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Eine publizistische Debatte als Geburtsstunde des „Marburger Programms“

  • and
Published/Copyright: August 13, 2007

Abstract

I. Einleitung

Das „Marburger Programm“ von Liszts (1851–1919) markiert in der heutigen Wahrnehmung den Aufbruch in die kriminalpolitische Moderne. Zwar ist bekannt, dass relative, präventionistische Theorien in der Strafrechtswissenschaft auch schon vor von Liszt vertreten wurden. Die Untersuchungen, die zur Veröffentlichung des jungen von Liszt bislang angestellt worden sind, haben freilich den unmittelbaren Anlass und publizistischen Kontext des Aufsatzes noch nicht genügend ausgeleuchtet: Das Marburger Programm war keine singuläre Veröffentlichung, sondern eingebettet in eine zwischen Juristen, Strafvollzugsbeamten und Psychiatern in den Jahren 1879–1882 cum ira et studio geführte Debatte, deren genauere Überprüfung bislang unbeachtete Einsichten zu Tage fördert.

Published Online: 2007-08-13
Published in Print: 2007-05-23

© Walter de Gruyter

Downloaded on 6.5.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/ZSTW.2007.009/html?lang=en
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