Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels herausgegeben von der Historischen Kommission. Band 5. Im Auftrag der Historischen Kommission herausgegeben von Christoph Links, Siegfried Lokatis und Klaus G. Saur in Zusammenarbeit mit Carsten Wurm: Deutsche Demokratische Republik. Teil 1: SBZ, Institutionen, Verlage. Teilband 1. VII, 397 Seiten. Teilband 2. VIII, Seite 399–806. 104 Abbildungen und Tabellen. Berlin, Boston: De Gruyter, 2022. Abb. ISBN 978-3-11-047003-1. € 319,99
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Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert Im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels herausgegeben von der Historischen Kommission. Band 5. Im Auftrag der Historischen Kommission herausgegeben von Christoph Links, Siegfried Lokatis und Klaus G. Saur in Zusammenarbeit mit Carsten Wurm: Deutsche Demokratische Republik. Teil 1: SBZ, Institutionen, Verlage. Teilband 1. VII, 397 Seiten. Teilband 2. VIII, Seite 399–806. 104 Abbildungen und Tabellen 2022 Berlin, Boston De Gruyter € 319,99 978-3-11-047003-1
Am 30. April 1825 wurde in Leipzig der Börsenverein der Deutschen Buchhändler, der heutige Börsenverein des Deutschen Buchhandels, gegründet, der „erste dauerhaft existierende deutsche Branchenverein“.[1] Neben wirtschaftlichen Überlegungen spielte im Hintergrund wohl auch der Gedanke eines Kulturauftrags eine Rolle. Anlässlich des 50. Jahrestags der Gründung schlug der Verleger Eduard Brockhaus 1875 vor, eine Geschichte des Deutschen Buchhandels in Angriff zu nehmen. In der Folge wurde die Historische Kommission konstituiert. Zwischen 1886 und 1913 konnte dann das „Jahrhundertwerk“, der „Kapp/Goldfriedrich“, in 4 Bänden erscheinen.[2]
Als die Historische Kommission nach dem Zweiten Weltkrieg 1953 neu entstand, diskutierte man zunächst über eine Fortführung des Kapp/Goldfriedrich für die Zeit nach 1889. Aber schon bald dachte man an ein Werk auf völlig neuer Grundlage. Beginnen sollte es mit der der Wende des 19. und bis zum Ende des 20. Jahrhunderts reichen. 1983 legte Herbert G. Göpfert, Buchhandelshistoriker und Literaturwissenschaftler, den Entwurf zu einer Weiterführung vor. Auf dieser Grundlage erfolgte im März 1984 schließlich der Antrag der Kommission an den Vorstand des Börsenvereins, eine „Geschichte des Deutschen Buchhandels im 20. Jahrhundert“ herauszugeben. Der wiederholt modifizierte Plan sah bzw. sieht fünf nach Zeitabschnitten gegliederte Bände vor. Es währte dann bis 2001, dass Band 1 erscheinen konnte.[3] Infolge der Themenbreite und Stofffülle ist jeder der fünf Bände auf mehrere Teilbände ausgelegt. Gegenwärtig liegen 10 Einzelbände vor.[4] Von der ursprünglichen optimistischen Zeitvorstellung, das Gesamtwerk bis 2006 abzuschließen (so in einem Verlagsflyer von 2001), hat man sich somit weit entfernt. Wen wundert es, wenn man die Geschichte solcher Mammutunternehmen kennt! Band 3/2 Drittes Reich und Exil, Band 4 zur Buchhandels- und Verlagsgeschichte der Westzonen 1945 bis 1949 und der Bundesrepublik bis 1990 sowie von Band 5 Deutsche Demokratische Republik die Teilbände 2 und 3 stehen noch aus. Die Kommission hofft, dass zum 200-jährigen Jubiläum des Börsenvereins im Jahr 2025 der eine oder andere von ihnen vorliegen wird und das neue „Jahrhundertwerk“ noch in den 2020er-Jahren abgeschlossen präsentiert werden kann.
