob nach einem umfassenden Verständnis aller Aspekte des Lebens - zu fragen scheint. Allerdings ist mit einer Aussage über den Zweck des Lebens ein Teil des „Meaning of life“ erklärt - und vielleicht sogar der Teil, der viele Fragende am meisten interessiert.

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