Wissensästhetik
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Herausgegeben von:
Ernst Osterkamp
Über dieses Buch
Stiftung, Tradierung und Erhalt jeglichen Wissens über die Antike sind von jeher Akte hochgradiger Mittelbarkeit gewesen. Denn als lange vergangene Epoche lässt sich die Antike allein durch Mediation von Relikten, Texten, Zeugnissen und Traditionen konstituieren. Der Band rückt den ästhetischen Vermittlungsaspekt, der das Wissen über die Antike ebenso notwendig wie nachhaltig prägt, ins Zentrum der Aufmerksamkeit und fragt danach, wie sich die Aspekte der ästhetischen Vermittlung in die Gestalt des Wissens über die Antike einschreiben. Er spannt in exemplarischen Studien den historischen Bogen von der Spätantike bis zu den Antike-Imaginationen im zeitgenössischen Film und Roman.
Information zu Autoren / Herausgebern
Ernst Osterkamp, Humboldt-Universität zu Berlin.
Rezensionen
"Neben den besonders positiv hervorzuhebenden Literaturverzeichnissen,
mit denen alle Beiträge eigens ausgestattet sind, ist auch die für einen Tagungsband vorbildliche Erschließung durch ein beitragsübergreifendes Personen- sowie Sachregister zu erwähnen."
In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 1/2010
Fachgebiete
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Frontmatter
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Inhalt
ix - Spätantike und Mittelalter: Die erste transformative Epoche von »Antike«
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Wahrnehmung antiker Überreste im Mittelalter
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»Eine andere Antike«. Für ein ästhetisches Paradigma der Spätantike
41 -
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Zweifelhafte Gestalt oder Inbegriff von virtus und sapientia. Odysseus in der lateinischen Spätantike
59 -
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Wissen und Imagination – Distanzierung und Aneignung. Transformationen des Amazonenbildes in der Alexanderdichtung des 12. Jahrhunderts
79 -
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Die Ästhetisierung der Zeitgeschichte aus dem Geist des antiken Epos – Begründungen lateinischer Panegyrik im frühen und hohen Mittelalter
97 - Barock: Rekonstruktion und Repräsentation
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Transformierte Transformation. Zur fortuna der Antikenstudien Maarten van Heemskercks im 17. Jahrhundert
113 -
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Fortia facta cano Lodoici – Über die Heroisierung der Gegenwart durch das transformierte Epos der Antike im 17. Jahrhundert
161 -
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Nathaniel Ingelos Bentivolio and Urania als philosophische romance. Aspekte antiker Philosophien in christlich-neuplatonischer Erbauungsliteratur
171 - Historismus: Ausdifferenzierung und Eklektizismus im »Jahrhundert der Archäologie«
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»Belehrende Unterhaltung«: Altertumskundliches Wissen im antiquarisch-philologischen Roman
201 -
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Bildhauerische Technik und die Wahrnehmung antiker Skulptur: Francesco Carradoris Lehrbuch für Studenten der Bildhauerei von 1802
239 -
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Kunstgeschichte als ästhetisches Ereignis. Die Kunst der Antike in deutschsprachigen wissenschaftlichen Monographien für ein bürgerliches Publikum im 19. und frühen 20. Jahrhundert
267 -
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Georg Ebers’ Kleopatra: Kompromiss zwischen Gelehrsamkeit und Popularität
283 - Neo-Historismus: Antike unter den Bedingungen moderner Massenmedien und Simulationstechniken
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Parade und Triumphzug im Monumentalfilm
309 -
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Rom in der Postmoderne. Darstellungen der Antike in zwei historischen Romanen
325 -
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Archiv und Kollektiv. Griechische Tragödien als chorisches Theater bei Einar Schleef, Theatercombinat und Theodoros Terzopoulos
345 -
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Backmatter
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