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Geschichten zerstören
About this book
»Der typische Geschichtenzerstörer« sei er, sagt Thomas Bernhard über sich und sein Schreiben, Peter Handkes Erzähler wird vom »Antifabeltier« heimgesucht und Elfriede Jelineks Bekenntnis als Romanautorin lautet: »Ich schlage sozusagen mit der Axt drein«. Aber warum unterziehen österreichische Autor*innen nach 1945 das Erzählen als traditionelle Kulturtechnik einer solch scharfen Kritik? Viktor Konitzer verfolgt die Geschichte politischer Erzählfeindschaft bis zu den Ursprüngen einer genuin österreichischen Literatur zurück. Dabei entdeckt er spannende Formen des Nicht-Erzählens – und zeigt, wo die Geschichtenzerstörer*innen Zuflucht suchen: im reinen Fluss der Sprache, der Prosa.
Author / Editor information
Viktor Konitzer (Dr. phil.), geb. 1989, arbeitet als Marketing & Communication Manager für eine internationale Business School in der Schweiz. An der Universität Konstanz hat er Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften studiert. Veröffentlicht hat er u.a. zu Schillers Dramen, Comicästhetik und Star Trek.
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Auf Prosahügel zielen
7 - I. Kurze Kulturgeschichte des Morbus/Modus Austriacus
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Einleitung
15 -
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1. 1781 – In der Reichshauptstadt erscheint die Broschüre Uiber die Begräbnisse in Wien
21 -
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2. 1843 – Adalbert Stifter wird Hauslehrer Richard von Metternichs
51 -
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3. 1960 – Karl H. Waggerl tritt in Wien an sechs Abenden vor 33 000 Menschen auf
83 - II. Narratologie antinarrativer Epik
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Einleitung
151 -
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4. Fluss und Stockung
153 -
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5. Der Satz zerfällt in Sätze
199 -
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6. märchen vom erzählen für erwachsene
245 -
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7. Satzkrankheit und Wortmagie
293 -
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8. Land am Strome
327 -
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Quellen- und Literaturverzeichnis
365