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Universelle Erwerbsbürgerschaft und Geschlechter(un)gleichheit

– Einblicke in das deutsche Aktivierungsregime unter „Hartz IV“
  • Sigrid Betzelt EMAIL logo
Published/Copyright: May 17, 2016

Zusammenfassung

Der Beitrag diskutiert „Hartz IV“ als Sicherungsregime des Aktivierenden Wohlfahrtsstaates und geht dabei in komparativer Perspektive der Frage nach, was die implizite Norm universeller Erwerbsbürgerschaft für Geschlechter(un)gleichheit bedeutet und inwiefern sich daraus ein Wandel des deutschen Gender Regimes ergibt. Um diese Fragen zu beantworten, werden die gesetzliche Ausgangslage und die Implementation des SGB II anhand aktueller Befunde aus der Evaluationsforschung im Hinblick auf gender-relevante Dimensionen analysiert. Im Ergebnis zeigt sich, dass die gesetzlichen In konsistenten unter den spezifischen Implementationsbedingungen zu einer Verschärfung sozialer Ungleichheiten führen. Das Konzept universeller Erwerbsbürgerschaft wird nur selektiv umgesetzt und in der Folge ergibt sich ein inkrementeller und inkonsistenter Wandel des deutschen Gender Regimes.

Online erschienen: 2016-5-17
Erschienen im Druck: 2008-9-1

© 2008 by Lucius & Lucius, Stuttgart

Downloaded on 7.3.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/zsr-2008-0305/html
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