multi-volume work: "Das Kapital" und Vorarbeiten
Mehrbändiges Werk

"Das Kapital" und Vorarbeiten

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Die zweite Abteilung vereint Marx' Werk "Das Kapital" in seinen autorisierten Ausgaben, einschließlich Übersetzungen, und alle direkt dazugehörenden Werke und Manuskripte, beginnend mit den ökonomischen Manuskripten von 1857/58.

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Die hier abgedruckten, in den Jahren 1857 und 1858 entstandenen drei Entwürfe sind erste Ausarbeitungen für das von Marx geplante große ökonomische Werk, weshalb sie als erster Band am Beginn der "Kapital"-Abteilung ihren Platz in der MEGA haben. Es handelt sich um zwei kürzere unvollendete Manuskripte, "Bastiat und Carey" vom Juli 1857 und die "Einleitung" vom August 1857, in denen Marx einige wichtige Aspekte seiner ökonomischen Theorie darlegt, sowie um den ersten Rohentwurf des geplanten Werkes, den er von Oktober 1857 bis Mai 1858 niederschrieb. Seit der Erstveröffentlichung dieses Entwurfs durch das Marx-Engels-Lenin-Institut Moskau in den Jahren 1939 und 1941 ist er unter dem Titel "Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie" bekannt. Die in den Jahren 1976 und 1981 erschienenen Teilbände dieser Edition wurden in der 2. Auflage zu einem Band zusammengefügt.
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Nachdem Marx seine ökonomischen Studien von 1857/58 zur Selbstverständigung zusammengefasst hatte – seit ihrer Erstveröffentlichung 1939/1941 bekannt als „Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie“ (siehe MEGA II/1) –, plante er die Publikation seines großen ökonomischen Werkes in einzelnen, in zwangloser Folge erscheinenden Heften unter dem Titel „Zur Kritik der politischen Ökonomie“. Das Erste Heft mit den beiden Kapiteln „Die Waare“ und „Das Geld oder die einfache Circulation“ erschien 1859 (siehe MEGA II/2). Das in MEGA II/3 edierte, zunächst als unmittelbare Fortsetzung begonnene Manuskript trug daher ebenfalls den Titel „Zur Kritik der politischen Ökonomie“ und auf den ersten beiden Manuskriptheften zusätzlich die Überschrift „Drittes Capitel. Das Capital im Allgemeinen“. Die in der Zeit von August 1861 bis Juli 1863 geschriebenen 23 Hefte bilden mit ihren rund 1.500 Seiten das umfangreichste von Marx überlieferte Manuskript. In den ersten fünf Heften werden zum Produktionsprozess des Kapitals gehörende Themen dargestellt: 1. Verwandlung von Geld in Kapital, 2. Das absolute Mehrwert, 3. Der relative Mehrwert. Die in den Heften VI bis XV enthaltenen „Theorien über den Mehrwert“ nehmen etwa die Hälfte des gesamten Manuskripts ein: Marx untersucht die ökonomischen Theorien vor Ricardo (Steuart, die Physiokraten, Adam Smith u. a.), die Theorie David Ricardos selbst (wobei der Grundrente breiter Raum gewidmet wird) und Theorien nach Ricardo (Malthus, Torrens, Mill u. a.). In den Heften XVI bis XVIII werden vorwiegend Problemfelder des späteren zweiten und dritten Bandes des „Kapitals“ behandelt, vor allem die Verwandlung von Mehrwert in Profit, die allgemeine Profitrate und der Produktionspreis sowie das tendenzielle Sinken der Profitrate. In den Heften XIX bis XXIII werden die Überlegungen über den relativen Mehrwert, zur formellen und realen Subsumtion der Arbeit unter das Kapital, zur Rückverwandlung von Mehrwert in Kapital sowie zur ursprünglichen Akkumulation fortgesetzt und vervollständigt. Schließlich skizziert Marx im Januar 1863 in Heft XVIII neue Planentwürfe für sein später „Das Kapital“ genanntes Werk, in denen die Gliederung der drei Bände im Wesentlichen vorgegeben wird. So werden insgesamt gesehen in den 23 Heften des Manuskripts von 1861–1863 grundlegende Voraussetzungen der Marx’schen Kapitalismusanalyse geschaffen. Die hier in zweiter, inhaltlich unveränderter Auflage vorgelegte dreibändige Ausgabe ersetzt die seit einigen Jahren vergriffenen sechs Teilbände der MEGA, die in den Jahren 1976 bis 1982 erschienen sind.
