Die Frauengesundheitsbewegung
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Susanne Boehm
About this book
In den 1970er Jahren trat die Frauengesundheitsbewegung als kreative feministische Strömung in Erscheinung, die das männlich dominierte Gesundheitssystem radikal infrage stellte. Ausgehend von aktivistischen Selbstzeugnissen und Interviews können Anliegen, Ziele und Aktionsformen des Protestes von einst genauer beleuchtet werden. In den Schilderungen zwischen Aufbegehren und Professionalisierung zeigt sich: Kritik kann als Politikum dieser sozialen Bewegung gelten. Susanne Boehm legt eine erste gebündelte Betrachtung der bundesdeutschen Frauengesundheitsbewegung vor, die exemplarisch an einem Gesundheitszentrum Berlins ansetzt und zugleich den größeren Diskurs erhellt.
Author / Editor information
Dr. Susanne Boehm ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 1567 „Virtuelle Lebenswelten“, im bildungshistorischen Teilprojekt B03.2 „Virtuelle Bildung um 1800|1900“ an der Ruhr-Universität-Bochum.
Reviews
»Boehm [hat] eine gründliche Arbeit vorgelegt, die bald zum Standardwerk über die Geschichte des FFGZ avancieren dürfte und zudem deutlich macht, inwieweit die Entwicklung des Zentrums exemplarisch ist und zwar nicht nur für die Frauengesundheitsbewegung, sondern in Manchem auch für autonome linke Initiativen der 1970er Jahre überhaupt.«
Supplementary Materials
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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1. Einleitung
7 -
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2. Interviewforschung als Arbeit mit mündlichen Quellen
33 -
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3. Theoretische Aspekte
55 -
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4. Blick in die Historie der Frauengesundheitsbewegung
69 -
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5. Übersicht der Interviews
129 -
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6. Das frühe FFGZ
157 -
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7. FFGZ im Wandel 1985–1995
253 -
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8. Kurzbetrachtung FFGZ 1995–2015
321 -
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9. Vergegenwärtigung von Vergangenheit – ein vorläufiges Fazit
341 -
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Literatur- und Quellenübersicht
383