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BGH vom 21. 7. 2005 – 1 StR 78/05, Keine rechtsstaatswidrige Verfahrensverzögerung bei sachgerechter Aktenausfolge an anwaltlichen Geschädigtenvertreter (Erb)

Published/Copyright: February 8, 2007
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Juristische Rundschau
From the journal Volume 2006 Issue 12

Abstract

§ 46 StGB; Art. 6 MRK

Es ist keine rechtsstaatswidrige Verfahrensverzögerung, sondern Erfüllung rechtsstaatlicher Gebote, wenn die Staatsanwaltschaft nicht »ohne weiteres« anklagt, sondern zunächst Begehren auf Aktenausfolge eines Rechtsanwalts als Vertreter der Geschädigten nachkommt.

Die Beachtung der Opferbelange ist Teil der zentralen rechtsstaatlichen Aufgaben des Strafverfahrens (vgl. BGH NJW 2005, 1519, 1520 m. w. N.). Hierzu gehört auch Akteneinsicht für einen Geschädigtenanwalt (§ 406 e Abs. 1 StPO).

– LS der Redaktion –

Beschl. des BGH v. 21. 7. 2005 – 1 StR 78/05

Published Online: 2007-02-08
Published in Print: 2006-12-19

© Walter de Gruyter

Downloaded on 26.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/JURU.2006.144/html?lang=en
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