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Eine empirische Analyse des Nutzungsverhaltens von Sparkassenkunden zur Prognose der Kundenbindung

  • Julia Zettler and Dirk Schiereck
Published/Copyright: August 14, 2020
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Zusammenfassung

Die Niedrigszinsphase, die voranschreitende Regulierung und die Digitalisierung erhöhen den Margendruck bei einer stärkeren wettbewerblichen Ausrichtung des Retailbanking-Marktes. Gerade bei etablierten Finanzinstituten mit hohen Marktanteilen, wie zum Beispiel den Sparkassen, sind Informationen über mögliche Einflussparameter auf die Kundenbindung erfolgskritisch. Diese Studie analysiert den Einfluss des Produktportfolios eines privaten Kunden auf seine Kundenbindung. Besonderes Augenmerk wird zunächst auf die Begriffsschärfung der Kundenbindung gelegt. Die anschließende Analyse erfolgt über einen fundierten datenbasierten Ansatz: Resultate von State of the Art Machine Learning-Ansätzen werden mit Ergebnissen umfangreicher deskriptiver und induktiver Analysen plausibilisiert. Basis für die Untersuchung bilden Kundendaten über fünf Jahre einer mittelgroßen, deutschen Sparkasse. Unter anderem wird gezeigt, dass die Anzahl der Produkte die Art der Produkte bezogen auf die Aufrechterhaltung der Kundenbindung als Indikator dominiert.

Published Online: 2020-08-14
Published in Print: 2020-08-14

© 2020 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Aachener Str. 222, 50931 Köln.

Downloaded on 7.3.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.15375/zbb-2020-0406/html
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