Cicero: De officiis
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Herausgegeben von:
Philipp Brüllmann
und Jörn Müller
Über dieses Buch
Ciceros De officiis, geschrieben 44 v. Chr., gehört zu den anerkannten Klassikern der Philosophie, ist aber in seinen philosophischen Dimensionen und Gehalten bisher nicht hinreichend für ein breiter interessiertes Fachpublikum im deutschsprachigen Raum erschlossen.
Die Schrift behandelt zentrale Themen der antiken Moralphilosophie und ist eine der wichtigsten Quellen zur stoischen Ethik. Die Konzepte des Tugendhaften (honestum) und des Nützlichen (utile) werden sowohl begrifflich als auch kasuistisch untersucht und ihr Verhältnis genauer bestimmt. So entwickelt Cicero eine differenzierte Pflichtenethik, die im Rahmen der berühmten Vier-Personen-Lehre auch ein Schlaglicht auf die philosophischen Wurzeln des Konzepts der Menschenwürde wirft. Das Werk ist eine Gelenkstelle in der Geschichte der Ethik und hat nicht zuletzt die Entwicklung der neuzeitlichen Deontologie (etwa bei Ch. Garve und I. Kant) entscheidend beeinflusst.
Im Rahmen dieses Bandes erfährt De officiis zum ersten Mal eine philosophisch orientierte kooperative Kommentierung aus der Feder renommierter Fachleute, die das Werk sowohl für Studierende und Dozierende in Philosophie sowie Klassischer Philologie als auch für interessierte Laien zugänglich macht.
Information zu Autoren / Herausgebern
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhalt
V -
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Vorwort
VII -
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Siglen
IX -
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1 Einleitung
1 -
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2 Die Proömien: Ciceros Aufruf zu einem aktiven Philosophieren im Kontext seiner Philosophica
19 -
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3 Cicero’s Academic Scepticism in De officiis
33 -
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4 Cicero, Panaitios und die Stoa: Pflichten, Impulse und das Ehrenhafte in De officiis 1.7–17
51 -
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5 Nicht-ideale Ethik für nicht-weise Menschen: Gerechtigkeit und soziales Handeln bei Cicero (Off. 1.20–60)
71 -
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6 Die Konzeption der Tugend in Ciceros De officiis: das Beispiel der Hochgesinntheit
89 -
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7 Die Vier-personae-Theorie in De officiis
107 -
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8 Der Nutzen der Tugend für die Politik: Das utile in De officiis 2
123 -
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9 Über den Vorrang der Gemeinschaft in Ciceros Ethik der Wohltaten (Off. 2.52–85)
143 -
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10 Ist das Fressen nicht auch Teil von der Moral? Der vermeintliche Konflikt zwischen honestum und utile in Ciceros De officiis 3
161 -
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11 Seeming, Being and Exempla in Cicero’s De officiis 3
179 -
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12 The Political Theory of Cicero’s De officiis
197 -
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13 Eine unvollkommene Pflichtenethik: Ambrosius von Mailand, Immanuel Kant und Ciceros De officiis
215 -
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Auswahlbibliographie
233 -
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Hinweise zu den Autorinnen und Autoren
239 -
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Sachregister
241 -
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Personenregister
245
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