multi-volume work: Exzerpte, Notizen, Marginalien
Mehrbändiges Werk

Exzerpte, Notizen, Marginalien

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"Man kann die Abteilung IV der Marx-Engels-Gesamtausgabe als einen Jahrhundertspiegel der Ideengeschichte auffassen. Allein die Galerie der reflektierten Werke und Autoren mit ihrem biografischen Hintergrund ist höchst aufschlussreich und Marxens Erkenntnisdrang beeindruckend. Stellt man die anderen, bereits erschienenen oder noch erscheinenden Bände mit ökonomischen, philosophischen, mathematischen, physiologischen und anderen naturwissenschaftlichen Exzerpten in Rechnung, so lässt sich die ungeheure Anstrengung eines Ganzheitsdenkens ermessen; und es ergibt sich ein in der bisherigen Rezeption so nicht gesehenes Bild von Marx als einem der letzten Universalgelehrten - der, als Einzelner, an der Fülle des Materials scheitern musste."
Jens Grandt in: Neue Zürcher Zeitung, 15. Mai 2008, S.26

Rezensionen

"Man kann die Abteilung IV der Marx-Engels-Gesamtausgabe als einen Jahrhundertspiegel der Ideengeschichte auffassen. Allein die Galerie der reflektierten Werke und Autoren mit ihrem biografischen Hintergrund ist höchst aufschlussreich und Marxens Erkenntnisdrang beeindruckend. Stellt man die anderen, bereits erschienenen oder noch erscheinenden Bände mit ökonomischen, philosophischen, mathematischen, physiologischen und anderen naturwissenschaftlichen Exzerpten in Rechnung, so lässt sich die ungeheure Anstrengung eines Ganzheitsdenkens ermessen; und es ergibt sich ein in der bisherigen Rezeption so nicht gesehenes Bild von Marx als einem der letzten Universalgelehrten - der, als Einzelner, an der Fülle des Materials scheitern musste." Jens Grandt in: Neue Zürcher Zeitung, 15. Mai 2008, S.26

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1976
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der Band enthält Exzerpte und Notizen aus den Jahren 1845 bis 1850, einer zentralen Phase des Wirkens von Marx und Engels. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Fortsetzung der Manchester-Hefte von Marx. Entstanden auf einer sechswöchigen Bildungsreise mit Engels im Sommer 1845 in den Bibliotheken Manchesters, dokumentieren die Exzerpthefte Marx’ erste Rezeption der in Großbritannien bereits etablierten kritischen Ökonomie. Die umfangreichen Auszüge aus den Werken von John Francis Bray und Robert Owen bieten neue Materialien zu den Ursprüngen der „Kritik der politischen Ökonomie“, insbesondere auch zur Mehrwerttheorie. Darüber hinaus enthält der Band mit der sogenannten Daniels-Liste die erste systematische Verzeichnung der Marx’schen Bibliothek bis 1850. Von Engels finden sich unter anderem militärische Notizen aus der Reichsverfassungskampagne.

