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Sprachgemeinschaft im Streit
About this book
Politischer Streit wird nicht zuletzt mit Worten geführt. Doch auch über deren Gebrauch und die Befugnis, sie zu verwenden, herrscht Uneinigkeit.
Autoren wie Lyotard und Rancière haben auf diesen Dissens ganze politische Theorien gegründet. »Sprachgemeinschaft im Streit« fragt bescheidener und analytischer, wie widerstreitende Sprachverwendungen den Rahmen politischer Verständigung verschieben und was sie mit sonstigem politischen Handeln verbindet. Tilman Reitz nutzt dafür die pragmatische Sprachphilosophie von Wittgenstein bis Brandom und zeigt so quer zu »poststrukturalistischen« und »analytischen« Üblichkeiten, wie Sprache jenseits anerkannter Regeln politisch wirken kann.
Author / Editor information
Tilman Reitz (Dr. phil. habil.) lehrt als Juniorprofessor für Wissenssoziologie an der Universität Jena. Seine Schwerpunkte sind Theorie der Geisteswissenschaften, Politische Philosophie, Gesellschaftstheorie und Ästhetik.
Reviews
»[Die] erfrischend undogmatische Studie [bietet] einen wertvollen und originellen Beitrag zur Konzeption der Praxis des politischen Streits.«
Supplementary Materials
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Vorbemerkung
7 -
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1. Einleitung
9 -
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2. Notiz zum Begriff der Politik
21 -
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3. Zur Semantik politischen Sprachgebrauchs: Umstrittene Begriffe
29 -
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4. Zur Pragmatik der Zeichenpolitik: Sprachgemeinschaft und Opposition
77 -
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5. Individuelle Abweichung und kollektiver Vorgriff
127 -
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6. Zur Gesellschaftstheorie symbolischer Konflikte: Widerstreit und Hegemonie
147 -
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Literatur
191 -
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Backmatter
199