Schützt strategisches Handeln vor den negativen Folgen von Stress? Zur Bedeutung mikropolitischer Fähigkeiten als Gesundheitsressource in entgrenzten Arbeitskontexten / Does strategic acting prevent the negative effects of stress? On the importance of political skills as a health resource in working contexts with blurring boundaries
Zusammenfassung
Parallel zu Prozessen der Subjektivierung und Entgrenzung nehmen Stress und psychische Beschwerden ständig zu; die Betriebe tun bisher wenig, um hier organisationskulturell gegenzusteuern. Vor diesem Hintergrund gehen wir auf der Basis von 60 qualitativen Interviews mit Nachwuchsführungskräften empirisch der Frage nach, welche Bedeutung mikropolitischem Handeln im Sinne einer subjektiven Bewältigungsstrategie als Gesundheitsressource zukommen kann. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass mikropolitische Fähigkeiten tatsächlich eine Ressource zur Stressreduktion darstellen, die im Hinblick auf ihr gesundheitsförderliches Potenzial näher untersucht werden sollte.
Abstract
In addition to processes of subjectivation and dissolution, stressful situations and psychological complaints are constantly increasing; up to now companies are not doing enough to fight these symptoms on an organisational and cultural level. Against this backdrop we analyse 60 qualitative interviews regarding the question of how political skills as a subjective coping strategy can have an impact on health. The results reveal that political skills are indeed a useful resource to reduce stress and should be analysed further as to their health promoting potential.
© De Gruyter
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