Die Apparate folgen in diesem Band den jeweiligen Heften.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1983
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Der Band enthält die Exzerpte und Notizen, die Marx und Engels von September 1851 bis August 1852 anfertigten; größtenteils handelt es sich um Erstveröffentlichungen. Die Publikation der 24 „Londoner Hefte 1850–1853", die in MEGA IV/7–9 begonnen worden ist, wird hier mit den Heften XV–XVIII fortgesetzt. Diese enthalten umfangreiche Exzerpte von Marx zur Technologie, zur politischen Ökonomie, zur Geschichte des Mittelalters sowie zur Sprache, Kultur und vor allem Literaturgeschichte in Südeuropa, Frankreich, England und Deutschland. Die Notizen von Engels umfassen ein Konspekt mit kritischen Anmerkungen zu einem Werk von Proudhon, ferner Notizen, die im Zuge seiner Studien der russischen Sprache und Literatur entstanden sind, und ein Exzerpt aus einer französischsprachigen Zeitschrift zum ungarischen Unabhängigkeitskrieg 1848/1849. Im Anhang werden eine von Engels stammende Vertragsabschrift aus dem Mai 1852 sowie biographische Notizen zu Emigranten geboten, die Marx brieflich mitgeteilt worden sind und eine Bemerkung von ihm aufweisen; außerdem werden von Marx geschriebene Auszüge aus einem nicht überlieferten Brief an ihn geboten, in denen es um Aufstandspläne in italienisch-ungarischen Emigrationskreisen geht.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2007
Der erste Teil dieses Bandes enthält zehn bisher unveröffentlichte Exzerpthefte, die im Kontext der Korrespondententätigkeit von Marx und Engels für eine der größten und einflussreichsten Zeitungen ihrer Zeit, die "New York Tribune", entstanden sind. Sie dokumentieren die Lektüren von Marx am Vorabend und während des Krimkriegs. Fünf davon sind der Geschichte der Diplomatie, verschiedenen Aspekten der Orientalischen Frage und der Außenpolitik von Lord Palmerston gewidmet. Sie vereinen hauptsächlich Auszüge aus Werken von César Famin, George Henry Francis, Georg Friedrich von Martens, David Urquhart sowie der "Correspondance relative to the Affairs of the Levant" und "Hansard's Parliamentary Debates". In einem anderen Heft notierte Marx Auszüge zur Geschichte Griechenlands, Frankreichs und Spaniens. Besonderes wissenschaftsgeschichtliches Interesse gebührt den in diesem Kontext entstandenen Exzerpten aus Augustin Thierrys berühmten "Essai sur l'histoire de la formation et des progrés du tiers état". Vier weitere Hefte mit Auszügen aus Werken von François-René de Chateaubriand, Victor Du-Hamel, Gaspar Melchor de Jovellanos, Evaristo San Miguel, Manuel de Marliani, Dominique de Pradt, Robert Southey, José María de Toreno, Pedro de Urquinaona, William Walton und anderer Autoren widerspiegeln, mit welcher Intensität und welchen Resultaten Marx die Herausbildung der bürgerlichen Gesellschaft in Spanien studiert hat. Im zweiten Teil des Bandes werden eine umfangreiche Bibliographie von Engels zur Revolution 1848/49 sowie Exzerpte zum Ungarischen Revolutionskrieg (Auszüge aus Werken von Friedrich Heller von Hellwald und Arthur Görgey) sowie Notizen zum Verlauf des Krimkriegs (unter anderem über russische Militärorganisation und Heeresstärke, Belagerungen der Donaufestung Silistria und den "Todesritt" der leichten britischen Kavalleriebrigade bei Balaklava) dargeboten.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2017

Der Band enthält die drei bislang unveröffentlichten "Krisenhefte" von Marx mit Exzerpten, Zeitungsausschnitten und Notizen, die 1857/1858 während der ersten Weltwirtschaftskrise entstanden sind. Die Materialsammlung dokumentiert Marx’ empirische Untersuchung dieser Krise, die er mit der Zusammenstellung und Systematisierung von Artikeln, Angaben und Kommentaren aus führenden Zeitungen wie "The Times", "The Morning Star", "The Standard", "The Manchester Guardian" und "The Economist" durchführte. In den Auszügen werden Wirtschafts- und Finanzfragen in den europäischen Ländern sowie den USA, China, Indien, Ägypten, Australien und Brasilien behandelt, der Finanz- und Warenmarkt untersucht, sowie Daten zu Konkursen, Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Lohnentwicklung und Arbeitskämpfen festgehalten. Die Krisenhefte stehen in engem Zusammenhang mit Marx’ "Grundrissen der Kritik der politischen Ökonomie", seinen Artikeln für die "New-York Tribune" und Debatten mit Engels, in denen allesamt die Krise 1857/58 analysiert wird.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2019

In Band IV/18 werden fünf Notizbücher sowie fünf Exzerpthefte von Marx zur Landwirtschaft, Agrikulturchemie, Agrarverfassung und Grundrententheorie aus dem Zeitraum 1864-1868 in einem Umfang von rund 1400 Druckseiten erstmals publiziert.

Marx’ Studium der Bodenertragsdebatte beginnt mit einer erneuten Lektüre der Werke Justus von Liebigs und führt ihn zu einer Rezeption auch der Liebig-Kritiker, insbes. des Agrikulturphysikers Carl Fraas. Im Zentrum des Bandes stehen somit "ökologische" Fragen nach Bodenerschöpfung, Klimawandel und den Grenzen natürlicher Ressourcen, die Marx in den Zusammenhang einer zunehmend kapitalistisch betriebenen Landwirtschaft rückt. Die Exzerpte bieten neue Quellen für die Diskussion, ob Marx durch seine vertiefte Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften eine Flucht vor dem "Kapital" eingeleitet oder vielmehr seine Kritik der politischen Ökonomie um eine ökologische Perspektive erweitert hat.

