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Steuermotivierte Wertpapiergeschäfte als handelsgestützte Marktmanipulation

  • Tim Florstedt
Veröffentlicht/Copyright: 19. April 2023
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Zusammenfassung

Bei der Aufarbeitung steuermotivierter Aktiengeschäfte um Dividendenstichtage geraten die sog. Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäfte inzwischen auch ins Blickfeld der Kapitalmarkt- und Börsenaufsicht: Die Benutzung der Handelseinrichtungen deutscher Börsen zur Steuervermeidung und -hinterziehung wirft die Frage auf, ob mit Blick auf verfälschte Aktien- oder Derivatkurse auch der Vorwurf einer handelsgestützten Marktmanipulation zu erheben ist. Neben den beachtlichen Sanktionsfolgen, die mit einer Marktmanipulation verknüpft sind, geht es auch um die Frage, wer für die Kontrolle eines solchen „Aktienhandels“ zuständig ist: die Aufsicht oder bloß die Finanzverwaltung. Die Antwort hat bleibende Bedeutung, wenn man die Unterbindung einer solchen „Steuerarbitrage“ in Zukunft wirksamer als bisher sicherstellen will.

Online erschienen: 2023-04-19
Erschienen im Druck: 2023-04-19

© 2023 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Aachener Str. 222, 50931 Köln.

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