Skip to main content
Article Open Access

50 FaDaF-Jahrestagungen, 50 Jahre Fach- und Verbandsgeschichte – im Schnelldurchlauf

  • Geschäftsführender Vorstand des Instituts für Internationale Kommunikation Deutschland e. V. in Düsseldorf und Berlin und Vorsitzender des Fachverbands Deutsch als Fremd- und Zweitsprache; Promotion in germanistischer Linguistik; Studium Deutsch/Englisch in Düsseldorf, Glasgow und Aix-en-Provence. Publikationen mit Schwerpunkten in Fach- und Berufssprache, politischer und interkultureller Linguistik, DaF/DaZ-Didaktik, insbesondere digitale Medien und Deutsch für den Beruf, Fach- und Institutionengeschichte.

    EMAIL logo
    ,

    Professorin (i. R.) für deutsche Sprache und ihre Didaktik und Deutsch als Fremd /Zweitsprache an der Pädagogischen Hochschule Freiburg; Vorstand (2013–2023) und wissenschaftliche Beirätin (seit 2023) des Fachverbands Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Promotion in Germanistischer Linguistik, Anglistik und Pädagogik; Habilitation in Deutsch als Zweitsprache. Studium Germanistik, Anglistik, Applied Linguistics in Essen, Köln und Edinburgh. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik Deutsch und Deutsch als Fremd-/Zweitsprache; Testen und Prüfen; Sprachsensibler Fachunterricht.

    and

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung Interkulturelle Germanistik der Universität Göttingen und Geschäftsführerin des Fachverbands Deutsch als Fremd- und Zweitsprache; Studium der Slavistik, Germanistik und Romanistik in Göttingen, Moskau, Bălți und Veliko Tarnovo; Promotion mit einer slawistisch-germanistisch komparatistischen Arbeit in Slawischer Philologie; Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Interkulturelle Sprach- und Literaturvermittlung, Szenario-Didaktik und Service-Learning, germanistische Diskurse weltweit, Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Published/Copyright: February 3, 2026

Zusammenfassung

Der Artikel zeichnet anlässlich des Jubiläums der 50. Jahrestagung die Geschichte des Faches beziehungsweise des Fachverbands Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (FaDaF) im Spiegel seiner Jahrestagungen und gesellschaftlicher Veränderungen nach und zeigt die Bedeutung von derartigen regelmäßigen Großveranstaltungen für das Selbstverständnis und die öffentliche Relevanz des Fach- und Berufsfeldes.

Abstract

On the occasion of the 50th anniversary conference, this article traces the history of the subject and the Professional Association German as a Foreign and Second Language (FaDaF) as reflected in its annual conferences and in changes of Germany’s social history. It highlights the importance of such regular large-scale events for the self-image and public relevance of the subject and professional field.

1 Der Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und die Jahrestagungen

Am 07. September 1989, in einer Zeit tiefgreifender politischer Veränderungen, wurde der Fachverband Deutsch als Fremdsprache e. V. (FaDaF) gegründet – „eher unspektakulär“, erinnert sich Klaus Vorderwülbecke (2010: 441). Dass der Verband bereits 35 Jahre später, im Jahr 2024, seinen 50. Jahrestag feiert, mag dagegen durchaus spektakulär erscheinen. Das hat seine Richtigkeit und lässt sich damit erklären, dass der FaDaF aus dem 1973 gegründeten Arbeitskreis Deutsch als Fremdsprache (AkDaF) beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) hervorgegangen ist, der im selben Jahr seine erste Jahrestagung durchführte. Sie fand an der Universität Nürnberg-Erlangen statt. Im Rückblick bezeichnen Armin Wolff, Dietrich Eggers, Rolf Ehnert und Klaus Kirsch (1997) dies als den Beginn „einer zentralen und für die Fachwelt unverzichtbaren Veranstaltung“ (Wolff et al. 1997: 564):

[Der AkDaF] bereitet vor, organisiert und veranstaltet – in Zusammenarbeit mit einer jeweils gastgebenden Hochschule – seit 1973 regelmäßig die Jahrestagung Deutsch als Fremdsprache. Man kann sicher feststellen, daß sich die Jahrestagungen im Laufe der Jahre zu einer zentralen und für die Fachwelt unverzichtbaren Veranstaltung entwickelt haben. Dies ist nicht nur so, weil wir an den Teilnehmerzahlen zu diesen Tagungen ein meist konstantes oder sogar steigendes Interesse feststellen, dies ist vor allem deshalb so, weil der AkDaF sich von Anfang an bemüht hat, mit in der Regel vier Themenbereichen für jede Tagung Diskussionsmöglichkeiten für Grundsatzfragen zu bieten, aktuelle methodische und didaktische Fragen zur Diskussion zu stellen, Theorie und Praxis unseres Faches immer wieder einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. (Ebd.)

