Abstract
Politically neutral yet committed to democratic values: During the 2025 federal election, the Wahl.Lokal.Stadtbibliothek in Hannover offered diverse, dialogue-based formats for political education that strengthened democracy.
1 Einleitung
Im Dezember 2024 entstand in der Stadtbibliothek Hannover angeregt vom Smart-City-Team #HANnovativ[1] die Idee, einen leerstehenden Raum – den sogenannten Experimentierraum – als Informationsort zur Bundestagswahl 2025 zu nutzen. Ziel war es, mehr anzubieten als Bücher zur Wahl und Parteiprogramme. Innerhalb weniger Wochen entwickelte das Bibliotheksteam trotz der Feiertage ein vielfältiges Programm. Durch Engagement der Mitarbeitenden in Kooperation mit Partnerorganisationen wurde das Konzept konkretisiert. So war bereits Anfang Januar klar: Das Wahl.Lokal.Stadtbibliothek wird als InfoPoint zur Wahl eingerichtet und bietet von Montag bis Samstag umfassende Informationen in einer offenen, einladenden Atmosphäre.
Das Wahl.Lokal.Stadtbibliothek verband klassische Informationsangebote mit spielerischen und dialogorientierten Formaten. Ein Kernbestandteil war die Bereitstellung verlässlicher Informationen: So lagen zum Beispiel die Wahlprogramme aller Parteien aus, es gab Materialien der Bundes- und Landeszentralen für politische Bildung. Auch digitale Tools wie der Wahl-O-Mat und die neue Plattform wahl.chat standen zur Verfügung, um die Positionen der Parteien interaktiv zu erkunden. Besonderes Highlight in diesem digitalen Kontext war der Besuch von Björn Waide, einem hannöverschen Programmierer, der mit meinedebatte.de[2] interaktive Gespräche mit Avatar*innen der Spitzenkandidat*innen programmiert hat.
Darüber hinaus konnten sich Besucher*innen über das Wahlsystem schlau machen, Kandidierende für Hannover kennenlernen und ihre Fragen im direkten Gespräch mit Bibliotheksmitarbeitenden oder anwesenden Expert*innen klären. Kurzum: Die Bibliothek bot einen niedrigschwelligen Zugang zu Informationen rund um die Wahl – „parteipolitisch neutral, demokratiepolitisch mit Haltung“, wie es im Leitbild der Bibliothek[3] verankert ist.
Doch das Wahl.Lokal.Stadtbibliothek begnügte sich nicht mit Faktenvermittlung. „Demokratie ist Lebensgefühl, Leidenschaft und Haltung zugleich!“ hieß es im Programmankündigungstext.[4] Entsprechend vielfältig und kreativ waren die Veranstaltungen: Unter dem Motto „Guten Morgen, Demokratie!“ konnten Interessierte in lockerer Runde dienstags und donnerstags um 10 Uhr bei Kaffee zum Gespräch über aktuelle Fragen und zentrale Werte diskutieren – moderiert von Bibliotheksdirektor Tom Becker und Kolleg*innen. Jeden Mittwoch- und Freitagabend traf man sich zu „Spielerisch Demokratie begegnen“, um bei Brett- und Rollenspielen demokratische Werte und Entscheidungsprozesse spielerisch zu erfahren. Auch Kinder wurden einbezogen: Jeden Donnerstag und Samstag vermittelten Bibliotheksmitarbeiter*innen in Kooperation mit dem Senior*innenbeirat der Stadt über Bilderbuchgeschichten zentrale Werte wie Zusammenhalt, Fairness und Miteinander – zum Staunen, Nachfragen und Verstehen. Auf Wunsch organisierte die Bibliothek auch exklusive Vorlesetermine vor Öffnungszeit für Kitagruppen.
