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Moral Progress in Philippians: Epaphroditus’ “Near-Death Weakness” in Paul’s Rhetorical Strategy

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Published/Copyright: July 28, 2016

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Im Philipperbrief stehen Paulus und Epaphroditus verschiedenen Graden von „emotionalem“ Leiden gegenüber: Paulus behandelt in Kapitel 1 die Angst angesichts eines möglichen Martyriums; Epaphroditus hingegen hat es in 2,25–30 mit einem Leiden in der Art einer „nahtodartigen Schwachheit“ zu tun. Von griechisch-römischen Moralpredigern wird non-emotionales oder antiemotionales Verhalten als ein Anzeichen für den Fortschritt in der Tugend gewertet. Paulus und Epaphroditus bezwingen die aufkommenden Emotionen letztendlich mithilfe von „kampfartigen“ Methoden, die denen ähneln, welche die Moralprediger verfechten. Die Philipper hingegen scheinen angesichts von Verfolgung im Allgemeinen und Tod im Besonderen nach wie vor ängstlich zu sein. Ihr unzureichender moralischer Fortschritt gefährdet aber ihre Arbeit für den Herrn; Paulus sendet Epaphroditus daher als Modell, dem sie ihn seiner Abwesenheit nacheifern können, zu ihnen zurück.

Published Online: 2016-7-28
Published in Print: 2016-7-28

© De Gruyter 2016

Downloaded on 28.3.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/znw-2016-0013/html
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