Methoden der Diskurslinguistik
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Herausgegeben von:
Ingo H. Warnke
und Jürgen Spitzmüller
Über dieses Buch
Die Diskurslinguistik hat sich mittlerweile als Teildisziplin der Sprachwissenschaft, die sich mit textübergreifenden Bedeutungsbezügen und historisch-kulturell verankertem Wissen befasst, und als auf Sprache spezialisierte Subdisziplin im multidisziplinären Projekt „Diskursanalyse“ etabliert. Während die theoretische Reflexion des Diskursbegriffes weit vorangeschritten ist und zahlreiche Einzeluntersuchungen vorliegen, fehlt es noch immer an einer fundierten Methodik und Methodologie, an Verfahren, die wissenschaftlichen Kriterien wie Validität und Reliabilität standhalten und gleichzeitig der komplexen Diskursmorphologie gerecht werden. Diesem Desiderat tritt der Band entgegen. Die Beiträge stellen verschiedene Methoden vor, exemplifizieren sie und diskutieren ihre Applizierbarkeit auf so unterschiedliche diskurslinguistische Gegenstandsbereiche wie Episteme und Schemata, Aussagen und Argumentationen, Subjekt und Kollektiv, Multimodalität und Interaktivität, Ideologie und Macht sowie Korpus und Muster. Damit ist der Band gleichermaßen eine Darstellung der wichtigsten Methoden der Diskurslinguistik wie ein Kompendium der aktuellen methodologischen Diskussion.
Information zu Autoren / Herausgebern
Ingo H. Warnke, Georg-August-Universität Göttingen; Jürgen Spitzmüller, Universität Zürich, Schweiz.
Fachgebiete
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Frontmatter
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Inhalt
IX - Einleitung
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Methoden und Methodologie der Diskurslinguistik – Grundlagen und Verfahren einer Sprachwissenschaft jenseits textueller Grenzen
3 - I. Episteme und Schemata
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Diskurslinguistik als Epistemologie – Das verstehensrelevante Wissen als Gegenstand linguistischer Forschung
57 -
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Frame-Semantik und Diskursanalyse – Skizze einer kognitionswissenschaftlich inspirierten Methode zur Analyse gesellschaftlichen Wissens
89 -
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Diskurse, Topik, Deutungsmuster - Zur Komplementarität, Konvergenz und Explikation sprach-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Zugänge zur Diskursanalyse auf der Grundlage kollektiven Wissens
117 -
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Die Konstruktion des Subjekts in Philosophie und Diskurslinguistik
151 - II. Aussagen und Argumentationen
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Wer spricht? Die Aussagenanalyse am Beispiel des Rassismus-Diskurses
185 -
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„Ausländer dürfen nicht Sündenböcke sein“ Diskurslinguistische Methodik, präsentiert am Beispiel zweier Zeitungstexte
207 -
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Linguistische Diskursanalyse als Mehrebenenanalyse - Ein Vorschlag zur mehrdimensionalen Beschreibung von Diskursen aus forschungspraktischer Perspektive
237 - III. Multimodalität und Interaktivität
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Von der Sichtbarkeit im Diskurs – Zur Methode diskursanalytischer Untersuchung multimodaler Kommunikation
263 -
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Online-Diskurse – Theoretische Prämissen, methodische Anforderungen und analytische Befunde
287 -
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Interpersonale Diskursrealisationen – Überlegungen zu ihrer Integration in die diskurssemantische Forschung
323 - IV. Ideologie und Macht
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CDA and Language Ideology – Towards a Reflexive Approach to Discourse Data
361 -
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Die Ordnung des Diskurses in der DDR - Konzeption einer diskursanalytisch angelegten Monographie zur Analyse und Beschreibung von Sprache und Sprachgebrauch im öffentlichen Diskurs eines totalitären Systems
385 - V. Korpus und Muster
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Diskurse berechnen? Wege zu einer korpuslinguistischen Diskursanalyse
407 -
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Backmatter
435
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10785 Berlin
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