Darüber hinaus gab es auch zahlreiche Einzelveranstaltungen mit besonderem Schwerpunkt. So stellte sich Anfang Februar die über soziale Netzwerke entstandene Bürger*innenbewegung #NieWiederIstJetzt der Öffentlichkeit vor – ein überparteiliches Bündnis mit Tausenden Unterstützer*innen bundesweit, das für Grundgesetz und Vielfalt eintritt. In einer Kooperation mit #HANnovativ wurde ein interaktiver Workshop mit dem Titel „Fühl dich rein! Was Populismus mit deinen Emotionen macht“ angeboten. Hier setzten sich Teilnehmende zunächst spielerisch mit dem Thema Populismus auseinander, bevor Politikwissenschaftler Philipp Köker die Frage stellte: „Ist der Populismus eine Gefahr für die Demokratie?“.
Ein weiterer Höhepunkt war die U18-Bundestagswahl vom 7. bis 14. Februar 2025[5]: In Kooperation mit dem Jugendprojekt „Rollende Baustelle“[6] richtete die Bibliothek ein offizielles U18-Wahllokal ein. Eine Woche lang konnten alle unter 18-Jährigen hier symbolisch ihre Stimme abgeben – inklusive Wahlkabine und Stimmzettel. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay eröffnete persönlich diese Jugendwahl, die Schulklassen und Jugendgruppen begeisterte. Flankiert wurde die U18-Wahl von Workshops wie „Demokratie verstehen!“ (durchgeführt vom städtischen Fachbereich Gesellschaftliche Teilhabe, Stelle für Demokratiestärkung), in denen vorrangig Jugendliche über die Bedeutung von Wahlen und Beteiligung diskutierten.
Unter dem Reihentitel „Literatur im Wahl.Lokal“ luden – gefördert von der vgh-Stiftung Niedersachsen – in den ersten acht Kalenderwochen lokale Autor*innen und Interpret*innen dazu ein, Demokratie und Freiheit über Literatur zu entdecken. Ob Gespräche über Finnland oder Rosa Luxemburg, eine Lesung aus dem Briefwechsel Hannah Arends mit Freundinnen oder die Vorstellung zeitgenössischer Stimmen aus der hannöverschen Literaturszene: Mit diesem Format konnte ein Angebot für alle realisiert werden, die an der literarischen Vermittlung demokratischer Werte Interesse hatten.
Nicht zuletzt rückte das Wahl.Lokal.Stadtbibliothek die philosophische Dimension von Demokratie ins Blickfeld. So fand am 2. Februar – auf den Tag genau ein Jahr nach dem Tod des renommierten hannöverschen Soziologen Oskar Negt – eine Matinee unter dem Titel „Demokratie als Lebensform“[7] statt. In Kooperation mit der Volkshochschule Hannover diskutierten Wissenschaftlerinnen (unter anderem Prof. Christine Morgenroth-Negt und Dr. Christine Schwarz) gemeinsam mit dem Publikum über die Bedeutung utopischer Ideen für die Demokratie heute. Dabei wurde Negts Lebensmotto „Demokratie muss man lernen, lebenslang!“ zum Leitgedanken des Vormittags. Die Veranstaltung hob hervor, welche Rolle Bildungsinstitutionen wie Bibliotheken und Volkshochschulen als vorpolitische Lernorte der Zivilgesellschaft spielen und welche Strukturen notwendig sind, um demokratische Debatten über die Zukunft zu ermöglichen.
