Auctoritas, non veritas, facit legem!
Abstract
In the last few years it has become fashionable to 'rethink' the heritage of the western secularist modernity and claim that it is, basically, Christian. One possibility of proving this thesis is to show that the founding fathers of secularism themselves argued from an - at least implicitly - Christian point of view, above all when setting up the normative standards for politics. One such deliberately secular founding father is Thomas Hobbes, and contrary to Christian or religious interpretations of his political philosophy two things can be shown: firstly his political philosophy doesn't depend upon religion or religious commitments and, furthermore, the underlying systematic arguments in favour of a political theology are not plausible, let alone effective.
Ρ Akademie Verlag
Maximilian Schochow
Die Ordnung der Hermaphroditen-Geschlechter
Eine Genealogie des Geschlechtsbegriffs

2009. 2 9 6 S. - 62 Abb. - 170 χ 2 4 0 mm, Festeinband, € 4 9 , 8 0
ISBN 978-3-05-004630-3
Anhand historischer Quellen, die sich dem hermaphroditischen Körper zuwandten, diskutiert diese Studie die Entstehung von Geschlechtlichkeit, die Praktiken der Geschlechtseinschreibung in die Körper und die hiermit korrespondierenden Effekte. Dabei werden naturgeschichtliche, medizinische und juridische Diskurse des 15. bis 19. Jh.s analysiert.
Die Hermaphroditen-Beschreibungen des 15. Jh.s, beispielsweise von Paracelsus, erschüttern durch das Fehlen der Definition von Intersexualität über die doppelte Anzahl der Geschlechtsteile, das Fehlen der modernen, wohlbekannten Verbindung von Hermaphrodit und Geschlecht die Vertrautheit unseres Wissens über Hermaphroditen. Solch eine Verbindung taucht erstmals in den Hermaphroditen-Diskursen des beginnenden 17. Jh.s auf. Sie wird in jenen medizinischen Traktaten produziert, die nach der „Wahrheit des Geschlechts" hermaphroditischer Körper fragen. Und genau diese Frage ist es, die den Moment markiert, da im abendländischen Denken das Geschlecht erfunden wurde.
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© 2009 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
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- Titelei
- Frontmatter
- Kulturphilosophie des Überdrusses oder der Versuch, den Zwicker für ein Fernglas zu halten
- Realisierung und mentale Verursachung
- Auctoritas, non veritas, facit legem!
- Schwerpunkt: Liebe und sexualität
- „Wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht"
- Das Paar als Quelle des Selbst
- Transsexualität zwischen Genetik und sozialer Praxis
- Replik
- Willensfreiheit
- Buchkritik
- Philosophie der Gefühle
- Veränderndes Verstehen dynamischer Gefühle
- Leibliche Intellektualität
- Philosophiegeschichte der Gefühle tut not
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