Media Convergence / Medienkonvergenz
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Ziel der interdisziplinären Schriftenreihe ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Medien, Kommunikationsformen, Medienmärkte und das Mediennutzungsverhalten zu untersuchen, die Veränderungsprozesse im sozialen, kulturellen, politischen, ökonomischen und rechtlichen Bereich zu analysieren, um die daraus erwachsenen Potentiale und Konfliktfelder kritisch zu reflektieren und wissenschaftlich aufzuarbeiten.
- Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die mediale Gesellschaft erstmals aus interdisziplinärer Perspektive betrachtet
- Historische Einordnung der "Medienrevolution" und zukunftsgewandte Analyse der Gegenwart
Information zu Autoren / Herausgebern
Stephan Füssel, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Wie verändern digitale Medien das Vorlesen als zentrale Kulturtechnik der Lesesozialisation? Diese Frage steht im Zentrum der qualitativen Studie. Basierend auf dem Ansatz der strukturgenetischen Sozialisationsforschung wird die Vorlesepraxis von acht Familien anhand von videografisch erhobenen Daten analysiert. Dabei ist von besonderer Bedeutung, wie Interaktionsstrukturen des Vorlesens durch digitale Bilderbücher beeinflusst werden.
Suchmaschinen erschließen Nutzern die Informationsvielfalt des Internets und sind deshalb seit langem das meistgenutzte Angebot im Netz. Technische Neuerungen wie die Autovervollständigungs- oder Personalisierungsfunktion üben dabei einen wachsenden Einfluss auf Rezipienten aus. Zudem findet der Großteil der Nutzer seinen Weg ins Netz durch ein und dieselbe Suchmaschine, nämlich Google. Gleichwohl ist die dahinterstehende Firmenpolitik nicht in den Rechenschaftsstrukturen des Mediensystems verankert – was ein Gefahrenpotenzial für den freien Informationszugang darstellt. Der Band beleuchtet erstmals interdisziplinär die veränderte Gatekeeperposition von Suchmaschinen sowie die Auswirkungen für Nutzer und Gesellschaft: Eine Bestandsaufnahme des Nutzerverhaltens und des damit verbundenen Wirkungspotenzials bildet die Basis für eine Analyse möglicher Regulierungsoptionen und eine Einordnung aus medienpädagogischer Sicht.
Infolge der rasanten Entwicklungen im Kommunikationsbereich, steht das Recht auf Privatsphäre vor immer neuen Herausforderungen. Die zunehmende Digitalisierung und Internationalisierung von Kommunikationsprozessen werfen zahlreiche Fragen auf und führen dort zu Konflikten, wo nationale Rechtsordnungen und Wertvorstellungen aufeinander prallen. Insbesondere im Bereich des Datenschutzes und der Frage nach der Haftung von Online-Dienstanbietern sind universelle Lösungsansätze gefragt. Im vorliegenden Werk stellen sich ExpertInnen aus Europa, Australien, USA und Kanada einem internationalen Dialog, der zumindest Impulse für einen nachhaltigen Schutz des Rechts auf Privatsphäre geben soll.
Informationstechnologie ist das prägende Signum unserer Zeit. Die Technologie entwickelt sich rasch weiter – unablässig gelangen Innovationen auf den Markt. Eine Befragung von IT-Journalisten widmet sich vier Kernfragen: Wie sieht das berufliche Selbstverständnis der IT-Journalisten aus? Wie bewerten sie ihren Einfluss auf Konsumenten und Hersteller? Wie sehen ihre Beziehungen zu Industrie und Publikum aus? Wie wird IT die Gesellschaft verändern?
Die politische Kommunikation hat sich im Laufe der Geschichte mehrfach gravierend verändert. Das Internet verursacht den neuesten und derzeit am meisten diskutierten Wandel der Medienlandschaft. Der Eindruck jedoch, dass Medienwandel und Medienkonvergenz sich in der rasanten Entwicklung des Internets erschöpften, ist zu kurzsichtig. Um die Formen und Folgen des aktuellen Medienwandels einordnen zu können, betrachtet der vorliegende Sammelband auch historische Entwicklungen politischer Kommunikation.
Journalism is under ever-increasing pressure, due in large part to the phenomenon of media convergence. Not only does media convergence redefine the tasks of journalists and newsrooms, it also re-shapes the business environments of media companies. In this book, international media practitioners and researchers describe and analyze the relationships between media convergence and advertising, public relations, social media and other areas of communication posing a challenge to journalism.
Menschenbilder sind Formen anthropologischen Wissens; sie sind historisch und kulturell variable Gewebe aus Vorstellungen über menschliche Merkmale – Körper, Psyche, Sozialität, Transzendenz, 'die Natur' oder 'das Wesen' des Menschen. Die interdisziplinäre Publikation untersucht anhand exemplarischer Fallstudien die Spezifik und den Wandel medial vermittelter Menschenbilder und leitet daraus Schlüsse auf das grundsätzliche Verhältnis von Medialität und Menschenbild ab.
Das Recht auf Privatsphäre sieht sich durch den rasanten Wandel der Kommunikationskultur immer neuen Angriffsformen ausgesetzt, die lange schon nicht mehr vorwiegend von Staaten, sondern gleichermaßen von privater Seite ausgehen. Nicht zuletzt durch die globale Vernetzung digitaler Informationen ist der Schutz der Privatsphäre längst zu einer internationalen Herausforderung geworden. Hier stoßen nationale Rechtsordnungen und dort verankerte Wertevorstellungen rasch aufeinander. In diesem Werk nehmen sich Experten aus Europa, Australien und den USA dieser Herausforderung an und bieten eine interkontinentale Sicht auf die Frage, wie das Recht auf Privatsphäre in Zukunft zu verteidigen ist.
Durch die Medienkonvergenz ergeben sich neue Möglichkeiten, mediale Inhalte zu gestalten und auf sie Einfluss zu nehmen. Dies führt zu einer Vielzahl neuer Formen transmedialen Erzählens. Sie sind Gegenstand dieses Sammelbands, zu dem Fachvertreter der Literatur- und Kulturwissenschaft, der Theater- Film und Medienwissenschaft, der Ethnologie und der Journalistik beigetragen haben.
Im ersten, programmatischen Band der Schriftenreihe Medienkonvergenz/Media Convergence stellen herausragende Fachvertreter das transdisziplinäre Forschungsfeld vor, in dem u.a. Publizistik (Russ-Mohl) und Medienrecht (Kirchhof), Buchwissenschaft (Füssel/Mittler), Narratologie (Ryan), Computerlinguistik (Ngomo) und Medienkunst (Curran/Dombois) kooperieren - und zwar sowohl in der historischen Situierung als auch in der zukunftsgewandten Analyse der Gegenwart.