Startseite Germanistische Linguistik Die allophonischen Frikative in der Standardsprache und in den hessischen Dialekten
Kapitel
Lizenziert
Nicht lizenziert Erfordert eine Authentifizierung

Die allophonischen Frikative in der Standardsprache und in den hessischen Dialekten

  • Caroline Féry
Veröffentlichen auch Sie bei De Gruyter Brill
Grammatische Variation
Ein Kapitel aus dem Buch Grammatische Variation

Abstract

Im diesem Beitrag wird die phonologische Variation angesprochen. Ein großer Teil des Artikels widmet sich der Allophonie der Frikative in den hessischen Dialekten. Es wird gezeigt, dass die standarddeutsche Allophonie zwischen den beiden dorsalen Frikativen - der palatalen Variante [c] und der velaren Variante [x] - durch eine Allophonie der alveo-palatalen Varianten ersetzt wird. Hier alterniert die gerundete Variante [∫] mit der ungerundeten Variante [ɕ]. Die palatale Variante [ç] ist weitgehend verschwunden, und der dorsale Frikativ [x] hat dieselbe Distribution wie in der Standardsprache.

Abstract

Im diesem Beitrag wird die phonologische Variation angesprochen. Ein großer Teil des Artikels widmet sich der Allophonie der Frikative in den hessischen Dialekten. Es wird gezeigt, dass die standarddeutsche Allophonie zwischen den beiden dorsalen Frikativen - der palatalen Variante [c] und der velaren Variante [x] - durch eine Allophonie der alveo-palatalen Varianten ersetzt wird. Hier alterniert die gerundete Variante [∫] mit der ungerundeten Variante [ɕ]. Die palatale Variante [ç] ist weitgehend verschwunden, und der dorsale Frikativ [x] hat dieselbe Distribution wie in der Standardsprache.

Kapitel in diesem Buch

  1. Frontmatter I
  2. Vorwort V
  3. Inhalt VII
  4. Einleitung XI
  5. Variationsdimensionen
  6. Standarddeutsch – die beste aller möglichen Sprachen 3
  7. Grammatik und Variation im Spannungsfeld von Sprachwissenschaft und öffentlicher Sprachreflexion 23
  8. „Das ist nicht falsch, klingt aber irgendwie komisch“ 47
  9. „Mit eynre ander manier dan nu“ – Historische Variation bei Vergleichskonstruktionen 65
  10. Areale grammatische Variation in den Gebrauchsstandards des Deutschen 85
  11. Grammatische Variation in Gespräch, Text und internetbasierter Kommunikation 105
  12. Empirische Zugänge – empirische Methoden
  13. Variationistische Korpusstudien 129
  14. Syntaktische Variation: Unterspezifikation und Skalen 145
  15. Psycho-/Neurolinguistik: Neuronale Korrelate der Verarbeitung grammatischer Variation 161
  16. Empirie und Theorie in der Grammatikschreibung
  17. Die allophonischen Frikative in der Standardsprache und in den hessischen Dialekten 181
  18. Genusvariation: Was offenbart sie über die innere Dynamik des Systems? 203
  19. Perspektiven auf syntaktische Variation 229
  20. Grammatische Variation und realistische Grammatik 255
  21. Theory, data, and the epistemology of syntax 283
  22. Methodenmesse
  23. Wie Wörter Wellen werden Die Untersuchung von Sprachverarbeitung mittels EEG 301
  24. Multimodale Daten für die empirische Analyse grammatischer Variation in Übersetzungen 309
  25. Möglichkeiten der Erforschung grammatischer Variation mithilfe von KorAP 319
  26. Induktive Topikmodellierung und extrinsische Topikdomänen 331
  27. Standardisierte statistische Auswertung von Korpusdaten im Projekt „Korpusgrammatik“ (KoGra-R) 345
Heruntergeladen am 28.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110518214-012/html
Button zum nach oben scrollen