Soziale Gedächtnisse
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Gerd Sebald
, René Lehmann , Monika Malinowska , Florian Öchsner , Christian Brunnert and Johanna Frohnhöfer
About this book
Wie wird in differenzierten Gesellschaften erinnert?
Dieser Band greift kulturwissenschaftliche Thesen zu sozialen Gedächtnissen auf und wendet sie soziologisch, wodurch die Wechselbeziehungen zwischen sozialen Gedächtnissen und ihren Konstitutionsbedingungen in den analytischen Blick geraten.
Die Beiträge fokussieren dabei auf die Frage nach der Selektivität von sozialen Gedächtnissen und problematisieren, wie, was und nach welchen Kriterien erinnert oder vergessen wird. In Fallbeispielen, die auf narrativen Interviews und Gruppendiskussionen in Familien aus Ost- und Westdeutschland zur Erinnerung der Zeit des Nationalsozialismus (sowie gegebenenfalls der DDR-Vergangenheit) basieren, wird gezeigt: Das je konkrete soziale Erinnern geschieht unter gesellschaftlichen Rahmungen und Strukturen: Differenzierung, Pluralisierung, Generationengrenzen, Medialität, Authentizität, Diskurse und Semantiken spielen eine bedeutende Rolle.
Author / Editor information
Gerd Sebald ist Soziologe in Erlangen. Seine Forschungsschwerpunkte sind soziologische Theorie, Phänomenologie, Mediensoziologie, Geschichte der Soziologie und Wissenssoziologie.
--- Contributor: René LehmannRené Lehmann ist Soziologe in Erlangen. Seine Forschungsschwerpunkte sind soziale Gedächtnisse, Transformationsforschung und qualitative Methoden.
--- Contributor: Monika MalinowskaMonika Malinowska ist Soziologin in Erlangen. Ihre Forschungsgebiete sind Migration, binationale Ehe und Familiensoziologie.
--- Contributor: Florian ÖchsnerFlorian Öchsner ist Soziologe und Literaturwissenschaftler in Erlangen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Antisemitismus, Subjektivierung der Arbeit und soziale Gedächtnisse.
--- Contributor: Christian BrunnertChristian Brunnert ist Soziologe am Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen in Erlangen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Antisemitismus, Medienbildung und Lernkulturen.
--- Contributor: Johanna FrohnhöferJohanna Frohnhöfer arbeitet als Lehrkraft für Soziologie und Psychologie. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Migration, multikulturelle Gesellschaft und Bildungssoziologie.
Reviews
»Das Besondere an dem Sammelband ist, dass er zeigt, wie Menschen aus unterschiedlichen sozialen Gruppen und Generationen in ganz Deutschland mit der Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus umgehen.«
Supplementary Materials
Topics
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Frontmatter
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Inhalt
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Vorwort
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Einleitung: Zur Selektivität von sozialen Erinnerungen
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Ethische Implikationen in familialen Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus – eine Fallrekonstruktion
23 -
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»Jetzt bist de ein zweites Mal betrogen worden!« – Vergleichendes Erinnern gesellschaftlicher Verhältnisse
43 -
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Vom Mythos der Aufklärung Die »68er«-Generation und familiale Erinnerung
67 -
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Antisemitismus in familialen Erinnerungen an den Nationalsozialismus
109 -
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Pluralisierte Erinnerungsmuster in der deutschen Einwanderungsgesellschaft
133 -
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Soziale Gedächtnisse in einer interkulturellen Ehe
161 -
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Gebrauchte Medien
183 -
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Erinnerung, Erzählung und Authentizität1
207 -
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Feldzugang und Material
217 -
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Methodische Erläuterungen
227 -
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Literatur
241 -
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AutorInnen
255 -
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Backmatter
256