Außerdem bezeugen die Hefte Marx’ anhaltendes Interesse an Fragen des fixen Kapitals sowie des Geld- und Kreditwesens, deren neueste Theoretiker Marx in Vorbereitung seiner Weiterarbeit am "Kapital" exzerpiert.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2011
Den größten Raum im vorliegenden Band nehmen die Notizen und Exzerpte aus dem 1872 in Edinburgh in dritter Auflage erschienenen "Manual of geology" von Joseph Beete Jukes ein, mit denen Marx nach eigenen Angaben im Juni 1878 begann. Zum gleichen Problemkreis gehören die in dichter zeitlicher Folge bereits zwischen Ende März und Ende Mai 1878 entstandenen Exzerpte aus "The natural history of the raw materials of commerce" von John Yeats, aus dem "Buch der Natur" von Friedrich Schoedler sowie aus den "Elements of agricultural chemistry and geology" von James Finlay Weir Johnston, aus dem "First Annual Report of the Bureau of Labor Statistics made to the General Assembly of Ohio for the year 1877" und schließlich Exzerpte aus der Schrift "Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht" von Johann Gottlieb Koppe, der "Encyclopädie der gesammten theoretischen Naturwissenschaften" von Matthias Jacob Schleiden und Ernst Erhard Schmid sowie (erneut) aus dem "Buch der Natur" von Friedrich Schoedler. Alle diese Texte werden hier zum ersten Mal publiziert. Die wiedergegebenen Exzerpte widerspiegeln wesentliche Momente jenes Erkenntnisstandes, den Geologie, Mineralogie und Agrikulturchemie um 1870 erreicht hatten. Sie gehören in jene Schaffensperiode von Marx, in der auch seine umfangreichen Exzerpte zur Physiologie (1876) und jene zur unorganischen und organischen Chemie (Mitte 1877 bis Anfang 1883) entstanden sind. In dieser Zeit hat sich Marx – in konsequenter Weiterführung seiner bisherigen Arbeitsweise – mit besonderer Intensität dem Studium der empirischen Wissenschaften gewidmet. Dies betraf neben den Naturwissenschaften auch Ökonomie und Geschichte. Fortgesetzt werden jetzt ebenso seine Studien zur Mathematik.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1999
Karl Marx’ naturwissenschaftliche Studien bilden bis heute eine wenig beachtete Seite seiner theoretischen Arbeit. Schon in den "Ökonomisch-philosophischen Manuskripten" von 1844 entwickelte er Ideen über die Einheit von Mensch und Natur: Der Mensch sei ein tätiges Naturwesen. Vermittels der Industrie habe die Naturwissenschaft in das menschliche Leben eingegriffen, es umgestaltet, die menschliche Emanzipation vorbereitet. Die wirklichen Voraussetzungen der Geschichte – hieß es in den gemeinsam mit Friedrich Engels verfassten Texten, die später als "Deutsche Ideologie" publiziert wurden – lägen in der physischen Beschaffenheit der Menschen und den vorgefundenen Naturbedingungen. "Alle Geschichtsschreibung muß von diesen natürlichen Grundlagen und ihrer Modifikation im Lauf der Geschichte durch die Aktion des Menschen ausgehen." Am intensivsten befasste sich Marx mit den Naturwissenschaften in der Peri¬ode nach 1870, in der er umfangreiche Exzerpte zur Physiologie, Mineralogie, Geologie, Chemie, Physik und Elektrizität anfertigte. Den größten Teil des vorliegenden Bandes nehmen seine Exzerpte und Notizen zur anorganischen und organischen Chemie ein. Den Schwerpunkt bildet die klassische Chemie auf dem Stand von 1870, für den die Einführung des Periodensystems, die Atom- und Molekulartheorie sowie die Struktur- und Bindungstheorie kennzeichnend waren. Marx benutzte einschlägige Standardwerke jener Zeit (Lothar Meyer, Henry Enfield Roscoe, Carl Schorlemmer, Wilhelm Friedrich Kühne). Außer der Zusammensetzung der Stoffe interessierten ihn Angaben über ihre Gewinnung, ihre Eigenschaften und die Möglichkeiten ihrer Nutzung in Industrie und Landwirtschaft. Es beschäftigte ihn aber auch die Frage, inwieweit Analogien im theoretischen Fundament von Chemie und politischer Ökonomie nachweisbar wären. Nach weiteren Exzerpten zur Physik (Benjamin Witzschel), Physiologie (Ludimar Hermann, Johannes Ranke) und Geologie (Joseph Beete Jukes) schließt ein Exzerpt zur Elektrizitätstheorie (Édouard Hospitalier) den ersten Teil des Bandes ab. Der zweite Teil des Bandes enthält zwei Exzerpthefte mit Auszügen aus Werken von William Thomson und Peter Guthrie Tait, Carl Fraas und Hermann Helmholtz, die Engels während seiner Arbeit an der "Dialektik der Natur" (MEGA I/26) anlegte. Sie lassen erkennen, wie sich Engels nicht nur anhand anerkannter Werke auf dem Gebiet der theoretischen Mechanik und Elektrizitätslehre sachkundig machte, sondern auch schon, einzelne Punkte kritisch kommentierend, gleichsam die Argumentationslinien für die Kapitel über "Grundformen der Bewegung", "Maß der Bewegung – Arbeit" und "Elektrizität" entwarf. Wie Marx notierte auch Engels die 1881 in Paris vereinbarten neuen Maßeinheiten der Elektrizitätslehre. Der größte Teil der in dem Band enthaltenen Materialien wird zum ersten Mal veröffentlicht.
Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 1999
"You’ll certainly fancy, my dear child, that I am very fond of books, because I trouble you with them at so unseasonable a time", schreibt Marx 1868 seiner auf Hochzeitsreise befindlichen Tochter Laura, um dann mit dem Unterton bitterer Selbstironie fortzufahren: "But you would be quite mistaken. I am a machine, condemned to devour them and then, throw them, in a changed form, on the dunghill of history. A rather dreary task, too [...]" (Marx an Laura Lafargue, 11.4.1868). Karl Marx war ein leidenschaftlicher Leser nicht nur im Hinblick auf den immensen Umfang und die Vielseitigkeit seiner Studien, sondern auch in dem Sinne, dass er ungemein impulsiv las. Kaum ein wiederaufgefundenes Exemplar ex libris Karl Marx, das nicht charakteristische Hervorhebungen von seiner Hand – Unterstreichungen, Randstriche etc., gelegentlich auch Randbemerkungen und ausführliche Kommentierungen – enthielte. Engels verfuhr in ähnlicher Weise. Die Privatbibliotheken von Marx und Engels, ihr Umfang, ihre Struktur und ihre thematische Vielfalt sind deshalb von großem wissenschaftsgeschichtlichem Interesse und erhellen viele Details ihrer biographie intellectuelle. Als Marx starb, übernahm Engels den Hauptbestand der umfangreichen Büchersammlung seines Freundes und vereinigte ihn mit seiner eigenen Bibliothek: "The whole of these books constitute a library so unique, and so complete at the same time, for the history and the study of Modern Socialism and all the sciences on which it is dependent, that it would be a pity to disperse it again" (Engels an Laura Lafargue und Eleanor Marx-Aveling, 14.11.1894). Nach Engels’ Tod größtenteils in der Bibliothek der SPD in Berlin aufgegangen, nach Beschlagnahme des sozialdemokratischen Parteivermögens 1933 zerstreut und in internationaler Sucharbeit nunmehr rekonstruiert und als Katalog beschrieben, repräsentiert die Marx-Engelssche Privatbibliothek einerseits den Typus der Gelehrtenbibliothek des 19. Jahrhunderts und kann nicht ohne die Bibliotheksstandorte London und Manchester gedacht werden, andererseits spiegelt sie das Emigrantenschicksal ihrer Besitzer. Über die wechselvolle Geschichte dieser Büchersammlung berichtet die Einführung des Bandes. Der annotierte Bibliothekskatalog verzeichnet alle bisher wieder aufgefundenen 1.450 Titel in mehr als 2.200 Bänden und umfasst damit erstmalig annähernd 60 % des geschätzten ursprünglichen Gesamtbestandes. Er enthält doppelt so viele Titel wie die beiden bisherigen Teilpublikationen (1967 und 1979) zusammengenommen. Der ausführlichen bibliographischen Beschreibung und der Standortbezeichnung jedes überlieferten Exemplars folgen Angaben über spezielle Merkmale wie Widmungen, Eigentumsvermerke und andere Aufschriften sowie die Aufführung der ca. 40.000 Buchseiten, die Benutzerspuren, d.h. textliche (durch Fettdruck hervorgehoben) und graphische Marginalien von Marx und Engels aufweisen. Außerdem wird ein Bezug zum Lesefeld von Marx und Engels – ein Großteil ihres Briefwechsels ist ja Literaturbesprechung – hergestellt. Die Bearbeiter dokumentieren, ob der betreffende Titel in den überlieferten Marxschen Teilverzeichnissen seiner Bibliothek aufgeführt ist, ob Exzerpte dazu vorliegen und ob die wiederaufgefundenen Bücher in Werken, Manuskripten oder Briefen erwähnt und verwertet sind, soweit in den bisher erschienenen MEGA-Bänden bzw. in der Marx/Engels-Werkausgabe (MEW) publiziert. Das annotierte Bibliotheksverzeichnis ist ein Quellenfundus für die Marx-Engels-Forschung und bietet allen an Wissenschafts-, Bibliotheks-, Literatur- und Rezeptionsgeschichte Interessierten wichtige Informationen. Es entstand an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften als Vorauspublikation zum MEGA-Band IV/32, der den Bibliothekskatalog durch die kontextbezogenene Edition der textlichen und die Beschreibung der graphischen Marginalien sowie wissenschafts- und werkgeschichtliche Kommentare auf der Grundlage der dann vollständig vorliegenden Gesamtausgabe ergänzen wird.
Heruntergeladen am 14.4.2026 von https://www.degruyterbrill.com/serial/mega4-b/html?lang=de
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