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Alltag im Hoesch-Bungalow

  • Isolde Parussel

    Isolde Parussel, Historikerin; Studium der Geschichte und Germanistik an den Universitäten Eichstätt und Essen, dort 2008 Magisterabschluss; Tätigkeiten für die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen Landsmannschaft sowie für verschiedene Museen, darunter das LVR-Industriemuseum in Oberhausen und das Ruhrlandmuseum Essen; nach einem wissenschaftlichen Volontariat im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte Übernahme verschiedener Projekte und Konzeption der Ausstellungen Die Münsterstraße. Dortmunds buntes Pflaster (2015) und Essen außer Haus. Vom Henkelmann zum Drehspieß (2017); Neukonzeption und Betreuung des Deutschen Kochbuchmuseums (2011– 2017); seit Juli 2018 wissenschaftliche Leiterin des Hoesch-Museums Dortmund.

Published/Copyright: August 5, 2023
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Abstract

In the 1950s the Dortmund-based steel manufacturer Hoesch developed a process of coating strip steel with synthetic material naming the product Platal. One idea of selling Platal was using it for serially prefabricated bungalows. In the spring of 1964, the first prefabricated steel bungalows could be delivered. But instead of selling 1.000 houses per year as planned, the estimation is that until the end of production in 1966 only 150 to 200 unities had been produced in various sizes. Seven of those steel bungalows were erected by Hoesch in Hombruch, a southern suburb of Dortmund, and were rented out to senior executives of Hoesch.

About the author

Isolde Parussel

Isolde Parussel, Historikerin; Studium der Geschichte und Germanistik an den Universitäten Eichstätt und Essen, dort 2008 Magisterabschluss; Tätigkeiten für die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen Landsmannschaft sowie für verschiedene Museen, darunter das LVR-Industriemuseum in Oberhausen und das Ruhrlandmuseum Essen; nach einem wissenschaftlichen Volontariat im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte Übernahme verschiedener Projekte und Konzeption der Ausstellungen Die Münsterstraße. Dortmunds buntes Pflaster (2015) und Essen außer Haus. Vom Henkelmann zum Drehspieß (2017); Neukonzeption und Betreuung des Deutschen Kochbuchmuseums (2011– 2017); seit Juli 2018 wissenschaftliche Leiterin des Hoesch-Museums Dortmund.

  1. Abbildungsnachweis

    Abb. 1: Ruhr Museum Essen, Foto: Walter Moog — Abb. 2, 3, 7: Foto: Philipp Robien — Abb. 46, 9: Hoesch-Museum Dortmund — Abb. 8: Foto: Roland Gorecki, Stadt Dortmund — Abb. 10: Stahm Architekten

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Published Online: 2023-08-05
Published in Print: 2023-08-28

© 2023 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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