Zusammenfassung Um die Frage nach den Determinanten der Ausdifferenzierung der Jugendbewegung beantworten zu können, ist u. a. eine präzise Klärung der zeitgenössischen Generationenverhältnisse erforderlich. Die vorliegenden Anmerkungen versuchen, einen Beitrag zu dieser Klärung zu leisten, indem sie eine bislang unberücksichtigte Perspektive einnehmen und, Mannheims Erörterungen zum Problem der Generationen folgend, literatursoziologisch verfahren. Die in der Zeit zwischen 1871 und 1918 entstandene deutsche Literatur wird entlang der vier literaturwissenschaftlichen Kategorien Realismus, Naturalismus, Fin-de-siecle-Literatur und Expressionismus soziologisch als eine serie libre konzipiert. Die in den einzelnen Kategorien jeweils konstituierte soziale Realität wird auf die Frage hin untersucht, wie das Verhältnis der Erwachsenen zu den Jugendlichen gestaltet ist, was, auf die Zeitreihe gebracht, ein Bild der sich verändernden Lagen zwischen den Generationen ergibt und Aussagen zur Genese der Jugendbewegung ermöglicht.
Inhalt
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Öffentlich zugänglichDie Alten und die Jungen im Deutschen Reich21. Mai 2016
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Öffentlich zugänglichDas ,Volk‘21. Mai 2016
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Öffentlich zugänglichFormale Rekonstruktion und vergleichende Rahmung soziologischer Theorien21. Mai 2016
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Öffentlich zugänglich„Alternative“ Wirtschaft oder Atoll des Kleinunternehmertums?21. Mai 2016
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Öffentlich zugänglichGeschlechtsspezifische Strukturen sozialer Unterstützungsnetzwerke21. Mai 2016
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Öffentlich zugänglichMitteilungen21. Mai 2016