Die Beiträge der ersten Jahrestagung DaF wurden knapp zwei Jahre später unter dem Titel Didaktische und methodische Beiträge Deutsch als Fremdsprache in den „Materialien Deutsch als Fremdsprache“ (MatDaF) veröffentlicht (AkDaF 1975). 185 Seiten umfasste der erste Band der neu gegründeten Reihe, die damals noch im Selbstverlag in Regensburg erschien. Trotz des hochschulorientierten Verbandsprofils gab es bei den FaDaF-Jahrestagungen von Anfang an Beiträge, die über diesen Bereich hinausweisen und deutlich machen, dass die Frage der Deutschkompetenz von Zugewanderten immer schon gesamtgesellschaftlich relevant war. Beispielsweise wurden 1975 Überlegungen zum Sprachunterricht für ausländische Kinder vorgetragen und Vorschläge für eine entsprechende Lehrkräfteausbildung gemacht. Wenige Jahre später veröffentlichte Manfred Pienemann erste Ergebnisse zum Erwerb des Deutschen als Zweitsprache (DaZ), und nur kurz darauf folgten ganze DaZ-affine Themenschwerpunkte wie „Literatur ausländischer Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland (‚Gastarbeiterliteratur‘)“ (1982) oder „Bildungsziel Zweisprachigkeit? Zur Erziehung ausländischer Kinder in der Bundesrepublik Deutschland“ (1983). Im Jahr 2001 erschien in der Reihe MatDaF die Dissertation von Susanne Duxa zum Thema „Fortbildungsveranstaltungen für DaZ-Kursleiter“ (Duxa 2001). Auf der 31. Jahrestagung 2003 an der Universität Essen leitete Hans Barkowski den Themenschwerpunkt DaZ – hier erstmals auf einer FaDaF-Jahrestagung so genannt – und eröffnete ihn mit einem Vortrag unter dem selbstbewussten Titel „30 Jahre Deutsch als Zweitsprache“. Obwohl DaZ im Verband fest verankert war, dauerte es weitere zehn Jahre, bis der FaDaF unter Beibehaltung seines Akronyms seinen Namen zu Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache erweiterte. Die Umbenennung spiegelte laut FaDaF-Rechenschaftsbericht (FaDaF 2016: 5)

eine schon länger anhaltende Entwicklung, bei der sich der Fokus [...] von der Perspektive des „Deutsch in der Welt“ zunehmend auf die „Welt in Deutschland“ und die gesellschaftlich-sprachliche Integration bis hin zur heutigen DaF/DaZ-Dualität verschoben hatte.

Die Themen Migration, sprachliche Integration und Deutsch als Zweitsprache haben im Laufe der Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen, wobei sich die Schwerpunkte hin zu einem differenzierteren Verständnis von sprachlicher Integration entwickelt haben: Im Bereich der Erwachsenenbildung spielt die Teilhabe am beziehungsweise der Zugang zum Arbeitsmarkt eine entscheidende Rolle, also die berufsbezogene Deutschvermittlung. Im Bereich der schulischen (Erst-)Integration werden zunehmend Konzepte von fachsensiblem Sprachunterricht und sprachsensiblem Fachunterricht diskutiert. Und in all diesen neueren Entwicklungen lassen sich Spuren der Anfangsjahre erkennen.

Ein Verband wie der FaDaF steht selbstverständlich nicht isoliert, sondern erfüllt eine intermediäre Funktion, indem er – getreu dem Motto „Verbunden im Verband“ – die verschiedenen Akteurinnen und Akteure der Deutschvermittlung in Deutschland und der Welt zusammenbringt. Die Fach- und Verbandsgeschichte ist entsprechend eng verwoben mit der Entwicklung und Institutionalisierung des akademischen Faches Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ), mit den Sprachkursen an den DaF-Lehrgebieten und -Prüfungszentren, der Sprachlehrforschung, den Verlagen, die am jeweiligen Forschungsstand und an den zielgruppenrelevanten Bedarfen angepasste Lehrwerke herausgeben, den Akteurinnen und Akteuren der Erwachsenenbildung sowie der Kultur- und Bildungsinstitutionen, die die Vermittlung von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache fördern. Schon deshalb spielte in den Anfangsjahren, als es noch keine Internetpräsenz gab und digital gestützte Netzwerke allenfalls in den Kinderschuhen steckten, der „Austausch über Praxisberichte der verschiedenen DaF/DaZ-Akteurinnen und -Akteure auf den FaDaF-Jahrestagungen eine wichtige Rolle (s. Dezennien-Video Kleppin), war es doch die beste, wenn nicht einzige Möglichkeit, etwas voneinander zu erfahren und zu lernen und sich einen Überblick über das weite Feld der DaF/DaZ-Vermittlung zu verschaffen.