Sieht man davon ab, dass für die Verzögerungen bei den Bänden 1 bis 3 die oft langwierige Suche nach Beiträgern, die noch ihre Zeit erfordernde Forschungsarbeit[5] und Terminschwierigkeiten bei der Ablieferung der Manuskripte verantwortlich gemacht werden konnten, stand ihre zeitliche Aufteilung nach abgeschlossen erscheinenden historischen Epochen fest: Kaiserreich, Weimarer Republik und Drittes Reich. Anders jedoch für die Zeit nach 1945. Eine angemessene Lösung zu finden, beschäftigte die Historische Kommission und ihr Herausgebergremium durch Jahre. Das ursprüngliche Konzept mit Band 4 Deutsche Demokratische Republik und Band 5 Bundesrepublik Deutschland war so einfach nicht umzusetzen. Die noch 2005 angedachte Begrenzung der Darstellung „bis etwa 1970“ war mit der Verschiebung der Erscheinungsjahre außerdem obsolet geworden und 2008 wurde als neues Ziel das Jahr 1990 als Schlusspunkt ins Auge gefasst.
Bezüglich der inhaltlichen Aufteilung der Bände mussten neue Überlegungen angestellt werden. Zwischenzeitlich, im Jahre 2006, erschien es sinnvoll, Band 4 und 5 für die unmittelbare Nachkriegszeit (etwa 1948/49) zu „parallelisieren“, da sich die neuen politischen Strukturen erst langsam festigten und die Prozesse sich zum Teil sogar bis 1955 hinzogen. Eine Integration beider Bände wurde erwogen. Als einige Kommissionsmitglieder hervorhoben, dass „demnächst die Nachkriegszeit in das Zentrum der Forschungsaktivitäten gerate“, wurde umgeplant. Als Nr. 4 sollte ein eigener Band „Kontinuität und Neuanfang 1945 bis 1949“ eingeschoben, die DDR in Band 5 und die Bundesrepublik in Band 6 behandelt werden. 2016 lag dann ein bereits detaillierter Entwurf vor, so dass eine Fertigstellung des Manuskripts für 2017 und ein Erscheinen des Bandes 2018 erwartet werden durfte. Unvorhergesehene Schwierigkeiten führten aber 2019 dazu, dass das zuletzt geplante Format nicht umzusetzen war. Nach ausführlichen Diskussionen fiel die Entscheidung, zum ursprünglichen Konzept zurückzukehren, also Band 4 für die Bundesrepublik und Band 5 für die DDR in zwei Teilbänden. Die Darstellung der Buchhandels- und Verlagsgeschichte der Sowjetischen Besatzungszone ist nun in Band 5 integriert. Der Erscheinungstermin von Teilband 5/1 verzögerte sich aber bis 2022. Er liegt nun vor und soll im Folgenden näher beleuchtet werden.
Diese Erläuterung der verwickelten Publikationsgeschichte des Projekts soll exemplarisch belegen, mit welchen Schwierigkeiten sich die Herausgeber eines solchen ehrgeizigen Unternehmens konfrontiert sahen. Auf den Sonderfall DDR sei besonders hingewiesen, nicht so sehr weil es sich um Zeitgeschichte handelt, also „Geschichte, die noch raucht“, sondern vor allem weil sich seit 1990 die Quellenbasis enorm verbreitert hat.
