Divinarum institutionum libri septem
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Lucius Caelius Firmianus Lactantius
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Herausgegeben von:
Eberhard Heck
und Antonie Wlosok
Die sieben Bücher Diuinae institutiones („Göttliche Unterweisungen“) sind das Hauptwerk des christlichen Schriftstellers Lactantius. Diese kritische Ausgabe wird mit der zweiten Lieferung fortgesetzt, die die Bücher III (mit Zeugnissen sonst verlorener philosophischer Texte) und IV (mit zahlreichen Bibelzitaten) enthält. Dafür wurden die Handschriften kollationiert, die Textkonstitution aufgrund vorausgegangener Forschung überprüft und die Nachweise von Quellen und Nachüberlieferung aktualisiert. Die erste Lieferung mit den Büchern I und II erschien 2005.
Die sieben Bücher Diuinae institutiones sind das Hauptwerk des Lactantius, des letzten der sechs christlichen Apologeten lateinischer Sprache bis zu Constantins Zeit. Sie verbinden Verteidigung des Christentums und Kritik griechisch-römischer Religion, Philosophie und politischer Moral mit werbender Unterweisung in christlicher Lehre und sind ein wesentlicher Beitrag zur Übernahme griechisch-römischer Bildungstradition ins Christentum. Die Neuedition dieses Werkes, die Samuel Brandts (1890) bisher maßgebende Edition ablösen soll und deren erster Faszikel mit den Büchern I (De falsa religione) und II (De origine erroris) und der Praefatio 2005 erschien, dem 2007 der zweite mit den Büchern III De falsa sapientia und IV De uera sapientia et religione folgte, wird mit dem dritten Faszikel fortgesetzt; er enthält die Bücher V De iustitia und VI De uero cultu, wichtige Zeugnisse frühchristlicher Ethik, Staats- und Religionsauffassung. Hierfür wurden die Handschriften neu kollationiert, die Textkonstitution aufgrund neuer Recensio (bes. zu den zwei Autorfassungen) und weiterer Kriterien (spätantike Latinität, Prosarhythmus) überprüft und der Nachweis von Quellen und Nebenüberlieferung aktualisiert. Die Edition wird mit dem Tübinger System von Textverarbeitungsprogrammen TUSTEP erstellt und zum Satz aufbereitet. Der vierte Faszikel mit Buch VII De uita beata und den Indices soll 2011 erscheinen.
Die sieben Bücher Diuinae institutiones sind das Hauptwerk des Lactantius, des letzten der sechs christlichen Apologeten lateinischer Sprache bis zu Constantins Zeit. Sie verbinden Verteidigung des Christentums und Kritik griechisch-römischer Religion, Philosophie und politischer Moral mit werbender Unterweisung in christlicher Lehre und sind ein wesentlicher Beitrag zur Übernahme griechisch-römischer Bildungstradition ins Christentum. Die Neuedition dieses Werkes, die Samuel Brandts (1890) bisher maßgebende Edition ablösen soll und deren erster Faszikel mit den Büchern I (De falsa religione) und II (De origine erroris) und der Praefatio 2005 erschien, dem 2007 der zweite mit den Büchern III De falsa sapientia und IV De uera sapientia et religione und 2009 der dritte mit den Büchern V De iustitia und VI De uero cultu folgte, wird mit dem vierten Faszikel abgeschlossen. Er enthält Buch VII De uita beata (Unsterblichkeit als Ziel des Menschen; Endzeitschilderung). Hierfür wurden die Handschriften neu kollationiert, die Textkonstitution aufgrund neuer Recensio (bes. zu den zwei Autorfassungen) und weiterer Kriterien (spätantike Latinität, Prosarhythmus) überprüft und der Nachweis von Quellen und Nebenüberlieferung aktualisiert. Dazu kommen eine Appendix (Interpretamenta Graecorum Diuinis institutionibus insertorum) und drei Indices (Index locorum, Index nominum, Index formarum et scripturarum). Die Edition wird mit dem Tübinger System von Textverarbeitungsprogrammen TUSTEP erstellt und zum Satz aufbereitet.