2 Die Jahrestagungen im Kontext der Wiedervereinigung

Die Gründung und akademische Verankerung des Faches Deutsch als Fremdsprache begann mit der Einrichtung des weltweit ersten Lehrstuhls für DaF im Jahr 1968 in der DDR am Herder-Institut in Leipzig, geleitet von Gerhard Helbig. In der damaligen Bundesrepublik folgten in den 1970er Jahren die Einrichtung eines germanistischen Studiengangs Deutsch als Fremdsprachenphilologie für ausländische Studierende an der Universität Heidelberg (1970) und die Gründung des Instituts für Deutsch als Fremdsprache an der Ludwig-Maximilians-Universität München (1978), dessen Leitung Harald Weinrich übernahm. Weitere DaF-Studiengänge wurden an Universitäten wie Bielefeld (1979 als erster Magisterstudiengang in einem eigenständigen Fach DaF), Kassel, Hamburg oder Bochum angesiedelt – in der Germanistik oder in dem neuen Fach der Sprachlehrforschung (vgl. Altmayer et al. 2021: 8). Ein ständiger Begleiter dieser Entwicklungen war der 1973 gegründete AkDaF, der sich als Vertretung der Lehr- und Forschungsgebiete DaF in Deutschland verstand.

Inhaltlich unterschied sich der AkDaF damit vom Fachverband Moderne Fremdsprachen (FMF). Dessen Fokus lag auf den Schulfremdsprachen in Deutschland, also vor allem Englisch, Französisch und Spanisch, aber im FMF gab es auch eine aktive Fachgruppe DaF, die stark vom Goethe-Institut gefördert wurde. Während sich der FMF vor allem auf den schulischen Bereich und die Erwachsenenbildung im Ausland konzentrierte und nur durch eine DaF-Sektion auf den FMF-Kongressen eine regelmäßige Veranstaltung organisierte, ging der AkDaF und später der FaDaF auf den DaF/DaZ-Jahrestagungen von der Vermittlungssituation in studienvorbereitenden und -begleitenden Kursen beziehungsweise DaF-Studiengängen an deutschen Hochschulen aus (vgl. Jung/Middeke 2022: 182) und wurde vor allem vom DAAD unterstützt.

Mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurde das Zusammenführen von west- und ostdeutschen Fachtraditionen zu einer zentralen Aufgabe, nachdem Versuche, kurz vor der Wende noch eine eigene ostdeutsche DaF-Vereinigung zu gründen, gescheitert waren (vgl. ebd.). Im Zuge der Reorganisation der Hochschulen in den ostdeutschen Bundesländern zu Beginn der 1990er Jahre wurden auch die DaF-Studiengänge „analog zur Institutionalisierung des Faches in den westlichen Bundesländern“ (Blei/Götze 2001: 88) neu konzipiert. Unter dem Vorsitz seines Gründers Jürgen Bolten bemühte sich der FaDaF, den Dialog mit Fachvertreterinnen und -vertretern aus der ehemaligen DDR zu fördern und diese in den FaDaF zu integrieren.

Die veränderte politische Situation wird künftig selbstverständlich erscheinen lassen, was seit einigen Jahren ein besonderes Anliegen der Jahrestagungen war: der Kontakt und Austausch mit den Fachvertretern aus allen Teilen Deutschlands. (Bolten 1990: 322)

Ein bedeutender Schritt in diese Richtung war die Jahrestagung 1991 in Ostberlin unter dem Motto „Deutsch als Fremdsprache ohne Mauern“, bei der sowohl traditionelle DaF-Themen als auch die neuen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nach 1989/1990 zur Sprache kamen. Vier Jahre später fand die Jahrestagung an der TU Dresden unter dem Motto „DaF für die Zukunft. Eine Zukunft für DaF!“ statt. Als Zeugnis für eine bereits vor der „Wende“ begonnene Zusammenarbeit im Bereich der DaF-Didaktik sei die Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache der Universitäten Bielefeld und Jena genannt, die im Jahr 1994 eine Einführung in die Didaktik des Unterrichts Deutsch als Fremdsprache veröffentlichte (s. Henrici/Riemer 1994). Auch das Handbuch Deutsch als Fremdsprache (Helbig et al. 2001) versammelt – neben Gerhard Helbig als Mitherausgeber – ost- und westdeutsche Beiträgerinnen beziehungsweise Beiträger. Bei all diesen positiven Aspekten darf jedoch die (leider erst) aus heutiger Sicht schmerzvolle Asymmetrie nicht übersehen werden, die Hans-Jürgen Krumm als eine „sprachenpolitische Einbahnstraße“ der Nachwendezeit bezeichnet (s. auch Dezennien-Videos Zeuner und Koreik):

In der Nachwendezeit dominierte zunächst eine sprachenpolitische Einbahnstraße mit Westdominanz. Das hat leider dazu geführt, dass Erfahrungen und Ansätze der DDR im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, die uns heute in vielen Bereichen fehlen, nicht übernommen und gestützt, sondern vernachlässigt wurden, weil anfangs nur zählte, was es im Westen schon gab. Ich rechne dazu die DaF-Phraseologie, die DaF-Phonetik und die Fachsprachenforschung. (Krumm 2022: 176)

Fachinhaltlich sind die von Krumm beklagte „Westdominanz“ und Asymmetrien heute überwunden. Vor allem die DaF-Phonetik und die Fachsprachenforschung haben, teils unter Anknüpfung an vorhandene Forschungsergebnisse und lange methodisch-praktische Erfahrungen, im aktuellen Fachdiskurs deutlich an Gewicht gewonnen, wie die Themenschwerpunkte einzelner FaDaF-Tagungen immer wieder verdeutlichen; sie wurden aber auch mit dem Fokus „Berufssprache“ beziehungsweise „berufsbezogenes Deutsch“ weiterentwickelt. Die DaF/DaZ-Standorte an den ostdeutschen Universitäten gehörten nach einer Phase der Umstrukturierung schnell (wieder) zu den national und international renommierten Institutionen des Faches. Dies zeigen nicht zuletzt die Tagungsorte auch außerhalb von Berlin wie Leipzig, Dresden, Chemnitz – und Jena, wo bereits zweimal eine FaDaF-Jahrestagung, eine IDT und ein FaDaF-Fachtag ausgerichtet wurden.

