Transformationen antiker Wissenschaften
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Herausgegeben von:
Georg Toepfer
und Hartmut Böhme
Über dieses Buch
In dem Band werden unterschiedliche Aspekte der Transformation der antiken Wissensformen jeweils am Beispiel verschiedener Wissensfelder behandelt. Die leitende Frage lautet, worin sich jeweils die Wissenschaftlichkeit des Wissens manifestiert, worin also die je eigenen Merkmale und Kriterien der Wissenschaftlichkeit unterschiedlicher Wissenschaften bestehen.
Das Konzept der Transformation liefert dabei den Ausgangspunkt: Der Bezug zur Antike bildet nicht eine einseitige Rezeption eines über die Zeiten gleich bleibenden Gegenstandes, sondern stellt vielmehr eine zweistellige Relation der voneinander abhängigen Fremd- und Selbstkonstruktion dar. Wissenschaftsgeschichtlich bildeten sich einerseits die Maßstäbe der Wissenschaften vielfach über die Rezeption der antiken Wissensformen, andererseits führte umgekehrt die jeweilige Konstituierung einer Wissenschaft zu einer Transformation dieser Maßstäbe und damit auch zu einer unterschiedlichen Einschätzung der Wissenschaftlichkeit antiker Vorläufer. Weil in dem Prozess der Transformation Bedingungen erzeugt werden, die das Rezipierte selbst verändern, ergibt sich damit insgesamt ein komplexes transformationstheoretisches Verhältnis der doppelpoligen Beziehung.
Information zu Autoren / Herausgebern
Hartmut Böhme, Humboldt Universität zu Berlin; Georg Toepfer, Humboldt Universität zu Berlin.
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhalt
V -
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Vorwort
VII -
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Einige Transformationen des aristotelischen Wissenschaftsbildes
1 -
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Sokratische Ignoranz und aristotelische Anerkennung: Über den Umgang mit Autorität und Zeugnissen in der antiken Philosophie
35 -
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Naturgesetze, Magie und Liebe: Neuplatonische Transformationen vorsokratischer Philosophie bei Ralph Cudworth
63 -
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Assimilation und Negation: Antikes Traumwissen in neuzeitlichen Wissenschaften
93 -
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›Ptolemaeus in Almagesto dixit‹: The Transformation of Ptolemy’s Almagest in its Transmission via Arabic into Latin
115 -
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Voß, Wolf, Heyne und ihr Homerverständnis
141 -
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Institutionalisierung der Alten Geschichte im 19. Jahrhundert
157 -
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Institution und Habitus. Das Erbe der Antike und die Wissenskultur der Universitäten
171 -
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Gelehrte Fremde – italienische Humanisten und die Transformation der europäischen Historiographie
191 -
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Überlegungen zur Transformation des antik-scholastischen Methoden- und Wissensbegriffs in der Frühen Neuzeit: Autopsie, Experiment, Induktion
215 -
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The Transformation of Ancient Mechanics into a Mechanistic World View
243 -
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Das Geschlecht der Pflanzen in Antike und Früher Neuzeit: Plurale Transformationen antiker Wissensordnungen in den pflanzenanatomischen Werken von Marcello Malpighi (Bologna) und Nehemiah Grew (London)
269 -
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Transformationen der Lebendigkeit – Kontinuitäten und Brüche in biologischen Grundkonzepten seit der Antike
313 -
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Backmatter
331
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