Im Zeichen Kains
Zusammenfassung
Was lässt sich aus der hebräischen Bibel über Gewalt und Gewaltlosigkeit lernen? Zunächst, die gewaltdurchtränkte Realität in verschiedensten Lebensbereichen ungeschönt wahrzunehmen: zwischen Individuen, in der Gesellschaft, unter Völkern, zwischen Religionen, gegenüber der Natur, zwischen Gott und Mensch. Droht damit nicht das Alte Testament zum Fürsprecher und Komplizen der Gewalt zu werden? Dieser alte Verdacht kann apologetisch bestritten, kaum aber völlig ausgeräumt werden. Ungleich wichtiger sind die im Alten Testament aufgewiesenen Möglichkeiten, Gewalt zu überwinden: durch Bekämpfung und Begrenzung, durch Selbstbeherrschung,Vorbeugung und Versöhnung. Darüber hinaus entwickelt die Hebräische Bibel auf allen Feldern realer Gewalterfahrung stimulierende Utopien von Gewaltlosigkeit.
© 2014 by Gütersloher Verlagshaus
Articles in the same Issue
- Die Autorin und die Autoren dieses Heftes
- Zu diesem Heft
- HAUPTARTIKEL
- Im Zeichen Kains
- Absolutheitsanspruch und Aggressionspotenzial im frühen Christentum
- Friedenstiften und Drachentöten im Christentum
- »Den Sumpf der Gewalt austrocknen – Die ökumenische Dekade zur Überwindung der Gewalt«
- Jesus, der Christus des Geistes
- ZUR SITUATION
- Ein Kirchenzuchtverfahren gegen George W. Bush?
- Zwangssterilisiert
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