3 Fachliche Entwicklung und die Themen der Jahrestagungen

Insgesamt kann die seit 1973 regelmäßig stattfindende FaDaF-Jahrestagung als Spiegel der Fachgeschichte des Faches DaF/DaZ bezeichnet werden, dokumentiert in den Tagungsbänden, die bis zur Jahrestagung Marburg (2020) in der Reihe MatDaF[1] erschienen sind. Seit 2021 werden ausgewählte Beiträge der FaDaF-Jahrestagungen in der von DAAD und FaDaF herausgegebenen Fachzeitschrift Informationen Deutsch als Fremdsprache (Info DaF) veröffentlicht, die sich dank ihrer größeren Reichweite als ein besonders geeigneter Ort für ausgewählte Tagungsbeiträge erweist. Parallel dazu wurde die Reihe MatDaF in das qualitätsgeprüfte Programm des Göttinger Universitätsverlags aufgenommen. Sie erscheint seither ausschließlich in thematischen Bänden und setzt damit einen neuen Fokus auf vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit profilierten Fragestellungen.

Traditionell widmet sich die FaDaF-Jahrestagung vier forschungsorientierten Themenschwerpunkten, die durch Praxisforen und andere Austauschformate ergänzt werden. In den 2010er Jahren kam das Forum Beruf und Qualifizierung hinzu, aus dem in jüngster Zeit ein Praxistag mit Workshops, Informations- und Beratungsveranstaltungen aus der Praxis für die Praxis zur beruflichen Weiterqualifizierung von bereits tätigen wie angehenden DaF/DaZ-Lehrkräften entstanden ist.

In den Themenschwerpunkten wurden über die Jahre immer wieder die Kernthemen und Handlungsfelder des Faches ausgelotet und – unter didaktischer wie spracherwerblicher Perspektive – diskutiert: die vier Fertigkeiten (Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben), Wortschatz, Phonetik, Grammatik, Testen und Prüfen, Lehrkräftefort- und -weiterbildung, Literatur und Film sowie Landeskunde und Kulturstudien. Gleichzeitig boten die Tagungen Raum für sogenannte Nischenthemen. Dadurch entstand nicht nur eine beeindruckende thematische Vielfalt, die die zahlreichen Facetten des Faches abbildet, sondern es wurden auch immer wieder Themen in den Vordergrund gerückt, bevor sie sich im wissenschaftlichen Diskurs etabliert hatten. An der Spitze der am häufigsten in den 50 Jahrestagungen vertretenen Themen steht „Deutsch als Fach-, Berufs- und Wissenschaftssprache“ in den verschiedenen Variationen („Wirtschaftsdeutsch“, wie man bis in die 2000er Jahre noch gerne sagte, „Deutsch in den Naturwissenschaften“ und „Deutsch als Wissenschaftssprache“ etc.).

Diese Gewichtung spiegelt die zunehmende Bedeutung der Vermittlung von bildungs-, fach- und wissenschaftssprachlicher Deutschkompetenz für zugewanderte Schülerinnen beziehungsweise Schüler und internationale Studierende sowie fach- und berufsbezogener Deutschkompetenz für Fach- und Arbeitskräfte im Vergleich zu allgemeinsprachlichen Deutschkenntnissen wider. Daneben gibt es Jahrestagungsthemen, die zu bestimmten Zeiten Konjunktur hatten: „Computer“ (CALL/Computer Assisted Language Learning), „Neue Medien“, „digitales Lernen“ etc. tauchten bereits seit 1984 regelmäßig auf und sind seither nicht mehr wegzudenken. Aktuell dreht sich alles um „Digitalisierung“ und „KI“ (s. Dezennien-Videos Rösler; Funk; Jung; Krekeler; Peuschel; Petersen). „Interkulturalität“ war zwischen 1995 und 2004 fast jährlich ein zentrales Thema (erstmals bereits 1988), während „DaF/DaZ-Studiengänge“, „Curricula“ und das „fachliche Selbstverständnis von DaF/DaZ“ in zwei Wellen diskutiert wurden: zunächst im Zusammenhang mit der Gründung der ersten Lehrstühle und dann im Zuge der Bachelor/Master-Studienstrukturreform im Fach DaF/DaZ. Hier war der FaDaF mit seinem DAAD-Drittmittelprojekt „Studienstrukturreform und Kerncurricula im Fach DaF im In- und Ausland“ (2005–2007), das an der Universität Göttingen in Kooperation mit dem Fachsprachenzentrum Hannover durchgeführt wurde, ein wichtiger Player (s. CasperHehne/Koreik/Middeke 2006).[2]

