Nach der Angst. Was könnte bleiben vom linguistic turn?
Debates surrounding the ›linguistic turn‹ in the humanities have been seen by German historians (of all kinds) as a challenge. For example, members of the ›Bielefeld School‹ of social history have responded with heavy polemics: from ›Alltagsgeschichte‹ to ›New Cultural History‹, both tendencies have often been associated with ›irrational‹ movements in science and society. This essay tries to recapitulate and contextualize these controversies, looking for ways to explain the angst behind them. It suggests, as well, that at least some of the provocations generated by the ›linguistic turn‹ could be adopted and implemented, especially its idea of an historical discourse analysis.
© 2011 Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/Boston
Articles in the same Issue
- Formen der Kindheit. Das pädagogisch-literarische Projekt Johann Karl Wezels zwischen aufklärerischer Anthropologie und moderner Kindheitsvorstellung
- Episodisches Schreiben und ›Werkgedächtnis‹ bei Jean Paul. Mit einem Seitenblick auf Goethe
- Agency, Ethics and Responsibility in Holocaust Fiction. Child Figures as Catalysts in Bruno Apitz's Nackt unter Wölfen (1958) and Edgar Hilsenrath's Nacht (1964)
- Editorial
- Topik und Methodik – Narrative Struktur und rationale Methode in der Geschichtswissenschaft
- Die Autonomie der Kunst und die Wahrheit der Geschichtsschreibung. Zwei lange Diskussionen und ein kurzer Kommentar
- Nach der Angst. Was könnte bleiben vom linguistic turn?
- Medien, Material, Sprache. Ein Kommentar
- Was ist Wissensgeschichte?
- Genealogie des Wissens – Archäologie der Literatur
- Literatur Wissen(schaft) Geschichte
- Replik
- Der »Weg der Geschichte« oder Finden und Erfinden. Geschichtserzählung in Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften
- Robert Musils »Geschichtssinn«. Ein Kommentar
- Wem gehört die Geschichte? Fakten und Fiktionen in der neueren deutschen Erinnerungsliteratur
- The »social life of texts« – Erinnerungsliteratur als Gegenstand der Sozialgeschichte. Ein Kommentar
- Ähnlichkeit. Ein kulturtheoretisches Paradigma
- Anschriften der BeiträgerInnen
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