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Interaktive Flexibilitätsbewertung in virtuellen Welten

Echtzeitplanung und Evaluierung der Produktion in immersiver Umgebung
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Published/Copyright: March 20, 2017

Kurzfassung

Um bei immer komplexer werdenden Marktanforderungen konkurrenzfähig zu bleiben, besteht in der Produktion ein Bedarf an flexiblen Strukturen und Prozessen. Methoden der digitalen Fabrik wie die Flexibilitätsbewertung können mit Virtueller Realität (VR) kombiniert werden, um dem Nutzer zu ermöglichen, in die Simulation einzutauchen. Die interaktiv konfigurierbare Fabrikhalle erlaubt es, Arbeitsplätze, Produktionslinien bis hin zur gesamten Fabrik zu planen oder zu optimieren, und erleichtert allgemein die Entscheidungsfindung.

Abstract

To be able to keep up with competition, while market requirements become increasingly complex, flexible structures and processes in the production are needed. Digital Factory methods such as the flexibility analysis can be combined with virtual reality to allow the user to immerse himself into the simulation. Such an interactively configurable virtual factory allows planning and optimizing single workstations, production lines or entire factories and generally facilitates decision making.


Dipl. Phys. Victor Häfner studierte Physik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seit dem Abschluss des Diploms in 2012 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Informationsmanagement (IMI), KIT im Bereich Virtuelle Realität mit Schwerpunkt Softwareentwicklung.

Dipl. Inform. Polina Häfner (geb. Stoyanova) erhielt 2012 ihr Diplom in Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seitdem arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Informationsmanagement (IMI), KIT. Ihr Forschungsbereich ist das Thema Virtuelle Realität mit dem Schwerpunkt Mensch-Maschine-Schnittstellen.

Dipl. Inform. Jan Siebel arbeitete von 2006 bis 2011 als wissenschaftliche Hilfskraft an mehreren industriegetriebenen FuE-Projekten im Bereich des Prozess- und Datenmanagement im Engineering im FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe. 2012 schloss er sein Studium der Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ab. Seitdem ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Informationsmanagement (IMI) und beschäftigt sich mit dem Bereich Energie- und Ressourceneffizienz mit Schwerpunkt Flexibilitätsbewertung in der Produktion.

Dr. Ing. Sven Rogalski erhielt 2006 sein Diplom in Wirtschaftsinformatik an der Universität Magdeburg. Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe, und wurde dort im Jahr 2009 Abteilungsleiter. Im gleichen Jahr promovierte er an der Universität Karlsruhe (TH) mit dem Thema “Flexibilitätsbewertung in Produktionssystemen”. Seit 2012 ist er als stellvertretender Leiter und Forschungskoordinator am Institut für Informationsmanagement (IMI) des KIT tätig.


References

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Online erschienen: 2017-03-20
Erschienen im Druck: 2013-03-27

© 2013, Carl Hanser Verlag, München

Downloaded on 2.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/104.110902/html
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