Ein zentrales, immer wiederkehrendes Thema auf den Jahrestagungen ist „Testen und Prüfen“, hier vor allem Sprachnachweise für den Hochschulzugang. Die steigende Zahl internationaler Studierender und deren hohe Abbrecherquoten lenkten ab Mitte der 1980er Jahre den Blick auf mögliche Sprachkompetenzdefizite, was zur Einführung der hochschulspezifischen Prüfung zum Nachweis deutscher Sprachkenntnisse (PNdS) führte, die 1996 durch die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) abgelöst wurde. Dabei ging es vor allem um eine Standardisierung und verlässliche Qualitätssicherung, die durch die Einführung einer Registrierungspflicht bei der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) unter der Fachaufsicht des FaDaF (seit 2004) erreicht werden konnte. Die Bedeutung dieses Aufgabenbereichs im Fach und für den Verband wird unter anderem durch die Einrichtung einer eigenen Koordinierungsstelle zur Qualitätssicherung der DSH im Jahr 2015 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg unter der fachlichen Leitung von Gabriele Kniffka deutlich (seit 01.01.2025 bei der Geschäftsstelle in Göttingen angesiedelt). Die Einführung des TestDaF im Jahr 2001 – anfangs als Konkurrenz, ja Angriff auf die DSH empfunden – löste heftige Diskussionen im Fach aus, die damals zuweilen wie „Glaubenskriege“ anmuteten (s. Dezennien-Video Stöver-Blahak) und selbstverständlich auch auf den Jahrestagungen und den damit verbundenen Mitgliederversammlungen ausgetragen wurden.

Heute gehören solche Auseinandersetzungen weitgehend der Vergangenheit an: Der TestDaF, herausgegeben von der Gesellschaft für akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung e. V. (g.a.s.t.), und die später hinzugekommene telc-C1-Hochschulprüfung sind ebenfalls fester Bestandteil der akademischen Prüfungslandschaft und der Jahrestagungen. g.a.s.t. und telc beraten an ihren Ständen zu den Tests, während der FaDaF parallel dazu DSH-Sprechstunden und DSH-Workshops anbietet, die Teil der DSH-Standardisierung beziehungsweise -Qualitätssicherung sind.

4 Veränderungen seit den 2000er Jahren

In den 2000er Jahren und insbesondere ab 2010 zeichneten sich zwei wesentliche Entwicklungen ab: Zum einen gewann DaZ zunehmend an Bedeutung für die Schulen und damit für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung, zum anderen rückte die Erwachsenenbildung mit dem neuen regulatorischen Akteur BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) im Hinblick auf die öffentlich geförderten Integrationskurse – ergänzt ab 2017 durch das System der Berufssprachkurse – stärker in den Fokus (s. Jung 2017). Diese Entwicklungen haben zu einer erheblichen fachlichen Dynamik in diesem Bereich geführt (s. Dezennien-Videos Ehlich; Jung), die vom FaDaF in den Tagungsthemen aufgegriffen wurde.

Parallel dazu entwickelte sich der eingangs erwähnte Fachverband Moderne Fremdsprachen 2006 zu einem Verband der Verbände unter dem Namen Gesamtverband Moderne Fremdsprachen (GMF). In diesem Prozess konstituierte sich zunächst die ehemalige Fachgruppe DaF im FMF als eigener Verband, der dann am 30. September 2015 im FaDaF aufging, während im Gegenzug der FaDaF an seiner Stelle dem GMF beitrat (s. FaDaF 2017: 18) und 2016 auf dem bislang letzten GMF-Kongress eine DaF/DaZ-Sektion ausrichtete. Der FaDaF ist seitdem der einzige deutsche DaF/DaZ-Fachverband, arbeitet mit allen Mittlerorganisationen zusammen und stellt satzungsgemäß eine Deutschlandexpertin beziehungsweise einen Deutschlandexperten im erweiterten Vorstand des Internationalen Verbands der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDV).

In der zweiten Hälfte der 2010er Jahre ist mit dem Thema „Fachkräftegewinnung“ ein neuer fachlicher Fokus hinzugekommen, der die DaZ-Perspektive der berufssprachlichen Integration von Geflüchteten mit der DaF-Perspektive einer gezielten Anwerbung und Deutschausbildung von Fachkräften im Ausland verbindet. Diese Entwicklung bildet nicht nur eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte ab ‒ den demografisch bedingten Rückgang der erwerbstätigen Bevölkerung in Deutschland ‒, sondern spiegelt sich parallel auch im Programm der Jahrestagungen wider, wo das Thema seitdem regelmäßig im Vortragsprogramm präsent ist und 2019 auf der Tagung in Chemnitz auch eine Resolution zum damals gerade in Kraft getretenen Fachkräfteeinwanderungsgesetz verabschiedet wurde (FaDaF 2019).

