Steuermotivierte Wertpapiergeschäfte als handelsgestützte Marktmanipulation
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Tim Florstedt
Zusammenfassung
Bei der Aufarbeitung steuermotivierter Aktiengeschäfte um Dividendenstichtage geraten die sog. Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäfte inzwischen auch ins Blickfeld der Kapitalmarkt- und Börsenaufsicht: Die Benutzung der Handelseinrichtungen deutscher Börsen zur Steuervermeidung und -hinterziehung wirft die Frage auf, ob mit Blick auf verfälschte Aktien- oder Derivatkurse auch der Vorwurf einer handelsgestützten Marktmanipulation zu erheben ist. Neben den beachtlichen Sanktionsfolgen, die mit einer Marktmanipulation verknüpft sind, geht es auch um die Frage, wer für die Kontrolle eines solchen „Aktienhandels“ zuständig ist: die Aufsicht oder bloß die Finanzverwaltung. Die Antwort hat bleibende Bedeutung, wenn man die Unterbindung einer solchen „Steuerarbitrage“ in Zukunft wirksamer als bisher sicherstellen will.
© 2023 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Aachener Str. 222, 50931 Köln.
Artikel in diesem Heft
- Cover
- Inhaltsverzeichnis
- Impressum
- Aufsätze
- Unabhängigkeit der Finanzmarktaufsicht
- Steuermotivierte Wertpapiergeschäfte als handelsgestützte Marktmanipulation
- Der Einsatz von „Digital Engagement Practices“ in der Vermögensanlage
- Die Neuregelung von Bilanzkontrolle und Abschlussprüfung im Jahr 2021 – Meinungsstand und Evolution des Gesetzentwurfs zum FISG
- Rechtsprechung
- Entscheidungen in Leitsätzen
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- Unabhängigkeit der Finanzmarktaufsicht
- Steuermotivierte Wertpapiergeschäfte als handelsgestützte Marktmanipulation
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