Medizinische Schreibweisen
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Herausgegeben von:
Nicolas Pethes
und Sandra Richter
Über dieses Buch
Im Rahmen der derzeit kurrenten Untersuchungen zu den Relationen zwischen Literatur- und Wissenschaftsgeschichte macht der Band den Vorschlag, Schnittmengen und Differenzen zwischen medizinischem Wissen und literarischen Texten über die auf beiden Feldern gleichermaßen zentrale Kategorie der Schreibweise zu untersuchen. Die verschiedenen Textsorten der Medizin – vom Traktat über die Dissertation bis zur Fallgeschichte – werden dabei ebenso auf ihre Darstellungsrhetorik und narrative Strukturen hin analysiert wie die auf ein medizinisches Menschenbild gestützten literarischen Genres zwischen Aufklärung und Naturalismus. Die dreizehn Beiträge des Bandes verfolgen die Geschichte dieser Wechselbeziehung von ihrer engen Interaktion in der Gelehrtenkultur der Frühen Neuzeit über den Prozess der funktionalen Ausdifferenzierung von Wissenschaft- und Kunstsystem im 18. Jahrhundert bis zur Wiederannäherung der ‚zwei Kulturen‘ in der Moderne.
Information zu Autoren / Herausgebern
Nicolas Pethes, FernUniversität in Hagen; Sandra Pott, Universität Stuttgart.
Rezensionen
"Der Band besticht durch die Konsequenz, in der diskurshistorisch die gemeinsame Entwicklung literarischer und medizinischer Diskurse vor allem als Resultat zunehmender Differenzierung der (Sprach-)Formen beschreibbar wird."
Marie-Luise Wünsche in: Zeitschrift für Germanistik 3/2010
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhaltsverzeichnis
V -
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Einleitung
1 - I. VOR DER AUSDIFFERENZIERUNG: MEDIZINISCHE GELEHRTENKULTUR UND LITERATUR BIS 1750
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Das Gesicht des Textes und die beseelte Gestalt des Menschen
13 -
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Die Liebeskrankheit und der Eros-Mythos
73 -
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Theologia medicinalis und apotheca spiritualis
99 -
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Literarische Kleinformen in der medizinischen Dissertation vor 1800
131 -
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Charakter und Figur
145 - II. DER PROZESS DER AUSDIFFERENZIERUNG 1750–1850
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Tristram Shandy und die Anthropologia nova – Systematik in Literatur und Medizin
171 -
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»Trotz der geringen medicinalischen Pflege geschicht es doch, dass einige genesen« – Eine Reise in die Lebenswelt von Wahnsinnigen während der Spätaufklärung
189 -
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Medicine, Law, and Literature: Pierre Georges Cabanis’ Journal de la maladie et de la mort de Mirabeau
227 -
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»Zum Besten der Menschheit, und zur Ehre der Kunst«
245 - III. JENSEITS DER AUSDIFFERENZIERUNG: SCHREIBWEISEN ZWISCHEN DEN ›ZWEI KULTUREN‹
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Literatur und Medizin
265 -
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Anamnesen des Determinismus, Diagnosen der Schuld
285 -
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»Going Beyond the Facts«
301 -
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Die Topik des Unvorstellbaren
321 -
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Backmatter
335
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10785 Berlin
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