2 Bibliotheken als Orte gelebter Demokratie: Zwischen Neutralität, Haltung und Beteiligung
Bibliotheken begreifen sich immer deutlicher als aktive Akteurinnen der politischen Bildung, dies gilt auch für die Stadtbibliothek Hannover. Traditionell fördern sie die Meinungsbildung durch freien Zugang zu Informationen. Ergänzt wird dieses eher passive Verständnis immer häufiger durch ein proaktives demokratiepädagogisches Handeln. Programme wie „Land.schafft.Demokratie“[8] – gerade in die dritte Runde gestartet –, die Fachtagung der baden-württembergischen Landeszentrale für politische Bildung unter der Überschrift „Zukunft der Bibliotheken – Bibliotheken als Orte der Demokratie“[9] oder der 2025 in Bremen stattfindende Bibliothekskongress unter dem Motto #BibliothekenEntschlossenDemokratisch sind nur einige Beispiele dafür. Bibliotheken verstehen sich nicht mehr nur als neutrale Lieferantinnen von Informationen, sondern immer häufiger als Plattformen für den öffentlichen Diskurs mit einer klar formulierten Haltung: einzustehen für die Grundwerte der Demokratie und die Würde des Menschen – also etwa gegen Rassismus, Antisemitismus oder Wissenschaftsleugnung vorzugehen – und zugleich offen für Vielfalt, Teilhabe und Komplexitäten bei sich stetig veränderten Rahmenbedingungen zu werben. Erfolgreiche Demokratieförderung bewegt sich zwischen zwei Polen: Einerseits müssen Bibliotheken Safe(r) Spaces sein, in denen diskriminierte oder marginalisierte Gruppen sich geschützt und willkommen fühlen.[10] Andererseits darf die Bibliothek Konfrontationen nicht scheuen, denn Demokratie lebt vom Diskurs und vom Verlassen der eigenen Komfortzone. Zwischen diesen Polen – Schutz hier, Irritation dort – die richtige und auch produktive Balance zu finden, gehört zu den zentralen Herausforderungen für Bibliotheken. Beide Ansätze wurden unter dem Dach des Wahl.Lokal.Stadtbibliothek aufgegriffen; und genau diese Koexistenz von Behaglichkeit und Reibung machte das Projekt so erfolgreich.
Für das Bibliotheksteam bedeutete diese deutliche Wahrnehmung einer offensiven Rolle als vorpolitische Akteurin Neuland: Nicht alle Mitarbeitenden sind mit der Rolle vertraut, politische Diskussionen auszuhalten, kontroverse Themen auszubalancieren und sich zugleich aktiv am erweiterten Veranstaltungsprogramm zu beteiligen. Intern wurde und wird viel darüber gesprochen, wie viel Positionierung die Bibliothek wagen darf und muss. Die sogenannte Neutralitätsdebatte ist durchaus auch in Hannover aufgekommen und damit die Frage, ob und wieweit Bibliotheken politisch „neutral“ bleiben sollten. Politische Bildung und Demokratiearbeit orientieren sich an ethischen Werten und Verfassungszielen, sie können deshalb nie „neutral“ sein! Eine Bibliothek, die sich zur wehrhaften Demokratie bekennt, muss also Haltung entwickeln und dann auch zeigen, ohne parteipolitisch vereinnahmt zu sein oder sich parteipolitisch vereinnahmen zu lassen.
Zurück zum Wahl.Lokal.Stadtbibliothek: Ein zentraler Erfolgsfaktor war die enge Zusammenarbeit mit vielfältigen Partner*innen von zivilgesellschaftlichen Initiativen bis hin zu staatlichen Stellen (zum Beispiel Stelle für Demokratiestärkung, Europäisches Informationszentrum Niedersachsen, Volkshochschule, Bundeszentrale für politische Bildung, dem Senior*innenbeirat, der Bewegung #NieWiederIstJetzt, lokalen Autor*innen und Wissenschaftler*innen). Manche Partner*innen kamen sogar eigeninitiativ auf die Bibliothek zu, als der erste Programmentwurf veröffentlicht wurde – ein Zeichen dafür, dass das Projekt in der Stadtgesellschaft wahrgenommen und positiv aufgegriffen wurde. Die Bibliothek wirkte dabei im besten Sinne als Plattform: Sie vernetzte Menschen und Organisationen, die gemeinsam ein Ziel verfolgten – nämlich die Demokratie zu stärken und Wähler*innen zu informieren. Anstatt alles allein zu tragen, setzte die Bibliothek bewusst auf geteilte Verantwortung und Kooperation. Im Wahl.Lokal profitierten alle Seiten davon: Die Bibliothek erreichte neue Zielgruppen und konnte ein breiteres Themenspektrum abdecken; die Partner*innen wiederum fanden im zentral gelegenen, niederschwelligen Raum der Bibliothek ein ideales Forum, um mit Bürger*innen in den Dialog zu treten.
