Denkmalpflege in Schlesien in der NS-Zeit
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Grzegorz Grajewski
Über dieses Buch
Der Band bietet erstmals einen Überblick über die Geschichte der Denkmalpflege in Schlesien, eingebettet in den Kontext von Theorie und Praxis in Preußen und, insbesondere nach 1933, im gesamten deutschen Staat. Er stellt die beteiligten Akteure mit Kurzbiografien vor, darunter auch bislang kaum bekannte Architekten, Maler, Bildhauer, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fotografinnen – eine wichtige Erweiterung der Kenntnisse über die schlesische Kunst- und Kulturszene seit den späten 1920er Jahren. Und schließlich beleuchtet die Untersuchung die Rolle der Denkmalpflege innerhalb der ideologisierten Kulturpolitik des NS-Staates in der spezifischen geopolitischen Situation Schlesiens: Grajewski zeigt die aktive Mitwirkung des Provinzialkonservators Günther Grundmann im Kreis der ‚Ostforscher‘ an der Breslauer Universität, die den Expansionskrieg des nationalsozialistischen Deutschlands durch vorgeblich wissenschaftliche Argumentationen unterstützten.
Information zu Autoren / Herausgebern
Der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Grzegorz Grajewski ist Leiter der regionalen Abteilung des Nationalen Instituts für das kulturelle Erbe (Narodowe Instytut Dziedzictwa). Die in Breslau/Wrocław ansässige Institution ist zuständig für die Erforschung und Dokumentation der Kunstdenkmäler in Niederschlesien.
Fachgebiete
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