Als im Folgejahr die im März an der Universität Marburg geplante Jahrestagung aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig als Präsenzveranstaltung abgesagt werden musste, setzte der FaDaF ein Zeichen: Die Geschäftsstelle entwickelte in Zusammenarbeit mit der Universität Marburg und dem Institut für Internationale Kommunikation e. V. (IIK Düsseldorf) in kürzester Zeit ein zweiteiliges, innovatives Online-Konzept und holte die Veranstaltung noch im April desselben Jahres in digitaler Form nach ‒ eine Pioniertat im Fach und darüber hinaus. Auch die folgenden Jahrestagungen haben seitdem medial und konzeptionell neue Wege beschritten bis hin zur hybriden Jubiläumstagung an der Universität Göttingen im Jahr 2024.

5 Fazit und Ausblick

Seit seiner Gründung 1989 hat sich der FaDaF von einem reinen Hochschulverband zu einer Vertretung des Faches in seiner ganzen Breite (Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, Deutsch im Beruf im In- und Ausland) und Tiefe (Forschung, Aus- und Weiterbildung, Unterricht) entwickelt (s. Verbandsgespräch 2024). Die Verbandsgeschichte ist untrennbar mit den Jahrestagungen DaF/DaZ verbunden und spiegelt nicht nur die Entwicklung des Faches Deutsch als Fremd- und Zweitsprache wider, sondern auch seine Fähigkeit, sich mit gesellschaftlichen und (bildungs-)politischen Erfordernissen auseinanderzusetzen und sich an neue Bedarfe anzupassen, wofür die Jahrestagungen über ein halbes Jahrhundert hinweg einen konstanten, verlässlichen und inhaltlich offenen Diskussionsraum boten.

Angesichts der weiterwachsenden gesellschaftlichen Bedeutung des Faches unterstreicht der Verband mit dem Motto der Jubiläumstagung „Zukunftskompetenz Deutsch“ seinen Anspruch und sein Engagement, mit seinen Veranstaltungen, Austauschformaten und der Öffentlichkeitsarbeit den Diskurs im Bereich DaF/DaZ gerade auch im politischen Raum weiterzuentwickeln und zukunftsweisende Impulse zu setzen. Die Jahrestagungen sollen auch in den kommenden Jahrzehnten nicht nur ein fachlicher, sondern auch ein professioneller Kristallisationspunkt im Konzert der DaF/DaZ-relevanten Institutionen (s. Jung/Krumm/Wicke 2010) bleiben.

Über die Autoren

Matthias Jung

Geschäftsführender Vorstand des Instituts für Internationale Kommunikation Deutschland e. V. in Düsseldorf und Berlin und Vorsitzender des Fachverbands Deutsch als Fremd- und Zweitsprache; Promotion in germanistischer Linguistik; Studium Deutsch/Englisch in Düsseldorf, Glasgow und Aix-en-Provence. Publikationen mit Schwerpunkten in Fach- und Berufssprache, politischer und interkultureller Linguistik, DaF/DaZ-Didaktik, insbesondere digitale Medien und Deutsch für den Beruf, Fach- und Institutionengeschichte.

Gabriele Kniffka

Professorin (i. R.) für deutsche Sprache und ihre Didaktik und Deutsch als Fremd /Zweitsprache an der Pädagogischen Hochschule Freiburg; Vorstand (2013–2023) und wissenschaftliche Beirätin (seit 2023) des Fachverbands Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Promotion in Germanistischer Linguistik, Anglistik und Pädagogik; Habilitation in Deutsch als Zweitsprache. Studium Germanistik, Anglistik, Applied Linguistics in Essen, Köln und Edinburgh. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik Deutsch und Deutsch als Fremd-/Zweitsprache; Testen und Prüfen; Sprachsensibler Fachunterricht.

Annegret Middeke

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung Interkulturelle Germanistik der Universität Göttingen und Geschäftsführerin des Fachverbands Deutsch als Fremd- und Zweitsprache; Studium der Slavistik, Germanistik und Romanistik in Göttingen, Moskau, Bălți und Veliko Tarnovo; Promotion mit einer slawistisch-germanistisch komparatistischen Arbeit in Slawischer Philologie; Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Interkulturelle Sprach- und Literaturvermittlung, Szenario-Didaktik und Service-Learning, germanistische Diskurse weltweit, Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Literatur

AkDaF (1975): Didaktische und methodische Beiträge Deutsch als Fremdsprache. Arbeitsmaterialien der Jahrestagung Deutsch als Fremdsprache am Sprachenzentrum der Universität Erlangen-Nürnberg. Regensburg: AkDaF.Search in Google Scholar

Altmayer, Claus; Biebighäuser, Katrin; Haberzettl, Stefanie; Heine, Antje (2021): „Das Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache als wissenschaftliche Disziplin“. In: Dies. (Hrsg.): Handbuch Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Stuttgart: Metzler, 3–22. DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-476-04858-5_1.Search in Google Scholar

Blei, Dagmar; Götze, Lutz (2001): „Entwicklungen des Faches Deutsch als Fremdsprache in Deutschland“. In: Helbig, Gerhard; Götze, Lutz; Henrici, Gert; Krumm, Hans-Jürgen (Hrsg.): Deutsch als Fremdsprache. Ein Internationales Handbuch. Berlin: De Gruyter, 83–97.Search in Google Scholar

