Konsum und Modernisierung
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Thomas Lenz
About this book
Warenhäuser waren von Beginn an Orte, an denen moderne Konsum- und Weltverhältnisse ausgestellt und erfahrbar wurden. Damit wurden sie auch zu Kristallisationspunkten einer moralisch aufgeladenen, mit antisemitischen und misogynen Stereotypen durchsetzten Auseinandersetzung um den beginnenden Massenkonsum und die Modernisierung des Kaiserreichs.
Thomas Lenz analysiert den Diskurs um Warenhaus und (Massen-)Konsum in den Wissenschaften, der Öffentlichkeit und in den Literaturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der soziologische Blick auf den Konsum um 1900 wird hierbei – am Beispiel der Positionen von Weber, Simmel, Sombart und Veblen – mit der Debatte um die »unerwünschte Betriebsform« Warenhaus verknüpft.
Author / Editor information
Thomas Lenz (Dr. phil.) arbeitet als »Research Scientist« an der Universität Luxemburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der (historischen) Bildungsforschung und der Bildungssoziologie.
Reviews
Besprochen in: Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 99/4 (2012), Detlef Briesen
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Frontmatter
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INHALT
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Danksagung
7 -
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1. Einleitung
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2. Zur Entstehung der Konsumgesellschaft
13 -
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3. Modernisierung um die Jahrhundertwende
21 -
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4. Modernisierung und Konsum
53 -
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5. Die Debatte um das Warenhaus als Diskurs um die Moderne
127 -
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6. Paradoxien der Modernisierung und der Warenhausdiskurs
197 -
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Literaturverzeichnis
207 -
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Backmatter
223