Kybernetische Szenografie
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Sandra Schramke
About this book
Anfang der 1960er Jahre setzten Charles und Ray Eames ihre Ausstellungsarchitektur gezielt als Mittel zur Gestaltung von Raum, Zeit und Kommunikation ein. Durch Umsetzung zeitgenössischer kybernetischer Erkenntnisse zum Informationstransport und durch die Anwendung ausgewählter Ergebnisse aus Wahrnehmungsphysiologie, -psychologie und Kognitionswissenschaften prägten sie die Raumproduktion und Rezipientensituation am Beginn des Zeitalters der Informatik und Digitalisierung.
Sandra Schramke zeigt, wie die Eames von 1959 bis 1965 neue Maßstäbe für kalkulierbare Informationsstrukturen etablierten und warum sie als Vorläufer einer modernen Szenografie multimedialer Ausstellungsgestaltung gelten können.
Author / Editor information
Sandra Schramke (Dipl.-Ing., Dr. phil.) lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin im Bereich Wissens- und Kulturgeschichte.
Reviews
»Das Fazit von Sandra Schramke legt die wichtigen Aspekte der neuartigen Informationsästhetik und kybernetischen Strategie der Designer Eames offen: Simultanpräsentationen auf groß dimensionierten Leinwänden, Einbeziehung der spezifischen Raumtypologien der Ausstellungsarchitekturen, Schnitt- und Montagetechniken aus der Kinematografie und vor allem die Anwendung der Projektionsfläche als ›Interface‹, die die virtuelle Welt des Internets bereits vorwegzunehmen scheint.«
Supplementary Materials
Topics
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Frontmatter
1 -
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INHALTSVERZEICHNIS
5 -
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Vorwort der Herausgeber
9 -
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Einleitung
17 -
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1. Kapitel Einführung in Eames' Ausstellungsarchitektur
23 -
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2. Kapitel Typologien und Instrumentarien
51 -
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3. Kapitel Kybernetische Aspekte
75 -
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4. Kapitel Aspekte der Bilderkennung und -Bedeutung
101 -
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5. Kapitel Instrumenten- gegen Sinneswahrnehmung
125 -
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6. Kapitel Kritik an den Experimentalwissenschaften
151 -
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7. Fazit
159 -
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Literatur
167 -
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Abbildungen
179 -
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Backmatter
185