Bolten, Jürgen (1990): „Fachverband Deutsch als Fremdsprache. Ein Bericht“. In: Informationen Deutsch als Fremdsprache 17 (3), 322. DOI: https://doi.org/10.1515/infodaf-1990-170308.10.1515/infodaf-1990-170308Search in Google Scholar

Casper-Hehne, Hiltraud; Koreik, Uwe; Middeke, Annegret (2006): „Vorwort: Zur Neustrukturierung der Studiengänge Deutsch als Fremdsprache“. In: Dies. (Hrsg.): Die Neustrukturierung von Studiengängen „Deutsch als Fremdsprache“. Probleme und Perspektiven. Göttingen: Universitätsverlag, V–X. DOI: https://doi.org/10.17875/gup2006–305.10.17875/gup2006-305Search in Google Scholar

Duxa, Susanne (2001): Fortbildungsveranstaltungen für DaZ-Kursleiter in der Weiterbildung und ihre Wirkungen auf das professionelle Selbst der Lehrenden. Regensburg: FaDaF (Materialien Deutsch als Fremdsprache 57).Search in Google Scholar

Eichstaedt, Annett; Middeke, Annegret (2022): „Geleitwort zum letzten Jahrestagungsband in der Reihe ‚Materialien Deutsch als Fremd- und Zweitsprache‘“. In: Dimova, Dimka; Müller, Jennifer; Siebold, Kathrin; Teepker, Frauke; Thaller, Florian (Hrsg.): DaF und DaZ im Zeichen von Tradition und Innovation. 47. Jahrestagung des Fachverbandes Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der Universität Marburg 2020. Göttingen: Universitätsverlag, V–XI (Materialien Deutsch als Fremd- und Zweitsprache 108).Search in Google Scholar

FaDaF (2016): Rechenschaftsbericht des FaDaF-Vorstands für das Geschäftsjahr 2015/2016. Interne Publikation (unveröffentlicht).Search in Google Scholar

FaDaF (2017): Rechenschaftsbericht des FaDaF-Vorstands für das Geschäftsjahr 2016/2017. Interne Publikation (unveröffentlicht).Search in Google Scholar

FaDaF (2019): Chemnitzer Erklärung zum Entwurf des Fachkräfte-Einwanderungsgesetzes. Verabschiedet auf der Jahrestagung 2019 in Chemnitz. Online: https://www.fadaf.de/presse-und-medien/#chemnitzer-erklaerung-des-fadaf-resolution-zum-entwurf-des-fachkraefteeinwanderungsgesetzes (17.04.2024). Search in Google Scholar

Helbig, Gerhard; Götze, Lutz; Henrici, Gert; Krumm, Hans-Jürgen (Hrsg.) (2001): Deutsch als Fremdsprache. Ein Internationales Handbuch. Berlin: De Gruyter. DOI: https://doi.org/10.1515/9783110194074.10.1515/9783110194074Search in Google Scholar

Henrici, Gert; Riemer, Claudia (Hrsg.) mit Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache Bielefeld – Jena (1994): Einführung in die Didaktik des Unterrichts Deutsch als Fremdsprache mit Videobeispielen. 2 Bände. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.Search in Google Scholar

Jung, Matthias (2017): „Sprachliche Förderung von Flüchtlingen und Migranten. Kontinuitäten und Diskontinuitäten seit den 70er Jahren“. In: Barz, Heiner (Hrsg.): Flüchtlinge willkommen und dann? Die Flüchtlingskrise als Herausforderung für Gesellschaft und Bildung. Düsseldorf: University Press, 41–63.Search in Google Scholar

Jung, Matthias; Krumm, Hans-Jürgen; Wicke, Rainer (2010): „Institutionen und Verbände für Deutsch als Fremdsprache in Deutschland“. In: Krumm, Hans-Jürgen; Fandrych, Christian; Hufeisen, Britta; Riemer, Claudia (Hrsg.): Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch. Band 1. Berlin: De Gruyter, 133–143.Search in Google Scholar

Jung, Matthias; Middeke, Annegret (2022): „Die Transformationszeit aus Sicht des FaDaF“. In: Dobstadt, Michael; Funke, Manuela; Middeke, Annegret; Zuchewicz, Tadeusz (Hrsg.): DaF/DaZ in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft – das Beispiel Dresden. Göttingen: Universitätsverlag, 181–199 (Materialien Deutsch als Fremd- und Zweitsprache 109). DOI: https://doi.org/10.17875/gup2022–2003.10.17875/gup2022-2003Search in Google Scholar

Krumm, Hans-Jürgen (2022): „Im Zug nach Dresden. Annäherungen an Deutsch als Fremdsprache in Dresden in der Wendezeit“. In: Dobstadt, Michael; Funke, Manuela; Middeke, Annegret; Zuchewicz, Tadeusz (Hrsg.): DaF/DaZ in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft – das Beispiel Dresden. Göttingen: Universitätsverlag, 173–177 (Materialien Deutsch als Fremd- und Zweitsprache 109). DOI: https://doi.org/10.17875/gup2022–2002.10.17875/gup2022-2002Search in Google Scholar

