Haustürwiderruf und fehlerhafte Gesellschaft. Besprechung des Urteils BGH NJW 2010, 3096 „FRIZ II“
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Carsten Schäfer
Nach Vorlage durch den II. Zivilsenat des BGH in Sachen FRIZ verneinte der EuGH die Frage, ob die HaustürRL einer Anwendung der Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft entgegenstehe. Mit den hier zu besprechenden Nachfolge-Judikaten zieht der BGH hieraus zu Recht die Konsequenz, dass hinsichtlich der Rechtsfolgen eines Haustürwiderrufs nach Beitritt zu einer (Publikums-)Personengesellschaft alles beim Alten bleiben kann, und zwar überall dort, wo schon bisher die Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft zur Anwendung gekommen ist.
On the basis of a preliminary ruling by the second devision for civil matters of the German Federal Court of Justice (BGH) in the matter of FRIZ, the European Court of Justice negated the question of whether directive 577/85/eec (doorstep selling directive) conflicts with the doctrine of the de facto company (Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft). With the succeeding decisions, that are to be discussed here, the German Federal Court of Justice rightly draws the conclusion that nothing changed in regard of the legal consequences resulting from a renunciation of a door-to-door undertaking to enter a private company in the form of a fund, in cases where so far the doctrine of the de facto company was applied.
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