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Band 4 der Zweiten Abteilung der MEGA besteht aus drei Teilen und enthält Manuskripte zu allen drei theoretischen Büchern des „Kapitals“ aus den Jahren 1863 bis 1867/68. Der hier in 2., unveränderter Auflage vorgelegte Nachdruck der Ausgabe von 1988 des ersten Teilbandes enthält Manuskripte der Jahre 1863 bis 1866: 1. das sechste Kapitel „Resultate des unmittelbaren Productionsprocesses“, das in die Druckvorlage des konzeptionell veränderten ersten Buches zu übernehmen, Marx 1866 nicht mehr passend erschien, sowie ebenso verworfene Einzelseiten von 1863/64 und erst 1866 geschriebene Noten zum ersten Buch; 2. den in der ersten Hälfte des Jahres 1865 abgefassten, allerdings nicht vollendeten Entwurf zum zweiten Buch „Der Cirkulationsprozeß des Kapitals“, 3. den von Marx im Juni 1865 im Generalrat der Internationalen Arbeiter-Assoziation gehaltenen Vortrag über „Value, price and profit“, der gemeinhin als Vorankündigung des „Kapitals“ gilt.
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Der Band enthält Marx’ ›Hauptmanuskript‹ zum dritten Buch des „Kapitals“: „Die Gestaltungen des Gesamtprozesses“, entstanden zwischen Sommer 1864 und Februar 1866 und bilden später die Grundlage der von Engels 1894 veröffentlichten Fassung des Dritten Bandes des „Kapital“ (siehe MEGA² II/15). Gegliedert in sieben Kapitel, handelt es sich entgegen ursprünglicher Intentionen um eine voluminöse nochmalige Selbstverständi-gung über die Profitrate und ihre Bestimmungsfaktoren, die Bildung von Durchschnittsprofitrate und Produkti-onspreis, die Entwicklungstendenz der Profitrate, die Kapitalformen kommerzielles, zinstragendes und agrikultu-relles Kapital sowie deren Einkommen. Eine Reihe von Fragen bezeichnet Marx selbst als unbefriedigend gelöst, weitere – wie den Einfluss des Kapitalumschlags auf die Profitrate – stellt er zurück (siehe MEGA² II/4.3) und die unerlässliche durchgängige Aktualisierung von Illustrationsmaterialien leitet er noch 1865/66 mit Studien zur Differentialrente ein.
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Der Band schließt mit den letzten fünfzehn Manuskripten die Reihe der in der MEGA² erstmals veröffentlichten Texte zum „Kapital“ ab. Dreizehn Entwürfe, Skizzen oder Quellenextrakte entstanden 1867/68; sieben betreffen das dritte, drei das zweite Buch. In drei Erörterungen – insbesondere im Manuskript „Über Mehrwert- und Profitrate, Gesetze der Profitrate, Kostpreis und Umschlag des Kapitals“ – lotet Marx essentielle Interdependenzen beider Bücher aus. Spürbar ungeduldig sucht er, Band 1 einen stringenten Gesamtentwurf des zweiten Buches zur Seite zu stellen (siehe MEGA² II/11) und die im ,Hauptmanuskript'‹ zum dritten Buch von 1864/65 offen gebliebenen Fragen definitiv aufzuarbeiten. Der Leser sieht Marx in einem umfassenden Kategorienklärungsprozess begriffen, u. a. wird er mit der Profitrate auf den Kostpreis (Pi) konfrontiert, verknüpft mit dem beharrlichen Versuch, Effizienzkriterien wie die Profitrate ,mathematisch exakt' zu fassen.
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gilt der erste Band als der bekannteste, der dritte als der umstrittenste, so ist der zweite Band des "Kapitals" gelegentlich der ,vergessene‘ genannt worden. Bei einem ersten Blick auf seinen Nachlass scheint auch Marx selbst sich lieber mit der Herkunft des Mehrwerts oder dem Fall der Profitrate als mit den Unwägbarkeiten des Marktes beschäftigt zu haben. Gleichwohl unternahm er, wie die zehn Entwürfe in diesem MEGA-Band dokumentieren, zwischen 1868 und 1881 alle Anstrengungen, seinen inzwischen ungeduldigen Lesern endlich das zweite Buch über die Realisierungsbedingungen aller produzierten Werte, den Kapitalumschlag und die Reproduktion des gesellschaftlichen Gesamtkapitals zu präsentieren.