Band 5/1 ist wegen seines Umfangs (bei durchgehender Zählung 806 Seiten) auf zwei Halbbände aufgeteilt, die in 5 Großkapitel gegliedert sind. Ihnen geht eine knappe Einleitung der Herausgeber voran:
Der Buchhandel in der Sowjetischen Besatzungszone und in der Viersektorenstadt Berlin
Der DDR-Buchhandel und der Blick nach drüben – eine asymmetrisch verflochtene Parallelgeschichte
Literatur- und Autorenpolitik
Die Berufsorganisation
Verlage
Ausgenommen Kapitel 2 sind alle weiteren in mehrere Unterkapitel gegliedert, das Verlagskapitel 5 bis zur vierten Stelle. Jeder Beitrag hat eine eigene Autorin bzw. eigenen Autor, einige teilweise von derselben Person. Das Autorenverzeichnis zählt 21 Namen. Der überwiegende Teil stammt aus dem universitären Umfeld, seinen Professoren, Dozenten, und wissenschaftlichen Mitarbeitern. Etwa die Hälfte von ihnen sind Autorinnen. Wertvolle Vorarbeit haben Dissertationen geleistet sowie die Auswertung von bisher nicht zugänglichem Archivmaterial, sofern es nicht der Abwicklung nach 1990 zum Opfer gefallen ist. Seite 387 wird hervorgehoben, „dass sich nun eine Forscher-Generation mit unvoreingenommen Perspektiven dem Gegenstand nähert“. Es ist einer Erwähnung wert, dass der erste Beitrag von einem Altmeister der Buchforschung, Hans Altenhein, Jahrgang 1927, stammt.
Hinsichtlich der Vielzahl von Beiträgen, die notwendigerweise auf den historisch-politischen Hintergrund rekurrieren, ist es wohl unvermeidbar, dass man auf Wiederholungen stößt, die aber um des Gesamtzusammenhangs willen bei der redaktionellen Bearbeitung nicht eliminiert werden durften. Methodisch, so die Herausgeber Christoph Links, Siegfried Lokatis und Klaus G. Saur sollte „ein Bogen vom Autor über die vermittelnden Institutionen bis zum Leser geschlagen werden“ (S. 1). Dieses Konzept lag bereits dem Entwurf Göpferts von 1983 zugrunde, der als ein Hauptvertreter der Methode „Vom Autor zum Leser“ bezeichnet werden kann.[6]
Auf jeden einzelnen Beitrag inhaltlich einzugehen, ist angesichts der zahlreichen Themen und des Detailreichtums unmöglich. Einige Kapitel sollen aber exemplarisch herausgegriffen werden, zunächst aus Halbband 1. Sein erstes Kapitel umfasst den kurzen aber entscheidenden Zeitabschnitt vom Ende des Weltkriegs bis zur Konstituierung der DDR – entscheidend weil in wenigen Jahren die Weichenstellung erfolgte, das heißt die ideologischen Grundlagen festgelegt und die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden mussten. Den Aufbau des Buchhandels „als Ganzes“, so der Autor, beschreibt Hans Altenhein. Es folgen das Zulassungs- bzw. Lizensierungssystem für Verlage und die Entwicklung der Verlags- und Buchhandelsstrukturen (Reimar Riese). Anschließend wird in zwei Unterabschnitten die besondere Situation des Berliner Buchhandels behandelt (Eva Schwarz, Detlef Bluhm).
Das Kapitel 2 ist einem einzigen Thema gewidmet. Die Autorin Julia Frohn geht von der Theorie Christoph Kleßmanns aus, dass die Bundesrepublik und die DDR durch eine „asymmetrisch verflochtene Parallelgeschichte“ miteinander verbunden seien, die auch auf den Buchhandel übertragen werden kann; will heißen, dass diese Geschichte nur verständlich wird, wenn man den Sog berücksichtigt, den die „ökonomisch mächtige und politisch attraktive Bundesrepublik“ ausübte. Diese Entwicklung setze mit der allmählichen Bildung zweier Blöcke ein und mündete trotz starker Eigendynamik beider Staaten in eine relative Normalisierung der innerdeutschen Beziehungen. Diese erodierte aber in der Endphase. Der Verlauf war durch „wellenförmige Bewegungen“ zwischen „(kultur)politischen Lockerungen und Repressionen“ gekennzeichnet, die zu folgenschweren Konflikten im Buchmarkt der DDR führten.
Im dritten Kapitel befasst sich Gerd Dietrich mit den kulturpolitischen Rahmenbedingungen für die Buchbranche, Matthias Braun mit der Überwachung von Schriftstellern und Verlagen durch das Ministerium für Staatssicherheit und Konstantin Ulmer mit den Ost-West-Kontakten der Autorinnen und Autoren. Das Kapitel endet mit der Vorstellung der diversen Institutionen, etwa des Deutschen Schriftstellerverbandes und der DDR-Sektion des PEN.