Der Erfolg des Projekts zeigte sich nicht nur an der regen Beteiligung der Besucher*innen, sondern auch daran, dass es weit über die Bibliothek hinaus aufgegriffen wurde. Lokalpolitik und Stadtverwaltung beobachteten interessiert, wie sich die Bibliothek selbstbewusst als Akteurin im demokratiepolitischen Raum positionierte. Dies ist bedeutsam, denn Öffentliche Bibliotheken befinden sich mitunter in einem Spannungsfeld zwischen politischem Auftrag und der Trägerschaft durch Kommunen. In Hannover zeigte sich: Wenn das Konzept überzeugend ist und Vielfalt sowie Überparteilichkeit gewahrt bleiben, erhält eine Bibliothek auf ihrem mutig eingeschlagenen Weg auch Rückendeckung von Verwaltungsspitze und Politik.
Ein wichtiger Aspekt, der von Anfang an mitgedacht wurde, ist Nachhaltigkeit – sowohl im ökologischen als auch im konzeptionellen Sinn. Bei Planung und Umsetzung achtete man auf einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck: Das Programmheft wurde ausschließlich digital verbreitet, auf zusätzliche Druckmaterialien oder Neuanschaffungen wurde bewusst verzichtet. Viel wichtiger ist jedoch die gesellschaftliche Nachhaltigkeit des Projekts. Obwohl das Wahl.Lokal zeitlich befristet war, entfaltet es eine nachhaltige Wirkung – sowohl konzeptionell als auch institutionell. Einige der erprobten Formate sollen ins Veranstaltungsprogramm der Stadtbibliothek übernommen werden – etwa die interaktiven Spieleabende oder das morgendliche Demokratie-Café. Und nicht zuletzt gilt: Das Wahl.Lokal ist Prototyp für die anstehenden Kommunalwahlen (2026) und die darauffolgenden Landtagswahlen (2027); aber auch jede andere Bibliothek soll Elemente unbedingt adaptieren!
3 Fazit
Nicht alles im Projekt lief perfekt und wie in jedem Experimentierraum gab es auch hier Herausforderungen und wertvolle Lernerfahrungen. Die Bibliothek machte die Erfahrung, dass ein Publikum sehr wohl Lust auf politische Themen hat, wenn diese einladend aufbereitet werden. Das Team lernte, dass solche Projekte Rückgrat und Ausdauer erfordern, auch im Umgang mit Kontroversen, die intern auftraten.
Mit dem Projekt Wahl.Lokal.Stadtbibliothek hat die Stadtbibliothek Hannover ein Beispiel dafür geliefert, wie Öffentliche Bibliotheken ihre demokratiepolitische Aufgabe innovativ ausfüllen können. Die Entstehungsgeschichte erzählt von Mut und Spontanität, von einer Idee, die in kürzester Zeit Realität wurde. Analytisch betrachtet zeigt das Projekt auf, welche Rollen Bibliotheken in herausfordernden Zeiten spielen können: Sie sind Experimentierräume für gesellschaftlichen Dialog, sie sind Safe(r) Spaces und zugleich Debattenforen. Sie bieten eine Plattform und sind Netzwerkknoten unterschiedlichster Akteur*innen und letztlich vertrauenswürdige Institutionen im Dienst der Demokratie. Die Erfahrungen aus Hannover werfen zentrale Fragen auf und geben Anstoß zur Diskussion darüber, wie weit Bibliotheken in ihrer Positionierung gehen dürfen und sollen, wo Chancen und Grenzen solcher temporären Demokratie-Labore liegen und wie eine Verstetigung gelingen kann, wenn sie denn erwünscht ist.
Der Ansatz, Demokratie als Lebensgefühl in die Bibliotheksarbeit zu integrieren, hat ein enormes Potenzial, um Bürger*innen niedrigschwellig zu erreichen und partizipativ einzubeziehen. Öffentliche Bibliotheken, die zu den meistbesuchten kulturellen Einrichtungen zählen, können so einen wertvollen Beitrag zur demokratischen Kultur leisten. Um es (noch einmal) mit Oskar Negt zu sagen: Demokratie muss man lernen, lebenslang! Bibliotheken können, sollen und müssen dabei eine Schlüsselrolle einnehmen.
Über den Autor / die Autorin

Tom Becker
Literaturverzeichnis
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