Russische Literatur im Internet
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Henrike Schmidt
About this book
Graphomanische Laienkultur und Renaissance klassischer Regelpoetik, obszöne Gegenkultur und politisches Guerilla-Marketing – das widersprüchliche Kolorit der russischen Literatur im Internet verdankt sich dem historischen Kontext der Digitalisierung Russlands. In paradoxalen Wellenbewegungen konstituiert sich das russische Internet als autonomer Raum und marginales Experimentierfeld, als strategische Ressource im Kampf um die mediale Elite und die unterhaltungslustigen Massen.
Henrike Schmidt eröffnet Einblicke in einen faszinierenden Kulturraum und diskutiert am russischen Spezialfall allgemeine Probleme der digitalen und vernetzten Literatur (Autorschaft, Fiktionalität, Medienwechsel).
Author / Editor information
Henrike Schmidt (Dr. phil.) ist als Slavistin wissenschaftlich und übersetzerisch tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Russische und Bulgarische Literatur des 19. bis 21. Jahrhunderts sowie Literatur und Medien.
Reviews
Besprochen in:
New Literary Observer, 118 (2012), Aleksander Markov
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Topics
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Frontmatter
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Inhalt
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Vorbemerkungen
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Zwischen digitaler Folklore und politischer Propaganda. Literatur im russischen Internet?
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Zwischen Autonomie und Subordination? Geschichte(n), Institutionen, Akteure
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Avantgarde, Postmoderne, Postfolklore? Diskurse und Theorien
225 -
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Vom Hypertext zum Weblog. Ästhetische Positionierungen und poetische Genres
267 -
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Globales Netz – Kulturelle Kodierungen. Zur Spezifik des literarischen RuNet
621 -
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Literatur- und Quellenverzeichnis
643 -
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Backmatter
735