Halbband 2 beginnt im Kapitel 4 mit der Berufsorganisation, das heißt mit dem Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, ab 1967 umbenannt in Verband der Verleger und Buchhändler in der Deutschen Demokratischen Republik. Es folgt die buchhändlerische Berufsausbildung. Beide Beiträge steuerte Reimar Riese bei. Mit Kapitel 5 beginnt die Darstellung des Verlagswesens. Christoph Links verfasste die beiden ersten Unterkapitel: einen historischen Überblick von der sowjetischen Prägung, den Grundmerkmalen der DDR-Verlagslandschaft bis zur inneren Struktur der Verlage; ferner eine Beschreibung des Alltags in den Betrieben einschließlich Betriebsaufbau, des Tagesablaufs sowie der Kultur- und Freizeitaktivitäten.
Der größte Teil des Bandes gehört Kapitel 5 mit der Darstellung der zehn Belletristikverlage und des Taschenbuchs. Die Beiträge wurden von insgesamt neun Autorinnen und Autoren geliefert.[7] Sie sind von besonderem Interesse, da hier verstärkt „Versuche des Aufbegehrens und des Ringens um Freiräume und eigene Gestaltungsmöglichkeiten“ (S. 2) zu beobachten sind. Am Anfang steht der im August 1945 gegründete Aufbau-Verlag, der bedeutendste Verlag von SBZ und DDR, der als letzter „Verlagsriese“ auf literarischem Gebiet die DDR überlebt hat (Autor Konstantin Ulmer). Der Verlag Philipp Reclam jun. in Leipzig mag als Beispiel für den ältesten Traditionsverlag genannt werden, der schon 1953 die DDR verließ. Zurück blieb ein gleichnamiger Verlag „im Volkseigentum“ (Ingrid Sonntag). Die Haltung gegenüber dem Taschenbuch erwies sich zunächst als zögerlich, obwohl die große Nachfrage in der Bundesrepublik auch bei den DDR-Bürgern Aufmerksamkeit erregte. In der Folge entstanden aber ab 1952 an die 40 Taschenbuchreihen mit unterschiedlicher Lebensdauer, die „an der Bildung und Prägung der ostdeutschen Bevölkerung auf nahezu allen Interessensgebieten einen wesentlichen Anteil hatten“ (Jane Langforth).
Mit insgesamt 104 Abbildungen und Tabellen sind die beiden Halbbände reich illustriert. Von zahlreichen Fotos, die bis in die Zeit der BSZ und der frühen DDR zurückreichen, dürften bisher nur wenige bekannt gewesen sein. Hinzuweisen ist noch auf das Abkürzungsverzeichnis, das im Hinblick auf die zum Teil rasch wechselnden oder unter neuen Namen fortgeführten Institutionen und politischen Organisationen besonders nützlich ist. Es folgen ein Register der Personen, Verlage, Buchhandlungen, Druckereien und Buchinstitutionen sowie kurze Angaben zu den Autorinnen und Autoren.
Haben schon die bisher erschienen Bände dieser Geschichte des Deutschen Buchhandels bewiesen, zu welchen Leistungen die moderne Buchforschung und Buchgeschichtsschreibung fähig sind, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass mit der gegenwärtigen Publikation ein weiterer Glanzpunkt erreicht wurde. Auf die hoffentlich bald nachfolgenden Bände 5/Teil 2 und 3 sowie Band 4 darf man gespannt sein.
© 2023 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von De Gruyter.
Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.
Artikel in diesem Heft
- Titelseiten
- Editorial
- Themenschwerpunkt: Bibliothek 2040 – Utopien und Dystopien
- Bibliotheken 2040: Mit der Szenario-Methode über die Zukünfte von Bibliotheken nachdenken
- Denkräume. Ein Essay über die Bibliotheken der Zukunft
- Kulturgutbesitz und digitale Weltbibliothek: Bibliotheken als Dritte Orte und Nicht-Orte
- Die Wiederkehr der Wunderkammer. Bibliothek 2040 – eine Utopie
- Die Bibliothek im Jahr 2040
- Die Bibliothek 2040 – eine Einrichtung der digitalen Transformation mit vielen Büchern?!