Man wird anhand dieser erstmals veröffentlichten Texte mit dem zweiten, umfangreichen Gesamtentwurf zum zweiten Buch von 1868-1870 bekannt gemacht, kann verfolgen, wie Marx nach siebenjähriger Pause 1877 seine früheren Entwürfe von 1865–1870 erst wieder kennenlernte und wie er sich wiederholt vergeblich um die finale Ausgestaltung des ersten Kapitels mit einem den Leser mitnehmenden Übergang vom ersten zum zweiten Buch mühte. Insbesondere aber lässt sich verfolgen, wie Marx nach und nach wesentliche Elemente einer konsistenten Theorie des Wirtschaftszyklus zusammenträgt und auf welchem Wege er sich als Vorläufer moderner Aggregationstechniken profiliert. Wer möchte, kann zudem nun endlich selbst vergleichen, aus welchen Manuskriptteilen Engels den zweiten Band des "Kapitals" zusammengestellt hatte, als er ihn 1885 herausgab, und sich darüber ein eigenes Urteil bilden. Dabei wird er feststellen, dass Engels zugunsten der kategorialen Entwicklung auf so manche unterhaltsame Passage verzichtete, so auf die über den Reproduktionseifer der "Mehlwürmin".

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Der an der Universität Sendai in Japan bearbeitete Band enthält das bisher unveröffentlichte Redaktionsmanuskript von Friedrich Engels zum zweiten Buch des "Kapitals". Das von Engels und seinem zeitweiligen Sekretär Oskar Eisengarten niedergeschriebene Manuskript ist zwischen Juni 1884 und Februar 1885 entstanden. Es stellt das Bindeglied zwischen den Manuskripten aus dem Nachlaß von Marx (MEGA II/11 und II/4.3) und der von Engels bearbeiteten Druckversion des Werkes (MEGA II/13) dar, die 1885 veröffentlicht wurde. Es ist das einzige Manuskript dieser Art, das Engels' redaktionelle Arbeit an einem der drei Bände des "Kapitals" nach Marx' Tod 1883 vollständig dokumentiert. Der in einem komplizierten Arbeitsprozeß in mehreren Stufen entstandene Text beruht auf sieben von insgesamt zehn Manuskriptentwürfen von Marx. In der vorliegenden Edition wird rekonstruiert, welche Manuskripte und Entwürfe von Engels ausgewählt und wie er sie bearbeitet und neu gegliedert hat. Unter anderem werden mehr als 5000 von Engels vorgenommene Textveränderungen verzeichnet. Der Leser kann sich nun selbst ein Bild von der Ambivalenz machen, die Engels' Redaktion prägte: Auf der einen Seite steht sein Bestreben, die Manuskripte originalgetreu wiederzugeben, also "Marx in Marx' Worten" sprechen zu lassen, auf der anderen Seite sah er sich aber auch dazu legitimiert, in den Text und die Anordnung der Manuskripte einzugreifen, wenn ihm dies geboten erschien. Mit den in Vorbereitung befindlichen MEGA-Bänden II/4.3, II/11 und II/13 wird die Zweite Abteilung dieser historisch-kritischen Edition voraussichtlich zum Jahresende 2007 vollständig vorliegen.
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Der vorliegende Band enthält die Druckfassung des zweiten Bandes des "Kapitals" von Karl Marx, die Friedrich Engels 1885 nach etwa einjähriger Bearbeitung aus dem Nachlass des Autors herausgegeben hat. Textgrundlage hierfür waren sieben von zehn überlieferten Manuskripten, die Marx in unterschiedlichen Zeiträumen verfasst hat – in dieser Edition abgedruckt in den Bänden MEGA II/4.3 und II/11. Um zu einer Druckvorlage des Bandes zu kommen, hatte Engels zunächst ein Redaktionsmanuskript hergestellt (MEGA II/12). In der Einführung des Bandes, der an der Universität Sendai in Japan bearbeitet wurde, werden die Textunterschiede ausführlich beschrieben. Am Beginn des dritten Bandes des "Kapitals" schreibt Marx über den zweiten Band: "Im ersten Buch wurden die Erscheinungen untersucht, die der kapitalistische Produktionsproceß, für sich genommen, darbietet, als unmittelbarer Produktionsproceß […]. Aber dieser unmittelbare Produktionsproceß erschöpft nicht den Lebenslauf des Kapitals. Er wird in der wirklichen Welt ergänzt durch den Cirkulationsproceß, und dieser bildet den Gegenstand der Untersuchungen des zweiten Buchs. Hier zeigte sich, namentlich im dritten Abschnitt, bei Betrachtung des Cirkulationprocesses als Vermittlung des gesellschaftlichen Reproduktionsprocesses, daß der kapitalistische Produktionsproceß, im ganzen betrachtet, Einheit von Produktions- und Cirkulationproceß ist."

