Latein am Rhein
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Edited by:
Carmen Cardelle de Hartmann
and Ulrich Eigler
About this book
Der Rhein und seine angrenzenden Städte und Landschaften blühten als Landschaft einer über lange Jahrhunderte verfassten lateinischen Literatur. Die im Band versammelten Aufsätze zeigen den Rhein als Kommunikations-Achse enormer Dynamik, die die Schweiz und den Niederrhein als Literaturlandschaft, Wirtschaftsraum sowie Schul- und Universitätsregion eng verband. Es werden Wandlungsprozesse aufgezeigt, denen die Topoi der Rheinbeschreibung unterworfen waren: von Topoi, die in der antiken Tradition verwurzelt waren, zu denjenigen, die von ihr Abstand nahmen, um den deutschen Charakter des Rheins auch literarisch zu dokumentieren. Als Grenze zwischen Deutschland und Frankreich diente der Rhein zugleich zum poetischen Ausdruck von Gemeinsamkeit und Verschiedenheit. Gerade die in dieser Tradition stehenden Dichtungen veranschaulichen nicht nur die Bruchlinien des zwischen Universalität und beginnenden nationalen Strömungen oszillierenden europäischen Humanismus, sondern auch die vielfältigen kulturellen Gemeinsamkeiten. Diese liegen v.a. in der Bewahrung einer lateinischen Tradition, die erst im 19. Jh. ihr Ende findet. Weitere Themen sind der Rhein als ‚Schulregion‛ und als Raum der Zirkulation von Drucken und Handschriften.
Author / Editor information
Carmen Cardelle de Hartmann und Ulrich Eigler, Universität Zürich, Schweiz.
Topics
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Frontmatter
I -
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Inhalt
V -
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Einleitende Überlegungen
VII - Geographie und Reise
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Freigeboren
3 -
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Der Rhein: Fluss der Germanen oder der Helvetier?
22 -
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hinc ditia Rheni flumina prospectas
53 - Dichtung und Fluss
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Ein Münsteraner in einer rheinischen Metropole
69 -
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Hydrographie als poetisches Prinzip der Digression
82 -
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Die frühen Werke des Münsteraners Bernhardus Mollerus: der Rhenus und die Ecclesias
94 -
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Der Rhein im Weltbild des Elsässers Jakob Balde
106 -
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Rheinromantik und Vater Rhein
128 -
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Basels sicherer Hafen: Inszenierung eines humanistischen Dialogs am Ufer des Rheins
141 -
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Trauer und Repräsentation
170 -
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Paul Schede (Paulus Melissus) – Rhene felix!
186 - Der Rhein als Achse einer res publica literaria
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Wie ein Gelehrter reisen soll: Reiseregeln und Lob des Niederrheins in Georg Loys’ Schrift Pervigilium Mercurii
199 -
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Liceat ex illo felicissimo amne haurire, qui ex ore vere aureo velut ex fonte ditissimo promanat
220 -
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Henric Mirou (1551–1621): Ein dichtender Apotheker im Streit der Konfessionen
244 -
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Regionale Identifikationsangebote im Straßburger Akademietheater
261 -
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Namenregister
283 -
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Topographisches Register
287
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