- Universitätsbibliotheken im Jahre 2040
- Öffentliche Bibliothek 2040. Aspekte eines Zukunftsorts
- Lesen (Plural) – Ein Bericht aus dem Jahr 2040
- Bibliotheken 2040 – mehr Utopien als Dystopien
- Experten – Generalisten: Zwei Zukünfte
- Ausflug in eine ferne nahe Welt: Forschungsalltag 2040
- Lessons Learned from Digital-Only Experiences
- Bibliotheken 2040
- Bibliothek als Ereignis
- Feature „Kultur vor Ort“ aus der Kombithek St. Borromäus Goldwies
- Ideathek: Eine Plattform für Wissen
- Ein Tag im Urban Knowledge Hub – die Bibliothek als Knotenpunkt
- Baut keine Bibliotheken mehr!
- Was bleibt von der „Institution“ Bibliothek im Jahre 2040?
- Die unsichtbare Bibliothek
- Misstrauen, Perfektionismus und die dunkle Seite der Sinnhaftigkeit: Drei Hemmschuhe für „New Work“ in Bibliotheken
- Kann die Spur von Bibliotheken nicht in Äonen untergehen?
- The End of the Print Era
- Library Utopias and Dystopias Today and in 2040
- Zukunftsgestalter
- Digitales Know-how als Kulturtechnik
- FDM-Sprint: Enlightening Research Data Management
- „Someone has to organize it“ – Widerstand linked open
- Sonstige Beiträge
- Wagnis Dissens. Kritische (Selbst-)Befragungen zur programmatischen Demokratieförderung schwedischer Bibliotheken
- Veränderungen im bibliothekarischen Zeitschriftenwesen des DACH-Raumes: Eine Auswertung von Daten zu den Jahren 2001, 2011 und 2021
- Wertschöpfung und soziale Innovation für eine neue Generation von Bibliotheken in der EU
- Fehlerkultur: Call for Papers
- Rezensionen
- Rubin, Richard E.; Rubin, Rachel G. (2020): Foundations of Library and Information Science. 5th Ed. Chicago: Neal-Schuman. 627 Seiten.
- Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels herausgegeben von der Historischen Kommission. Band 5. Im Auftrag der Historischen Kommission herausgegeben von Christoph Links, Siegfried Lokatis und Klaus G. Saur in Zusammenarbeit mit Carsten Wurm: Deutsche Demokratische Republik. Teil 1: SBZ, Institutionen, Verlage. Teilband 1. VII, 397 Seiten. Teilband 2. VIII, Seite 399–806. 104 Abbildungen und Tabellen. Berlin, Boston: De Gruyter, 2022. Abb. ISBN 978-3-11-047003-1. € 319,99
- Siegert, Reinhart: Aufklärung und Volkslektüre. Exemplarisch dargestellt an Rudolph Zacharias Becker und seinem „Noth- und Hülfsbüchlein“. Ergänzte und erweiterte Neuausgabe. Mit einer aktualisierten Personalbibliografie. Bremen: edition lumière, 2022 (Studien zum Zeitalter der Aufklärung im deutschsprachigen Raum 1750–1850: Band III/Philanthropismus und populäre Aufklärung – Studien und Dokumente: Band 21 / Presse und Geschichte – Neue Beiträge: Band 114). XII, 702 S., Abb., fest gebunden. ISBN 978-3-948077-19-8. 49,80 €
- Joel Herndon (Hrsg.): Data Science in the Library: Tools and Strategies for Supporting Data-Driven Research and Instruction. London: Facet, 2022. XXX, 146 Seiten, ISBN 9781783304592 (Paperback).
