Wertvolle Werke
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Dominic Berlemann
About this book
Welche Bedeutung hat das Medium der Reputation für die Evolution literarischer Kommunikation? Eine Relektüre der wichtigsten literaturkritischen Zeitschriften aus Barock, Aufklärung und Romantik belegt, dass das Literatursystem beim Umschalten der Gesellschaft von Stratifikation auf funktionale Differenzierung aus internen Zwängen schrittweise dazu übergeht, auf den ebenso konfliktträchtigen wie gedächtnisbildenden Nebencode »wertvoll/wertlos« zurückzugreifen.
Dominic Berlemann bringt erstmals Niklas Luhmanns Systemtheorie in eine fruchtbare Synthese mit der Kapitaltheorie Pierre Bourdieus und ermöglicht so eine macht- und konflikttheoretische Öffnung der systemtheoretischen Literaturwissenschaft gegenüber Wertungs- und Statusfragen. – Ein Buch, das auch jenseits der Literatursoziologie wichtige Anregungen liefert.
Author / Editor information
Dominic Berlemann (Dr. phil.) ist Studienrat für Deutsch und Englisch. Seine Forschungsinteressen sind systemtheoretische Literaturwissenschaft, Theorie des literarischen Feldes, Kanon- und Gedächtnisforschung sowie Luftkriegsliteratur.
Reviews
»Berlemanns ›Wertvolle Werke‹ [ist] auch interessant für die Pädagogik. Erstens bietet die Schrift eine ausgeklügelte Theorie darüber, wie literarische (oder auch pädagogische) Werke zu Klassikern werden. Zweitens gelingt es Berlemann, diesen beiden Theorien [Luhmanns und Bourdieus; Anm. d. Red.] neue Anstöße zu liefern. Und drittens kann durch den Ansatz das Zustandekommen von sozialem Status generell erklärt werden – sei es nun ein Phänomen zwischen Schriftstellern, Erziehungswissenschaftlern oder zwischen Schülern in einer Klasse.«
Topics
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Frontmatter
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Inhalt
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VORWORT
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Einleitung
9 - THEORIETEIL
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I. Reputation im Literatursystem
17 - PRAXISTEIL
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II. Der Reputationscode des Literatursystems am Beispiel literaturkritischer Zeitschriften im Übergang von Alteuropa zur funktionalen Moderne
153 - ZUSAMMENFASSUNG
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III. Fazit und Ausblick
365 -
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LITERATUR
405 -
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Backmatter
434