Bedeutung und Gebrauch der deutschen Modalverben
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Carolin Baumann
Über dieses Buch
Die Studie entwirft ein „modales Szenario" als Modell zur Beschreibung einer einheitlichen lexikalischen Modalverbbedeutung und prüft es anhand umfangreicher Korpusdaten. Wollen, mögen, sollen, dürfen, müssen und können erscheinen darin als Ausdruck von Situationsbedingungen, angeordnet in einem abstrakten Gegenüber aufeinander gerichteter, d.h. intentionaler, Instanzen.
Die charakteristische Lesartvielfalt, deren lexemspezifische Ausformung sowie „idiosynkratische" Verwendungsweisen werden als systematischer Wechsel der Bezugsebene aufgrund lexikalisch angelegter Argumentforderungen einerseits und Interaktion mit strukturverwandten Zeichen andererseits erklärbar.
„Grammatikalisierter" Bezug auf die aktuelle Kommunikationssituation entsteht, wo sich die nötigen intentionalen Referenten nicht im Dargestellten finden. Damit wechselt auch die Intentionalitätsform der Instanzen im „modalen Szenario" – von Wunsch und Absicht der Dargestellten zu Erfahrung, Urteil, Face der Kommunizierenden.
Semantische Interaktion, v.a. mit Tempus und Modus, basiert auf verwandten Bedeutungsstrukturen. Der Konjunktiv wird in einer neuen Beschreibung als Ausdruck von ‚Alterität‘ gefasst, das Präteritum bezeichnet ‚Distanz‘; beides sind Merkmale einer szenischen Struktur.
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Fachgebiete
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Frontmatter
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Vorwort
V -
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Inhaltsverzeichnis
VII -
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Tabellenverzeichnis
XI -
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Abbildungsverzeichnis
XIII -
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1 Einleitung
1 -
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2 Modalverben und semantische Kategorisierung
17 -
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3 Das modale Szenario und andere Beschreibungsmodelle
61 -
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4 Die Modalverblexeme und ihre Lesarten im Einzelnen
113 -
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5 Exkurs: Diachrone Entfaltung des Wortfelds und Entstehung der Lesarten
197 -
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6 Modalverbformen und Bedeutung
207 -
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7 Syntaktische Einbettung des Modalverbs und Bedeutung
319 -
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8 Fazit
439 -
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Literaturverzeichnis
449 -
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Index
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