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Anforderungen an intralogistische Anlagen

  • M. Sc. Florian Riekhof, geb. 1983, studierte Sicherheitstechnik und Qualitätsingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit 2010 ist er dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Produktsicherheit und Qualitätswesen tätig und bearbeitet das DFG-Projekt Q-ELF sowie das EU-Projekt KitVes. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der frühzeitigen, modellbasierten Zuverlässigkeitsanalyse bei der Entwicklung mechatronischer Systeme.

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    B. Sc. Ovidiu Bielefeld, geb. 1981, studierte Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal. Derzeit absolviert er das Masterstudium Qualitätsingenieurwesen und ist seit 2012 als Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt Q-ELF tätig.

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    B. Eng. Christian Esser, geb. 1980, studierte bis 2011 Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Produktentwicklung und Produktion an der FH Düsseldorf. Nach seinem Abschluss studierte er Qualitätsingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit 2012 ist er als Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt Q-ELF tätig und verfasst derzeit seine Masterarbeit zum Thema „Fehleranalyse bei Produktänderungen“.

    and

    Prof. Dr.-Ing. habil. Petra Winzer, geb. 1955, studierte Elektrotechnik und Arbeitsingenieurwesen und promovierte 1985 in der Sektion Arbeitswissenschaften an der TU Dresden. Nach langjähriger Dozenten-, Forschungs- und Beratungstätigkeit zum Aufbau und zur Umsetzung von integrierten Managementsystemen erfolgte die externe Habilitation an der TU Berlin auf dem Gebiet der Qualitätswissenschaft. Seit 1999 leitet sie das Fachgebiet Produktsicherheit und Qualitätswesen der Abteilung Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal und ist seit 2008 Prorektorin für Transfer und Internationales.

Published/Copyright: March 5, 2022

Abstract

Der Forderung nach hoher Zuverlässigkeit intralogistischer Anlagen wird oft durch Überdimensionierung von Antrieben und Bauteilen Folge geleistet, was in höheren Anschaffungs- und Betriebskosten resultiert. Eine Alternative zu Systemen wie Rollenförderern können Linearantriebe darstellen. Um diese anforderungsgerecht auszulegen und Kenntnis über Komponenten, deren Entwicklung und Problemen hierbei zu gewinnen, wurden in einer Industriebefragung Anforderungen von Herstellern und Nutzern intralogistischer Anlagen erhoben und analysiert.*

Summary

Satisfying the requirement of reliability for intralogistic systems is often bound to overdimensioning, which in turn results in higher investment and operational costs. As an alternative for systems like roller conveyors, linear drives may be an option. Their demand-compliant development requires knowledge on requirements as well as knowledge about existing problems in the development process and typical failures in the field. Within a comprehensive industry survey, these aspects have been identified and analyzed.


*) Danksagung

Das DFG-geförderte Projekt „Qualitätsorientierter Methodenworkflow für die Produktentwicklung eines Linearantriebs in der Fördertechnik“ wird durch das Fachgebiet Produktsicherheit und Qualitätswesen der Bergischen Universität Wuppertal sowie durch den Lehrstuhl Elektrische Antriebe und Mechatronik der Technischen Universität Dortmund gemeinsam durchgeführt.


About the authors

M. Sc. Florian Riekhof

M. Sc. Florian Riekhof, geb. 1983, studierte Sicherheitstechnik und Qualitätsingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit 2010 ist er dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Produktsicherheit und Qualitätswesen tätig und bearbeitet das DFG-Projekt Q-ELF sowie das EU-Projekt KitVes. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der frühzeitigen, modellbasierten Zuverlässigkeitsanalyse bei der Entwicklung mechatronischer Systeme.

B. Sc. Ovidiu Bielefeld

B. Sc. Ovidiu Bielefeld, geb. 1981, studierte Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal. Derzeit absolviert er das Masterstudium Qualitätsingenieurwesen und ist seit 2012 als Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt Q-ELF tätig.

