Der Fontane-Ton
-
Herausgegeben von:
Andrew Cusack
und Michael White
Über dieses Buch
Der kanonische Status Fontanes gründet sich auf einen eigentümlichen Erzählstil, der schon den Zeitgenossen als Markenzeichen seines Werkes galt. Dazu gehörte Fontanes Vorliebe für den humorvoll zugespitzten Satz, seine Lust am Umgangssprachlichen, seine Abneigung gegenüber dem Pathetischen und überspitzt Dramatischen und sein Hang zu einer ironisch-distanzierten Erzählhaltung. Der "Fontane-Ton" hat sich früh als alles umschließende Beschreibung dessen, was der Leser als die Eigenart Fontanes erlebt, durchsetzen können und hat so eine differenzierte Sicht auf Fontanes Stil verhindert. Mit diesem Band eröffnen Herausgeber und Beiträger neue Perspektiven auf Fontanes Stil, die der Einheit dieses Stils und dessen spezifischen Ausprägungen in verschiedenen Gattungen Rechnung tragen. In zwölf Aufsätzen schlagen die Verfasser sprachwissenschaftliche, textgenetische und komparatistische Wege zu Fontanes Werk ein, beleuchten die Schlüsselbegriffe "Fontane-Ton" und "Stil" kritisch, bieten Einblicke in die Werkstatt des Fontane-Stils und ergründen sowohl materielle Stilfaktoren wie Satz und Layout als auch immaterielle Faktoren wie die Erzeugung eines bestimmten Tons durch den Anekdotengebrauch oder in der Erzählhaltung.
Information zu Autoren / Herausgebern
Fachgebiete
-
PDF downloadenÖffentlich zugänglich
Frontmatter
I -
PDF downloadenÖffentlich zugänglich
Inhalt
V -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Einleitung
1 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Objektivität und Dichtertum: Fontanes Stilauffassung und ihre Kontexte
21 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Fontanes Methode des Überschreibens: Wenn einer kommt und mit Texten spielt
47 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
»und während ich meine Notizen machte«: Theodor Fontanes Autorkommentare im schriftstellerischen Produktionsprozess: Möglichkeiten der Textanalyse und editorischen Repräsentation
67 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Von den »Würdenträgern« zum »Wanderer-Ton«: Fontanes Wanderungen im Lichte der populären Historiographie
89 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Zur Bestimmung des Fontane-Tons: Eine produktionsund textorientierte Methode zur Analyse des Individualstils in journalistischen Texten
111 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Briefe aus England: Theodor Fontane und Emile Zola
135 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Einladung zum Lesen: Fontanes Mythopoetik und der Plauderton
151 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Ehebruchsromane: Fontanes Ton im Vergleich mit Joaquim Maria Machado de Assis und Hjalmar Söderberg
177 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Der Fontane-Ton am Beispiel der Poggenpuhls
195 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Die pharmazeutische Form Fontanes: Von Vor dem Sturm bis Effi Briest
217 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
»Der Reine darf alles«: Theodor Fontane und die literarische Kritik des Kulturprotestantismus
245 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Dass die Schrift erfüllet würde: Semantisierte Typografie in Theodor Fontanes Märkischen Reimen
257 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Siglen und Abkürzungen
287 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Zu den Autoren und Autorinnen
289 -
Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertLizenziert
Namenregister
293
-
Herstellerinformationen:
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13
10785 Berlin
productsafety@degruyterbrill.com