Zusammenfassung Trotz der enormen Fortschritte genomweiter Analyseverfahren bleiben über 40 % der Patienten in der Humangenetik ohne molekulare Diagnose. Dies könnte unter anderem an der Tatsache liegen, dass Varianten im nicht-kodierenden Teil des Genoms bisher außer Acht gelassen wurden. In den letzten Jahren wurden entscheidende Fortschritte in der Analyse und Annotierung von cis -regulatorischen Elementen gemacht. Diese Daten können nun gezielt genutzt werden, um regulatorische Mutationen zu identifizieren und zu bewerten. Zudem konnte gezeigt werden, dass das menschliche Genom in Domänen eingeteilt ist, die über Chromatinstrukturen eine dreidimensionale regulatorisch aktive Architektur einnehmen. Mutationen oder strukturelle Aberrationen können diese Struktur verändern und damit zum Funktionsverlust oder zur Fehlexpression von benachbarten Genen führen. All diese Erkenntnisse können zur Interpretation von nicht-kodierenden Varianten eingesetzt werden.
Contents
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Requires Authentication UnlicensedNicht-kodierende MutationenLicensedJanuary 31, 2015
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Requires Authentication UnlicensedMissense-Mutationen in TranskriptionsfaktorenLicensedMarch 11, 2015
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Requires Authentication UnlicensedKernkompetenzen des Fachgebiets Humangenetik in der heutigen medizinischen VersorgungLicensedFebruary 28, 2015
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Requires Authentication UnlicensedMitteilungen des BVDHLicensedMarch 6, 2015
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Requires Authentication UnlicensedDie Natur-Kultur-Grenze im Licht des HumangenomprojektsLicensedMarch 12, 2015
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Requires Authentication UnlicensedSatelliten-Symposium der Tom Wahlig-Stiftung im Rahmen der GfH-JahrestagungLicensedMarch 6, 2015
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Requires Authentication UnlicensedMitteilungen der GfHLicensedMarch 17, 2015
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Requires Authentication Unlicensed26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik und der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische GenetikLicensedMarch 27, 2015
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Requires Authentication UnlicensedAbstractsLicensedMarch 6, 2015