(Über-)lange Verfahrensdauern bei der Quellensteuerentlastung
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Stefanie Beinert
Zusammenfassung
Fehlende Kapazitäten beim Bundesamt für Steuern (BZSt) führen seit einiger Zeit zu (über)langen Verfahrensdauern bei der Quellensteuerentlastung. Daraus erwächst insbesondere die Frage, ob die Freistellungs- und Erstattungsmodalitäten des Abzugsverfahrens noch dem unionsrechtlichen Effektivitätsgrundsatz genügen oder ob hier nicht unionsrechtliche Zinsansprüche im Besteuerungsverfahren geltend gemacht werden können. Daneben stellt sich die Frage nach der Amtshaftung/unionsrechtlicher Staatshaftung. Bis zur Umsetzung der Einigung im Rat zu FASTER vom 14.5.2024 kann nicht zugewartet werden.
Abstract
A lack of capacity at the Federal Tax Office (BZSt) has for some time led to (excessively) long procedures for withholding tax relief. In particular, this raises the question of whether the exemption and refund modalities of the withholding procedure still satisfy the principle of effectiveness under EU law or whether interest claims under EU law can be asserted in the taxation procedure. In addition, the question of official liability/state liability under Union law arises. It is not possible to wait until the Council agreement on FASTER of May 14, 2024 is implemented.
© 2024 by Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Gustav-Heinemann-Ufer 58, 50968 Köln.
Artikel in diesem Heft
- Titelei
- Inhalt
- Europäisches Steuerrecht
- Aufsätze
- (Über-)lange Verfahrensdauern bei der Quellensteuerentlastung
- Zum Schutz berufsrechtlicher Verschwiegenheitsrechte durch die DAC 6
- Rechtsprechung kompakt
- Fusionsrichtlinie: Rechtsangleichung – Steuersystem für Fusionen, Spaltungen, Abspaltungen, die Einbringung von Unternehmensteilen und den Austausch von Anteilen – Richtlinie 2009/133/EG – Keine Verringerung des Gesellschaftskapitals – Gesellschaft, die 100 % des Kapitals der einbringenden Gesellschaft hält
- Außensteuerrecht
- Aufsätze
- Substanznormen: Substanz in der Missbrauchsvermeidung: Die Substanzanforderungen der §§ 7 ff. AStG und des § 50d Abs. 3 EStG
- Verfassungsbeschwerde: Alle Wege führen nach Luxemburg? Überlegungen zur Vorlagepflicht bei den Verrechnungspreisen im Lichte von BVerfG, Urt. v. 8.11.2023 – 2 BvR 1079/20
- DBA/OECD
- Rechtsprechung kompakt
- Betriebsstättenmodell: Zur Besteuerung international tätiger Freiberufler-Personengesellschaften nach dem DBA-USA 1989/2008 switch over – Zur statischen Auslegung DBA (gegen BMF)
- Impressum
Artikel in diesem Heft
- Titelei
- Inhalt
- Europäisches Steuerrecht
- Aufsätze
- (Über-)lange Verfahrensdauern bei der Quellensteuerentlastung
- Zum Schutz berufsrechtlicher Verschwiegenheitsrechte durch die DAC 6
- Rechtsprechung kompakt
- Fusionsrichtlinie: Rechtsangleichung – Steuersystem für Fusionen, Spaltungen, Abspaltungen, die Einbringung von Unternehmensteilen und den Austausch von Anteilen – Richtlinie 2009/133/EG – Keine Verringerung des Gesellschaftskapitals – Gesellschaft, die 100 % des Kapitals der einbringenden Gesellschaft hält
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- Substanznormen: Substanz in der Missbrauchsvermeidung: Die Substanzanforderungen der §§ 7 ff. AStG und des § 50d Abs. 3 EStG
- Verfassungsbeschwerde: Alle Wege führen nach Luxemburg? Überlegungen zur Vorlagepflicht bei den Verrechnungspreisen im Lichte von BVerfG, Urt. v. 8.11.2023 – 2 BvR 1079/20
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