Artikel in diesem Heft
- Titelseiten
- Editorial
- Themenschwerpunkt: Bibliothek 2040 – Utopien und Dystopien
- Bibliotheken 2040: Mit der Szenario-Methode über die Zukünfte von Bibliotheken nachdenken
- Denkräume. Ein Essay über die Bibliotheken der Zukunft
- Kulturgutbesitz und digitale Weltbibliothek: Bibliotheken als Dritte Orte und Nicht-Orte
- Die Wiederkehr der Wunderkammer. Bibliothek 2040 – eine Utopie
- Die Bibliothek im Jahr 2040
- Die Bibliothek 2040 – eine Einrichtung der digitalen Transformation mit vielen Büchern?!
- Universitätsbibliotheken im Jahre 2040
- Öffentliche Bibliothek 2040. Aspekte eines Zukunftsorts
- Lesen (Plural) – Ein Bericht aus dem Jahr 2040
- Bibliotheken 2040 – mehr Utopien als Dystopien
- Experten – Generalisten: Zwei Zukünfte
- Ausflug in eine ferne nahe Welt: Forschungsalltag 2040
- Lessons Learned from Digital-Only Experiences
- Bibliotheken 2040
- Bibliothek als Ereignis
- Feature „Kultur vor Ort“ aus der Kombithek St. Borromäus Goldwies
- Ideathek: Eine Plattform für Wissen
- Ein Tag im Urban Knowledge Hub – die Bibliothek als Knotenpunkt
- Baut keine Bibliotheken mehr!
- Was bleibt von der „Institution“ Bibliothek im Jahre 2040?
- Die unsichtbare Bibliothek
- Misstrauen, Perfektionismus und die dunkle Seite der Sinnhaftigkeit: Drei Hemmschuhe für „New Work“ in Bibliotheken
- Kann die Spur von Bibliotheken nicht in Äonen untergehen?
- The End of the Print Era
- Library Utopias and Dystopias Today and in 2040
- Zukunftsgestalter
- Digitales Know-how als Kulturtechnik
- FDM-Sprint: Enlightening Research Data Management
- „Someone has to organize it“ – Widerstand linked open
- Sonstige Beiträge
- Wagnis Dissens. Kritische (Selbst-)Befragungen zur programmatischen Demokratieförderung schwedischer Bibliotheken
- Veränderungen im bibliothekarischen Zeitschriftenwesen des DACH-Raumes: Eine Auswertung von Daten zu den Jahren 2001, 2011 und 2021
- Wertschöpfung und soziale Innovation für eine neue Generation von Bibliotheken in der EU
- Fehlerkultur: Call for Papers
- Rezensionen
- Rubin, Richard E.; Rubin, Rachel G. (2020): Foundations of Library and Information Science. 5th Ed. Chicago: Neal-Schuman. 627 Seiten.
- Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels herausgegeben von der Historischen Kommission. Band 5. Im Auftrag der Historischen Kommission herausgegeben von Christoph Links, Siegfried Lokatis und Klaus G. Saur in Zusammenarbeit mit Carsten Wurm: Deutsche Demokratische Republik. Teil 1: SBZ, Institutionen, Verlage. Teilband 1. VII, 397 Seiten. Teilband 2. VIII, Seite 399–806. 104 Abbildungen und Tabellen. Berlin, Boston: De Gruyter, 2022. Abb. ISBN 978-3-11-047003-1. € 319,99
- Siegert, Reinhart: Aufklärung und Volkslektüre. Exemplarisch dargestellt an Rudolph Zacharias Becker und seinem „Noth- und Hülfsbüchlein“. Ergänzte und erweiterte Neuausgabe. Mit einer aktualisierten Personalbibliografie. Bremen: edition lumière, 2022 (Studien zum Zeitalter der Aufklärung im deutschsprachigen Raum 1750–1850: Band III/Philanthropismus und populäre Aufklärung – Studien und Dokumente: Band 21 / Presse und Geschichte – Neue Beiträge: Band 114). XII, 702 S., Abb., fest gebunden. ISBN 978-3-948077-19-8. 49,80 €
- Joel Herndon (Hrsg.): Data Science in the Library: Tools and Strategies for Supporting Data-Driven Research and Instruction. London: Facet, 2022. XXX, 146 Seiten, ISBN 9781783304592 (Paperback).