Zusammenfassung
Der Beitrag interpretiert das Märchen Hans im Glück als Altersparabel. Was passiert, wenn wir uns Hans unter dem Leitgedanken des Alters, wenn wir ihn uns als einen alternden Menschen vorstellen? Selbstverständlich in Verbindung mit der Leitlinie Glück. Dann erscheint das Märchen als Exempel, das zeigt, wie man glücklich älter wird. Diese Deutung entwickelt der Beitrag in sechs Schritten: Hans im Glück als Antimärchen, als Alterstreppe, als Alternsexempel, als Alternsparodie, als Alternsutopie, als Pflegeutopie.
Abstract
This article interprets the tale Hans in Luck as a parable of aging. What happens if we imagine Hans under the leading idea of age, if we imagine him as an aging person? In connection with the leading idea of happiness, of course. Then the tale appears as an exemplum that shows how to grow old happily. The article develops this interpretation in six steps: Hans in Luck as an antimärchen, as a staircase of the ages, as an exemplum of aging, as an utopia of aging, and as an utopia of geriatric care.
Résumé
Cet article propose une interprétation du conte Jean-la-Chance comme une parable de vieillissement. Que se passe-t-il si nous nous imaginons Jean sous l’idée directrice de l‘âge, si nous nous l’imaginons comme une personne vieillissante? Conjointement avec l’idée directrice du bonheur, bien sûr. Le conte se présente alors comme un exemplum qui montre comment on peut vieillir de manière heureuse. L‘article développe cet interprétation en six pas: Jean-la-Chance comme anti-conte, comme escalier des âges, comme exemplum de vieillissement, comme utopie de vieillissement et comme utopie de soin.
© 2015 by Walter de Gruyter Berlin/Boston
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- Titelei
- I. Aufsätze
- Die Sammlung Eero Salmelainen
- Leitlinien und Zuglüste des Erzählens
- Andersens Kleine Meerjungfrau und ihre Vorbilder
- Automobile Rechtfertigungen
- „Schönes Spiel!“
- II. Kleine Beiträge
- Der Mond ist eine Frau
- V. Besprechungen
- VI. Eingesandte Bücher
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