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Manuel Baumbach, Lukian in Deutschland. Eine forschungs- und rezeptionsgeschichtliche Analyse vom Humanismus bis zur Gegenwart. 2002

  • Seraina Plotke
Published/Copyright: December 11, 2007
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Arbitrium
From the journal Volume 20 Issue 2

Die vorliegende Studie von Manuel Baumbach ist die überarbeitete Fassung seiner 1997 von der Fakultät für Orientalistik und Altertumswissenschaften der Universität Heidelberg angenommenen Dissertation. Sie schließt eine Lücke der Forschungs- und Rezeptionsgeschichte antiker Autoren, eröffnet gleichzeitig dem heutigen Leser Lukians über den Blick früherer Rezipienten eine breitgefächerte Perspektive auf dessen Werk. Nachdem Lukian (von Samosata) in der Klassischen Philologie bis vor kurzem ein eher marginalisiertes Dasein gefristet hatte, sind seine Werke jüngst zu beliebten Untersuchungsobjekten avanciert, nicht zuletzt deswegen, weil die Zweite Sophistik insgesamt innerhalb der philologischen Forschung an Ansehen gewonnen hat. Baumbachs Arbeit reiht sich damit, wenn auch mit einer anderen Blickrichtung, unter die Studien ein, die sich dem wieder entflammten Interesse an diesem griechischen Autor verdanken.

Online erschienen: 2007-12-11
Erschienen im Druck: 2002-November-28

© Max Niemeyer Verlag GmbH, Tübingen 2002

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