Der zweite Band wurde in seiner Rezeptionsgeschichte häufig unterschätzt; in einer der ersten Rezensionen äußerte Wilhelm Lexis, dass sich die Ausführungen "nur in einem bloßen Formalismus" bewegen würden und der Autor sich mit seiner Wertlehre auf "Irrwegen" befinde. Der Herausgeber Engels sah dies gelassen: "And thus, German ‘Science’ stares at this new volume without being able to understand it [...]." (Brief an N. F. Daniel’son, 13. November 1885.) Erst Anfang des 20. Jahrhunderts gerieten die Marxschen Reproduktionsschemata dann in den Mittelpunkt der Auseinandersetzungen über die neuen Erscheinungen der Akkumulation des Kapitals (Rosa Luxemburg, W. I. Lenin, Rudolf Hilferding).

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Der Band enthält die von Engels 1894 herausgegebene Druckfassung des dritten Bandes des "Kapital". Sie ist das Endprodukt eines langjährigen Redaktionsprozesses und fußt auf dem in Band II/4.2 veröffentlichten Marxschen Manuskript von 1864/65. Darüber hinaus hat Engels weitere Manuskripte in die Redaktion einbezogen, die aus dem Zeitraum zwischen 1867/68 und 1876 stammen und die demnächst in Band II/4.3 aufgenommen werden bzw. in Band II/14 bereits vorgelegt wurden.
Der dritte Band des "Kapital" sorgte bereits seit seiner Veröffentlichung für grundsätzliche, zum Teil bis heute andauernde Kontroversen, etwa über die Transformation von Werten der Waren in Preise und die Tragfähigkeit der Arbeitswertlehre, über die mit dem tendenziellen Fall der Profitrate verknüpfte Frage nach der Zukunft des Kapitalismus, später auch über seine Thesen zu Geld und Kredit oder zu Konkurrenz und Konzentration. Durch den Vergleich zwischen den Manuskripten und der nun vorliegenden Druckfassung wird erkennbar, inwieweit Engels den Text von Marx veränderte, wo er eigene Akzente setzte und wie stark der Antrieb war, nicht nur als literarischer, sondern auch als politischer Nachlaßverwalter zu wirken. So gewinnt der Leser einen Eindruck von der Ambivalenz, durch die Engels' Redaktion gekennzeichnet ist. Auf der einen Seite steht sein Bestreben, einen authentischen Text des Autors Marx zu präsentieren. Andererseits sah er sich berechtigt, in den Text einzugreifen. So nahm er eine Reihe von terminologischen und inhaltlichen Korrekturen vor und stellte in einer Vielzahl von Fällen neue Zusammenhänge her, etwa durch Textumstellungen oder durch die Formulierung von Über- oder Einleitungen. Und selbst rein redaktionell anmutende Änderungen - wie Engels' detaillierte Gliederung des Abschnitts über den tendenziellen Fall der Profitrate - lassen zumindest Spielräume für Interpretationen offen.
Heruntergeladen am 2.4.2026 von https://www.degruyterbrill.com/serial/mega2-b/html?lang=de
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