Rösler, Dietmar; Schmenk, Barbara (Hrsg.) (2023): Jubiläumsheft – 50 Jahre Info DaF. Informationen Deutsch als Fremdsprache 50 (6).10.1515/infodaf-2023-0068Search in Google Scholar

Verbandsgespräch (2024): 50 Jahre FaDaF: Tradition und Zukunft der DaF/DaZ-Vermittlung – Innen- und Außenperspektiven. Online: https://www.youtube.com/watch?v=OkmInp2usWA&t=289s (17.04.2025).Search in Google Scholar

Vorderwülbecke, Klaus (2010): „In Bewegung bleiben oder: 20 Jahre FaDaF“. In: Informationen Deutsch als Fremdsprache 37 (5), 441–451. DOI: https://doi.org/10.1515/infodaf-2010-0502.Search in Google Scholar

Wolff, Armin; Eggers, Dietrich; Ehnert, Rolf; Kirsch, Klaus (1997): „Deutsch als Fremdsprache und der Studienstandort Deutschland. Entwicklungslinien des Faches aus der Sicht (s)eines Verbandes“. In: Informationen Deutsch als Fremdsprache 24 (5), 559–586. DOI: https://doi.org/10.1515/infodaf-1997-0502.Search in Google Scholar

Dezennien-Videos (2024): Rückblick auf 50 Jahre Fach- und Verbandsgeschichte

Konrad Ehlich: Die 2000er Jahre. Online: https://www.youtube.com/watch?v=4QWdow345R8.Search in Google Scholar

Hermann Funk: Die 1990er Jahre. Online: https://www.youtube.com/watch?v=T-3X_0BT1vc. Search in Google Scholar

Karin Kleppin: Die 1970er Jahre. Online: https://www.youtube.com/watch?v=pZ8IZ9VFCKQ&t=350s.Search in Google Scholar

Uwe Koreik: Die 2000er Jahre. Online: https://www.youtube.com/watch?v=wfj3ghRLaaM&t=39s.Search in Google Scholar

Christian Krekeler: Die 2010er Jahre. Online: https://www.youtube.com/watch?v=UnZBP3UOs5g.Search in Google Scholar

Inger Petersen: Die 2020er Jahre. Online: https://www.youtube.com/watch?v=TJWSjNVSvGY.Search in Google Scholar

Kristina Peuschel: Die 2020er Jahre. Online: https://www.youtube.com/watch?v=eanQt14-Xgs.Search in Google Scholar

Dietmar Rösler: Die 1980er Jahre. Online: https://www.youtube.com/watch?v=KL_QnNo_QHM.Search in Google Scholar

Anke Stöver-Blahak: Die 1990er Jahre. Online: https://www.youtube.com/watch?v=972T70yhIo0.Search in Google Scholar

Ulrich Zeuner: Die 1980er Jahre. Online: https://www.youtube.com/watch?v=1Xx-OXzX4Mw&t=479s.Search in Google Scholar

Online erschienen: 2026-02-03
Erschienen im Druck: 2026-02-03

© 2026 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Dieses Werk ist lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

Articles in the same Issue

  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Beiträge zum Themenheft „‚Zukunftskompetenz Deutsch‘ (50. Jahrestagung des FaDaF)“
  4. „Zukunftskompetenz Deutsch“ – Ausgewählte Beiträge des wissenschaftlichen Fachtags der 50. Jahrestagung DaF/DaZ des Fachverbands Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
  5. Wozu Geschichte? Zur aktuellen Fachdiskussion im Bereich der Kulturvermittlung und zur Bedeutung des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache
  6. Ein Stück Zeitgeschichte. Studierende mit Migrationsbiografie berichten rückblickend über ihren Lebensabschnitt in Deutschland
  7. Studieren mit KI? – Eine Längsschnittbe-fragung Studierender mit L1 und L2 Deutsch
  8. KI in der Testentwicklung: zur Nützlichkeit von LLMs bei der Erstellung von Prüfungstexten
  9. Anapher und Deixis im Kontext der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH): eine Analyse zweier aktueller Lehrwerke und Impulse für zukünftige Lehrwerks- und Unterrichtskonzepte
  10. Sprachlich-interaktionelle Anforderungen bei Verkaufsgesprächen in Apotheken. Erste Ergebnisse aus einer laufenden Studie zu Gesprächen in deutschen Apotheken
  11. Internationalisierung erleben: ein multilateraler Workshop zum Thema „Sprach(en)- und Wissensvermittlung im Kontext transnationaler Räume“ an der Universität Tirana, Albanien
  12. Internationale Zusammenarbeit und epistemische Gewalt im Fach DaF/DaZ. Vom Verstricktsein in gesellschaftliche Verhält-nisse und von Ideologie(vorwürfen)
  13. 50 FaDaF-Jahrestagungen, 50 Jahre Fach- und Verbandsgeschichte – im Schnelldurchlauf
Downloaded on 23.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/infodaf-2026-0010/html
Scroll to top button