Emotionen und internationale Beziehungen im Kalten Krieg
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Herausgegeben von:
Hélène Miard-Delacroix
und Andreas Wirsching
Über dieses Buch
Die Erforschung von Emotionen, „emotional regimes" und „emotional communities" hat in den vergangenen Jahren große Aufmerksamkeit erfahren. Zugrunde liegt unter anderem die Einsicht, dass Rationalität und Gefühlswelt keine starren Gegensätze sind, wie es eine ältere Auffassung lange Zeit glaubte. Vielmehr fließen Emotionen regelmäßig in die Konstruktion von Bildern des anderen, Wahrnehmungen und Interpretationsmustern ein und stehen in einem komplexen Zusammenhang mit „rational" vermittelten Handlungen. Dies gilt in besonderem Maße für die Geschichte der Internationalen Beziehungen, die dieser Band erstmals systematisch unter einer emotionsgeschichtlichen Perspektive in den Blick nimmt. Mit ihr untersuchen renommierte Historikerinnen und Historiker zentrale Phasen und Schauplätze des Kalten Krieges. Damit eröffnet der Band einen wichtigen Dialog zwischen unterschiedlichen methodischen Traditionen der Geschichtswissenschaft.
- Systematische Verknüpfung emotionsgeschichtlicher Fragestellungen mit der Geschichte der Internationalen Beziehungen
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Zentrale Fallstudien zu Themen des Kalten Kriegs in globaler Perspektive
Information zu Autoren / Herausgebern
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhalt
V -
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Vorwort
IX -
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Verzeichnis der Abkürzungen
XI -
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Emotionen und internationale Beziehungen im Kalten Krieg
1 - Die „Gefühle der Staaten“ – oder: Was Staaten mit Gefühlen machen
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Die Gefühle der Staaten
25 -
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Der „Faktor Gefühl“ – Zum emotional regime des Franquismus
45 -
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„Mit der Sowjetunion auf ewige Zeiten – aber keinen Tag länger!“
63 -
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„Enttäuschung“ als Bewertungskategorie und Beziehungsmarker
75 -
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„Vertrauen“ als Code für Einfluss, Recht auf Mitsprache und Macht
101 - Emotionen um Deutschland in der Ost-West-Konfrontation
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Von „unvorstellbarer Katastrophe“ zu „Flohbiss an einem Elefanten“
125 -
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Reaktionen und Emotionen in Frankreich auf den Kalten Krieg in Berlin
143 -
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Multiple Ängste vor dem Nichtverbreitungsvertrag von Atomwaffen in den 1960er-Jahren
161 -
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Die Angst vor Deutschland in Polens „Wiedergewonnenen Gebieten“ nach 1945
183 - Emotionale Wirkungspotenziale individueller Akteure im Kalten Krieg – oder: Der menschliche Faktor
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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
203 -
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Getting „stingy with an ally“ – Eisenhowers emotive Reaktionen in der Suezkrise 1956
223 -
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Gefühlsstrategien und Erwartungsmanagement
237 -
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Beziehungsprobleme
255 - Emotionen in der ideologischen Auseinandersetzung an der Peripherie
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„Unter der Fahne der heiligen Sache der Erlösung der Menschheit“
277 -
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Euphorie, Angst und Enttäuschung
301 -
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Von Flüchtlingen und Freiheitskämpfern
323 - Humanität jenseits des Kalten Kriegs?
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Die Niederschlagung der Proteste auf dem Pekinger Tian’anmen-Platz 1989 und die Subjektivität der Diplomaten
341 -
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„Wir können und dürfen diesen Wahnsinn nicht mehr dulden, wenn unsere Erde überleben soll“
365 - Kommentare
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Kommentar: „Vertrauen und Misstrauen“
387 -
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Kommentar: „Begeisterung und Empörung“
399 -
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Kommentar: „Humanität und Emotionen im Kalten Krieg“
405 -
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Kurzbiografien der Autorinnen und Autoren
417 -
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Personenregister
425
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