B. Eng. Christian Esser

B. Eng. Christian Esser, geb. 1980, studierte bis 2011 Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Produktentwicklung und Produktion an der FH Düsseldorf. Nach seinem Abschluss studierte er Qualitätsingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit 2012 ist er als Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt Q-ELF tätig und verfasst derzeit seine Masterarbeit zum Thema „Fehleranalyse bei Produktänderungen“.

Prof. Dr.-Ing. habil. Petra Winzer

Prof. Dr.-Ing. habil. Petra Winzer, geb. 1955, studierte Elektrotechnik und Arbeitsingenieurwesen und promovierte 1985 in der Sektion Arbeitswissenschaften an der TU Dresden. Nach langjähriger Dozenten-, Forschungs- und Beratungstätigkeit zum Aufbau und zur Umsetzung von integrierten Managementsystemen erfolgte die externe Habilitation an der TU Berlin auf dem Gebiet der Qualitätswissenschaft. Seit 1999 leitet sie das Fachgebiet Produktsicherheit und Qualitätswesen der Abteilung Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal und ist seit 2008 Prorektorin für Transfer und Internationales.

Mobile Fabrik in der Fertigungsindustrie

Fast jeder zweite mittelständische Fertigungsbetrieb in Deutschland hat bereits Mobile Device Management (MDM) im Einsatz. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsinstituts Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag der Freudenberg IT (FIT) hervor. Obgleich 70 Prozent aller befragten Firmen über mobile Arbeitsplätze verfügen, hält mehr als die Hälfte davon eine dezidierte Strategie für die berufliche und private Mischnutzung von Mobilgeräten im Sinne von Bring Your Own Device (BYOD) nicht für relevant. „Die relativ breite Ablehnung von BYOD kann als spontane Reaktion angesichts der zunehmenden Gerätediversifizierung und wachsenden Vielfalt mobiler Betriebssysteme interpretiert werden“, sagt PAC-Analyst Karsten Leclerque. „Der Einsatz von MDM dokumentiert dagegen einen systematischen Ansatz, der auf eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema Mobilität schließen lässt. Daher sind die Aussagen zu MDM im Vergleich zu BYOD als fundierter und somit valider einzuschätzen.“ Zudem geht PAC davon aus, dass die Unterstützung mobiler Geschäftsprozesse in der Fertigungsindustrie künftig in dem Maße steigen wird, in dem der Einfluss von Fachabteilungen auf IT-Entscheidungen zunimmt.

MDM komplettiert M2M

In der Fertigungsindustrie bringt der Mobilitätstrend spezifische Herausforderungen, aber auch neue Chancen mit sich – vor allem aufgrund der Möglichkeit, sowohl Geschäfts- als auch Produktionsprozesse mit einer übergreifenden MDM-Lösung auf konsistente Art und Weise zu mobilisieren. „Die mobile Anbindung von SAP-Lösungen, zum Beispiel aktuelle Fertigungsaufträge via App auf einem Tablet, spart im Shop Floor viele Wege zu einer stationären Workstation und beschleunigt so den Produktionsdurchlauf. Wichtig dabei ist, dass dies auf möglichst einfache Weise ohne den Ballast einer zusätzlichen Middleware geschieht“, kommentiert Horst Reichardt, CEO Freudenberg IT. Darüber hinaus könne ein einheitliches MDM auch als Steigbügelhalter für die drahtlose Integration zwischen der ERP-Ebene und maschinennahen Anwendungen in der Fertigung dienen. „M2M-Kommunikation ist ihrer Natur nach mobil. Ihr volles Potenzial als Hebel zur Automatisierung und Weichenstellung in Richtung Industrie 4.0 entfaltet M2M nur losgelöst von den Fesseln fest verkabelter Systeme“, so Reichardt.

Kontakt:

Freudenberg IT

Manfred Stein

Director Marketing & Corporate Communications

Berliner Straße 164

62505 Wiesbaden

Tel.: (0 62 01) 80 – 86 08

Fax: (0 62 01) 88 – 80 24

E-Mail:

www.freudenberg-it.de

Literatur

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Published Online: 2022-03-05

© 2013 Carl Hanser Verlag, München

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